Integrationskurse

Der Integrationskurs ist ein Angebot für alle Zuwanderinnen und Zuwanderer, die auf Dauer in Deutschland leben und nur wenig oder gar kein Deutsch sprechen. Der Integrationskurs besteht aus einen Sprachkurs mit 600 Unterrichtsstunden und einem Orientierungskurs mit 100 Unterrichtsstunden. Neben dem allgemeinen Integrationskurs werden auch spezielle Frauen- und Familienkurse (945 Stunden), Alphabetisierungskurse und Nachmittags- beziehungsweise Abendkurse angeboten. Der Integrationskurs richtet sich nicht an Kinder und Jugendliche, die noch eine Schule besuchen.


Was lernen Sie im Integrationskurs?
Im Sprachkurs lernen Sie den Wortschatz für alle wichtigen Bereiche des täglichen Lebens und der Arbeitswelt. Im Orientierungskurs lernen Sie Deutschland kennen und erfahren das Wichtigste über die Gesetze und die Politik, die Kultur und die jüngere Geschichte Ihrer neuen Heimat. Sie erhalten Informationen über Ihre Rechte und Pflichten, aber auch über den deutschen Alltag, Traditionen, Vorschriften und Freiheiten.


Wer ist zur Teilnahme verpflichtet?

  • Neuzugewanderte Ausländerinnen und Ausländer
  • Bereits länger in Deutschland lebende Ausländerinnen und Ausländer, die keine oder sehr wenig Deutschkenntnisse besitzen


Wer kann teilnehmen?

  • Unionsbürgerinnen und Unionsbürger
  • Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler
  • Deutsche Staatsangehörige, die keine oder sehr wenig Deutschkenntnisse besitzen


Wie geht es weiter?
Sie können unter den Integrationskursträgern frei wählen und sich dort mit Ihrem Berechtigungsschein, den Sie entweder bei der Ausländerbehörde oder beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge erhalten, für den Integrationskurs anmelden.
Am Ende des Kurses muss ein Sprachtest und ein Test „Leben in Deutschland” abgelegt werden.

Falls Sie die Prüfung nicht bestehen, können Sie den Aufbaukurs mit 300 Unterrichtsstunden und den Abschlusstest einmal wiederholen. Die Teilnahmeverpflichtung gilt als erfüllt, wenn der Sprachtest mit einem Ergebnis auf Sprachniveau B1 absolviert und erfolgreich an dem Test „Leben in Deutschland” teilgenommen wurde.


Was kostet die Teilnahme?
Die Bundesrepublik Deutschland trägt einen großen Teil der Kosten für die Integrationskurse. Sie selbst sind verpflichtet, sich mit 1,95 Euro pro Unterrichtsstunde an den Kosten zu beteiligen. Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie vom Kostenbeitrag befreit werden. Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler müssen keinen Kostenbeitrag leisten.

Haben Sie innerhalb von zwei Jahren den Abschlusstest erfolgreich bestanden, können Sie auf Antrag die Hälfte des von Ihnen gezahlten Kostenbeitrages zurück erhalten. Zudem gibt es die Möglichkeit, Fahrtkosten ganz oder teilweise erstattet zu bekommen.

Sie können unter den Integrationskursträgern frei wählen und sich dort mit Ihrem Berechtigungsschein, den Sie entweder bei der Ausländerbehörde oder beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge erhalten, für den Integrationskurs anmelden. Am Ende des Kurses muss ein Sprachtest und ein Test über den Orientierungskurs abgelegt werden. Falls Sie die Prüfung nicht bestehen, können Sie den Aufbaukurs mit 300 Unterrichtsstunden und den Abschlusstest einmal wiederholen. Die Bundesrepublik Deutschland trägt einen großen Teil der Kosten für die Integrationskurse.

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