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GEMEINDE EMERSACKER



1. Bürgermeister

Michael Müller

Im Schloss 1
86494 Emersacker


Fon: (08293) 7606


E-Mail: poststelle@emersacker.de

Internet: www.emersacker.de


Öffnungszeiten:

Montag 9 - 10.30 Uhr
Mittwoch 18 - 19:30 Uhr

  • Lkr-Karte Klein

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Gemeinde Emersacker

Emersa FotoIm Laugnatal, dort wo der Weiherbach in die Laugna fließt, liegt das Dorf Emersacker …"urwüchsig wie ein Baum aus den Stiftungswäldern in den paradiesischen Garten Holzwinkel gepflanzt“ – so schreibt Pfarrer Roman Chronik in seiner 1980 erschienenen Broschüre über die Emersackerer Pfarrkirche St. Martin. Heute leben an die 1.400 Einwohner in der sympathischen Holzwinkelgemeinde, die einst aus einem einzelnen (wohl fränkischen) Gutshof hervorwuchs; der Name ist abgeleitet aus der Wendung „Beim Acker des Emheri“. Die erste schriftliche Erwähnung Emersackers findet sich in einer Urkunde, die Heinrich von Emersacker im Jahr 1169 als Zeuge unterzeichnete. In der Ortsmitte thront das Schloss aus der Zeit um 1700, als Emersacker nach wechselhafter Herrschaftsgeschichte endgültig in den Besitz der Fuggerschen Stiftungen überging. 1989 hat die Gemeinde dieses denkmalgeschützte Gebäudeensemble erworben und dort auch das Rathaus sowie im ehem. Brauereigebäude das Feuerwehrgerätehaus untergebracht. Derzeit entstehen im historischen Saalgebäude ein Gemeindesaal für kulturelle Zwecke und medizinische Praxen. Emersacker verfügt über eine eigene Schule; hier finden auch die beliebten Kurse der Volkshochschule Augsburg-Land statt. Zur verbesserten Lebens- und Arbeitskultur in attraktiver ländlicher Umgebung trägt seit 2008 darüber hinaus das Angebot des gemeindlichen Kinderhauses bei. In den äußerst zahlreichen Ortsvereinen bieten sich Gelegenheiten zu bürgerlichem Engagement, Austausch und gemeinsamen Miteinander.
An der Eingangs erwähnten, sehenswerten Pfarrkirche St. Martin wurde 1725 eine Gnadenkapelle für die einst blühende, heute wiederbelebte Wallfahrt zum Gnadenbild „Maria zum Blute“ errichtet.
Der im Wolkenschnitt geteilte Schildbord ist dem Wappen der Grafen von Schauenburg entnommen. Die heraldische Lilie und die Farben Gold und Blau erinnern an die Herrschaft der Fugger, die im Ort reich begütert waren und die Ortsherrschaft innehatten. Die rote Ähre weist auf die ländliche Struktur der Gemeinde hin.