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Modellprojekt

„Flächenmanagement und Innenentwicklung im Augsburger Land“ 

Im Rahmen des Modellprojekts wurden sechs anschauliche Roll-ups zum Thema Innenentwicklung und Flächenmanagement gestaltet. Das komplexe Thema wurde in dieser Form ansprechend auf den Punkt gebracht. Damit haben die Bürger der Modellgemeinden die Möglichkeit die Vorteile von aktiver Innenentwicklung und verantwortungsvoller Außenentwicklung kennen zu lernen.

 

Hier können Sie die Roll-ups herunterladen:
Pfeil grauRoll-ups

Bei der Ausstellungseröffnung in Adelsried im Februar 2014 informierten sich mehr als 60 Gäste über Potenziale der Innenentwicklung ihrer Gemeinde. 

 

Bild Adelsried Innenentwicklung  Bild 2 Adelsried Innenentwicklung

 

 

 

 


 

Mit den Kommunen: Adelsried, Bonstetten, Emersacker, Gessertshausen, Wehringen und Welden 

Vorallem in den ländlichen Kommunen des Augsburger Lands sind bereits heute in den Ortskernen leer stehende landwirtschaftliche Anwesen und Verkaufsräume oder renovierungsbedürftige Wohnhäuser mit absehbarem Leerstandsrisiko nicht mehr zu übersehen. Die Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe (Haupt- und Nebenerwerb) hat in einzelnen Kommunen zwischen 1999 und 2007 um bis zu 50% abgenommen (vgl. hierzu die Gemeinde Bonstetten). Die Folge sind eine Vielzahl ungenutzter oder nur noch teilgenutzter Gebäude und Hofstellen.
Diese Situation geht zu Lasten der Attraktivität des Ortsbildes und wird sich mit den demographischen Veränderungen wie Geburten- und Einwohnerrückgang noch verstärken. Gleichsam kommt den Ortskernen eine sehr hohe Bedeutung für das Image des ganzen Ortes und die Lebensqualität zu.
Noch immer ist es geübte kommunalpolitische Praxis, neues Bauland auszuweisen. Die gezielte Ansprache von Eigentümern bereits erschlossener leerstehender Flächen und Objekte wird bisher zu wenig genutzt. Wegen befürchteter Erfolglosigkeit bestehen bei Bürgermeistern, politischen Gremien und der Verwaltung Vorbehalte und der Nutzen der Ansprache privater Grundstücks- und Gebäudeeigentümer wird unterschätzt.
Der Landkreis Augsburg möchte ausgewählte Kommunen dabei unterstützen Grundstückseigentümer im Hinblick auf eine Attraktivitätserhaltung der Ortskerne einzubeziehen und verstärkt gezielte Innenentwicklung zu betreiben. Basis für gezielte Innenentwicklung ist ein Leerstandskataster bzw. ein systematisches Flächenmanagement. Dafür stellt das Bayerische Landesamt für Umwelt eine kostenlose und anwenderfreundliche Datenbank zur Verfügung.

Das Modellprojekt entspricht den Zielen der Regionalentwicklung von Real West. Deshalb wurden zur Finanzierung finanzielle Mittel seitens der Bayerischen Staatsregierung und der Europäischen Union in Aussicht gestellt.

Innenentwicklung hat das Ziel:
• vorhandene erschlossene Flächenpotenziale zu aktivieren
• Brachen und Leerstände zu nutzen
• Bestehende Substanz zu verbessern
• gewachsene Ortskerne zu gestalten und die gewachsenen Strukturen eines Ortes zu erhalten
• die unverwechselbaren Merkmale und damit auch die Identität einer Gemeinde zu stärken

Vorteile für die Kommune:
• innerörtliche Belebung und Aufwertung
• bessere Auslastung vorhandener Infrastruktur
• Bewahrung gewachsener Ortsbilder
• Intakte Natur für Erholung, Naturschutz und Landwirtschaft an den Siedlungsrändern erhalten

Vorteile für Anwohner:
• Sicherung der Immobilienwerte von Haus und Hof
• Sicherung von Geschäften und Dienstleistungen im Innerort
• ausgewogene Altersstruktur in Wohngebieten

Vorteile für Neubürger:
• Infrastruktur bereits vorhanden
• Einsparung von Erschließungskosten
• Vorfinden eines lebendigen Wohnumfeldes

 

Quelle: StMUG: Kleine Lücken - Große Wirkung, Juni 2010

 

 

Bericht der Augsburger Allgemeinen vom 5. April 2013 -

Mit EU-Geldern die Leere in der Dorfmitte auffüllen!

 

 

 

 Leerstehendes Gebäude in Welden Saniertes Gebäude in Bayershofen

  Leerstehendes Gebäude in Welden

 

  Quelle: A. Janotta, Eger & Partner

      Im schwäbischen Baustil saniertes

      Gebäude in Bayershofen

 

      Quelle: Landkreis Augsburg

   

 

  

 


 

EU-Förderung für Innenentwicklung

Der Landkreis und sechs kreisangehörige Kommunen haben mit dem Modellprojekt zur Belebung von Dörfern auf dem Land gestartet. Ziel ist es, leer stehende Häuser und Höfe in den Ortszentren frühzeitig systematisch zu erfassen und dann über Angebote für die Eigentümer eine Revitalisierung zu erreichen. Kurz vor der Sommerpause kam der Bescheid, dass der Freistaat Bayern über das EU-Förderprogramm LEADER das Projekt cofinanzieren wird. Von der Antragstellung bis zur Umsetzung begleitet der Regionalentwicklungsverein RealWest e.V. das Projekt.
Bei der Übergabe inmitten eines leer stehenden landwirtschaftlichen Anwesens in Welden waren neben Landrat Martin Sailer der Landtagsabgeordnete Georg Winter, Erich Herreiner vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Nördlingen, ein Vertreter des begleitenden Planungsbüros sowie die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der beteiligten Modellgemeinden vor Ort. Die Gemeinden und ihre ortskundigen Mitarbeiter stehen nun in den Startlöchern und werden in den kommenden Monaten die Leerstände in eine Datenbank eingeben.

Innenentwicklung klein

Wirtschaft Bild klein

Bild: Marcus Merk, Augsburger Allgemeine

Landrat Sailer und die Bürgermeister/innen der Modellgemeinden nehmen den Förderbescheid entgegen

 

 

Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).

 

 

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