zur Corona-Impfung im Landkreis Augsburg
Aktuelle Mitteilungen

+++ UPDATE, 2. Juni 2021 +++
Bewertung der Impfungen im Landkreis

Regelmäßige Veröffentlichung der Rückmeldungen aus den Impfzentren

Ende Februar wurde ein Mittel zur Qualitätssicherung der Impfabwicklung im Landkreis Augsburg eingeführt: Die eben geimpften Personen erhalten vor Ort Feedback-Bögen, in denen sie anonym die Abläufe der Terminvereinbarung und im Impfzentrum selbst bewerten können. Nachdem bereits erste Ergebnisse zu den beiden Impfzentren vorgestellt wurden, wird dies in Zukunft in regelmäßigen Abständen veröffentlicht. Dabei wird in einer zusammenfassenden Grafik die durchschnittliche Bewertung des gesamten Prozesses der Impfabwicklung im Zeitverlauf dargestellt. Im Detail handelt es sich dabei um die Terminvereinbarung, die Freundlichkeit der Mitarbeiter der Hotline, die Organisation und Behandlung durch das Personal im Impfzentrum sowie die dortige Sauberkeit und Hygiene.

 

„Die Feedbackbögen in den beiden Impfzentren im Landkreis sind eine gute Möglichkeit, um die Qualität des gesamten Impfvorgangs zu überprüfen. Die ehrlichste Meinung geben schließlich die Personen ab, die gerade frisch geimpft wurden und ihre persönlichen Eindrücke spontan wiedergeben. Aus diesem Grund freut es mich umso mehr, dass die Ergebnisse durchwegs positiv sind und sich auch im Zeitverlauf noch besser entwickeln“, betont Landrat Martin Sailer.


+++ UPDATE, DIENSTAG, 27. MAI 2021 +++
Impfstoffmangel sorgt für lange Wartelisten

 

Neue Erstimpfungstermine erst in gut zwei Wochen möglich

Da die bayernweiten Impfstofflieferungen derzeit nahezu vollständig für Zweitimpfungen benötigt werden, kommt es auch in den Prioritätsgruppen 1 und 2 im Landkreis Augsburg zu längeren Wartezeiten. „Wir gehen aktuell davon aus, dass wir in etwa zwei Wochen neue Termine für Erstimpfungen vergeben können“, schätzt Landrat Martin Sailer. Wie immer sei man hier aber von den tatsächlich gelieferten Dosen abhängig.

 

Aufhebung der Priorisierung in den Impfzentren

Wie es nach der von der Bundesregierung kommunizierten Aufhebung der Priorisierung in den Impfzentren ab dem 7. Juni weitergehen soll, ist dem Landratsamt noch nicht bekannt. „Leider liegen uns von der Regierung noch keine genaueren Informationen darüber vor, wie nach der Aufhebung der Priorisierung in den Bayerischen Impfzentren zu verfahren ist“, so Sailer. Die Systematik werde aber wohl über die Software BayIMCO vorgegeben werden. Sobald der Kreisverwaltungsbehörde diesbezüglich Neuerungen bekannt werden, wird sie auf ihrer Internetseite www.landkreis-augsburg.de/news-impfung hierüber informieren.

 

„Mich haben bereits zahlreiche Zuschriften von Bürgerinnen und Bürgern aus der Priorität 3 erreicht, die mich fragen, ob sie nun nicht mehr zu einer gefährdeten Gruppe gehören und die sich eine Stellungnahme wünschen, weil die Entscheidung der Aufhebung für sie nicht nachvollziehbar ist“, berichtet Sailer. In der Vergangenheit hat er bereits mehrfach betont, dass ein Aufheben der Prioritätengruppen seiner Auffassung nach erst dann Sinn macht, wenn es ausreichend Impfstoff gibt und alle eine Aussicht auf mindestens eine Erstimpfung haben. Er ist sich sicher: „Wenn sich der Impfneid und der Wettstreit um die Impfungen nicht deutlich verschärfen sollen, muss jetzt dringend nachgesteuert werden. Die Bayerische Staatsregierung muss über den Bund die Impfstoffversorgung aufbohren lassen und sicherstellen. Zudem sollte sie ernsthaft über ihre aktuelle Impfstrategie und die Vermittlung dieser gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern nachdenken. Alles andere sorgt nur für noch mehr Verunsicherung und Missgunst in unserer Gesellschaft.“

 

Erreichbarkeit der Impfregistrierungs-Hotline verändert sich

Ab Dienstag, 1. Juni 2021, ändert sich die Erreichbarkeit der Impfregistrierungs-Hotline 0821 3102 3999 des Landkreises Augsburg. „Da die Anrufzahlen in der Vergangenheit insbesondere an Wochenenden und Feiertagen stets rückläufig waren, sparen wir hier künftig unsere Personalkapazitäten ein und besetzen unsere Hotline lediglich während der regulären Öffnungszeiten des Landratsamtes“, so Landrat Martin Sailer. Eine Ausnahme wird es in der Impfregistrierungs-Hotline am Freitag, 4. Juni 2021, geben. An diesem Brückentag ist das Landratsamt zwar geschlossen, die Hotline wird aber regulär von 7.30 bis 12.30 Uhr besetzt sein.


+++ UPDATE, Dienstag, 11. Mai 2021 +++
Priorisierungsaufhebungen, Impfabstandsverkürzungen & Terminverschiebungen


Aufhebung der Priorisierung für den Impfstoff AstraZeneca

Es wurde eine bundesweite Aufhebung der Priorisierung für den Impfstoff AstraZeneca für die Arztpraxen beschlossen. Dies hat keine Auswirkungen auf die Impfungen in den Impfzentren, da in diesen grundsätzlich keine Erstimpfungen mehr mit AstraZeneca durchgeführt werden.

 

Verkürzung des zeitlichen Abstands zwischen der Erst- und Zweitimpfung für die Arztpraxen

Für die Arztpraxen wurde die Möglichkeit geschaffen, das Impfintervall beim Impfstoff AstraZeneca in Absprache mit dem zu Impfenden auf einen Zeitraum von vier bis zwölf Wochen festzulegen. Hieraus ergibt sich keine Änderung für die bisherige Terminierung bei den Impfzentren. Die eingeräumte Flexibilisierungsmöglichkeit richtet sich ausschließlich an die Arztpraxen, nicht an die Impfzentren. Für die mit AstraZeneca durchzuführenden Zweitimpfungen in den Impfzentren gilt aktuell weiterhin die Vorgabe von zwölf Wochen.

 

Keine Verschiebung von Terminen für Zweitimpfungen

Die Termine für die Zweitimpfungen sind von den zu Impfenden grundsätzlich einzuhalten. Jeder Impfwillige wird gebeten, bereits bei der Vereinbarung der Erstimpfung zu prüfen, ob er den Termin der Zweitimpfung wahrnehmen kann. Terminverschiebungen sind auch aufgrund der Impfstoffplanung nur in dringenden persönlichen Ausnahmefällen möglich. Als dringende Ausnahmefälle kommen beispielsweise Erkrankungen in Betracht, die einer Impfung an dem gebuchten Termin entgegenstehen oder dringende persönliche Gründe wie ein Todesfall in der engsten Familie. Keine dringenden Gründe sind hingegen Urlaubsreisen oder Ähnliches.  


+++ UPDATE, Freitag, 7. Mai 2021 +++
Vorverlegung von Zweitimpfterminen mit AstraZeneca

 

Nach entsprechenden Medienberichten erreichen uns derzeit zahlreiche Anrufe von Personen, die um eine Vorverlegung ihres Zweitimpftermins mit AstraZeneca bitten. Dies ist in den Impfzentren derzeit noch nicht möglich. Sobald sich an der Sachlage etwas ändert, informieren wir selbstverständlich an dieser Stelle.


+++ UPDATE, Donnerstag, 6. Mai 2021 +++
Fragen von ALLEN an Landrat Martin Sailer, Teil 8: Warum geht der Impfbetrieb nur schleppend voran?

 

Landrat Martin Sailer beantwortet Bürgerfragen im Video

In regelmäßigen Videobeiträgen beantwortet Landrat Martin Sailer häufige Fragen, die das Landratsamt vonseiten der Bevölkerung erreichen. In der achten Folge der Reihe, die ab sofort unter www.landkreis-fuer-alle.de/fuer-alle/fragen-von-allen-an-landrat-martin-sailer und in den sozialen Medien abrufbar ist, geht Sailer unter anderem auf die Frage ein, warum die Zahl der täglichen Corona-Impfungen im Landkreis nicht höher ist. Fragen für zukünftige Ausgaben können unter [email protected]LRA-a.bayern.de eingereicht werden.

 

Warum impfen wir in unseren Impfzentren derzeit so wenig?

Landrat Martin Sailer: „Das liegt zum einen daran, dass wir momentan deutlich weniger Impfstoff in unseren Impfzentren zur Verfügung haben als es noch in den letzten Wochen der Fall war. Ein anderer Grund ist, dass ein Teil des Impfstoffs, den wir eigentlich bekommen hätten, jetzt an die Hausarztpraxen vergeben wird, die jetzt Gott sei Dank mit an der Impfkampagne beteiligt sind und ihr Bestes geben. Aber unter dem Strich bleibt dann eben für die Impfzentren deutlich weniger Impfstoff übrig, als das in der Vergangenheit der Fall war. Zudem muss man mit Blick auf das vermeintlich langsamere Tempo der Erstimpfungen bedenken, dass die Zahl an Zweitimpfungen im Lauf der Zeit stetig zunimmt, während die Impfstofflieferungen hinsichtlich ihres Umfangs annährend konstant bleiben.“

 

Ursprünglich hatten wir eine maximale Zahl von rund 2000 Impfvorgängen pro Tag angegeben. Wann glauben Sie, dass wir diese Auslastung erreichen?

Sailer: „Die Marke von 2000 Impfungen an einem Tag haben wir bisher, glaube ich, noch nie ausreizen können. Das wird auch erst dann der Fall sein, wenn wir ausreichend Impfstoff zur Verfügung gestellt bekommen. Wir könnten derzeit pro Tag rund 1000 zusätzliche Impfungen vornehmen, wenn wir den nötigen Impfstoff dafür hätten. Wir setzen in dieser Hinsicht sehr darauf, dass in den nächsten Wochen und Monaten das Versprechen über ausreichende Impfstoffmengen eingelöst wird und wir in den Impfzenten – und verstärkt durch die Hausärzte – dann wirklich flächendeckend impfen können.“

 

In unseren Impf-Updates geben wir auch immer die Gesamtzahl aller wartender Personen in den jeweiligen Prioritätsgruppen an. Die Zahlen in dieser Warteliste verändern sich augenscheinlich erstmal nicht großartig. Woran liegt das?

Sailer: „Insbesondere in der Prio-Gruppe 3 macht sich dahingehend langsam Ungeduld breit, was ich auch nachvollziehen kann. Die scheinbare Stagnation dieser Zahl hat zum einen den Grund dass wir ja immer wieder zur Registrierung in BayIMCO aufrufen. Die Zahl derer, die sich registrieren lassen, wächst also kontinuierlich an und gleichzeitig beobachten wir, dass sich viele Menschen nach der Impfung in einer Hausarztpraxis anschließend nicht aus BayIMCO abmelden. Auch ich spreche beim Dienst in der Registrierungs-Hotline immer wieder mit Menschen, die auf die Einladung zur Impfung erwidern, dass sie bereits geimpft seien. Das müssen wir dann im System nachtragen und den entsprechenden Datensatz verändern. Daher bitten wir nochmals inständig darum, dass die, die sich bei den Hausärzten impfen lassen, dann auch aus dem System abmelden. Dann würden die Zahlen auf der Warteliste automatisch kleiner werden.“

 

Es wird jetzt viel darüber gesprochen, die Priorisierung relativ bald aufzuheben. Wie ist da Ihre Meinung dazu?

Sailer: „Das halte ich für den jetzigen Zeitpunkt noch für schwierig. Ich glaube, die Priorität aufzuheben geht erst dann, wenn es ausreichend Impfstoff gibt. Würde man das jetzt tun, dann würde die Gruppe derer, die eine hohe Punktzahl in der Priorität 3 hat und somit prioritär verimpft werden müsste, mit allen gleichgestellt werden, die aktuell beispielsweise in der Priorität 4 sind. Der Wettbewerb um den ohnehin knappen Impfstoff würde sich auf diese Weise weiter verschärfen und zwar zu Lasten derer, die eigentlich jetzt schon an der Reihe wären. Ein Aufheben der Prioritätengruppen macht nach meiner Auffassung erst dann Sinn, wenn es ausreichend Impfstoff gibt und alle eine Aussicht darauf haben, zumindest erstgeimpft zu werden.


+++ UPDATE, Donnerstag, 29. April 2021 +++
Wie steht es um die Impfungen im Landkreis?


Impfaktion für Beschäftigte der weiterführenden Schulen geplant

Bereits seit Langem hat sich Landrat Martin Sailer dafür eingesetzt, allen Beschäftigten an Schulen im Landkreis ein Impfangebot machen zu können: „Das ist schon seit vielen Wochen ein großes Anliegen von mir. Ich habe mehrfach versucht, eine Sonder-Impfaktion für unsere Lehrerinnen und Lehrer genehmigt zu bekommen. Allerdings wurde das vom Gesundheitsministerium mit Verweis auf die Impf-Reihenfolge immer wieder abgelehnt“, berichtet Sailer. Nachdem inzwischen bereits vereinzelt Personen der Priorität 3 geimpft werden können, organisiert der Landkreis nun endlich das lang ersehnte Impfwochenende für die weiterführenden Schulen. „Abhängig davon, wie viel Impfstoff uns letztlich geliefert wird und zur Verfügung steht, denken wir hierfür derzeit das zweite Maiwochenende im Impfzentrum Bobingen an“, erläutert der Landrat. Für die genaueren Planungen wird derzeit die Anzahl der impfwilligen Personen über die Schulleitungen abgefragt. Interessierte müssen nicht im Augsburger Land wohnhaft sein, sondern lediglich an einer weiterführenden Schule im Landkreis arbeiten.

 

Aufruf an die zweite priorisierte Gruppe

Bürgerinnen und Bürger, die eine hohe Impfpriorität (Priorität 2) haben und noch nicht über ein Impfangebot informiert wurden, möchten sich bei der Registrierungs-Hotline 0821 3102 3999 melden. Landrat Martin Sailer betont: „Natürlich ist es uns wichtig, dass sich niemand bei der Impfterminvergabe übergangen fühlt. Deshalb werden wir in unserer Hotline selbstverständlich versuchen, jedem Impfwilligen aus der Prio 2, ein zeitnahes Impfangebot zu machen.“

 

Termine für AstraZeneca-Sonder-Impftag restlos vergeben

Nachdem bereits die 3.500 Impftermine der ersten Sonder-Impfaktion des Landkreises Augsburg innerhalb kürzester Zeit vergeben waren, wurde auch das Kontingent des Sonder-Impftages am 1. Mai innerhalb weniger Stunden vollständig aufgebraucht. 500 Landkreisbürgerinnen und -bürger ab 60 Jahren konnten unabhängig von ihrer Priorisierung einen Impftermin am kommenden Samstag in den Impfzentren in Gablingen-Siedlung und Bobingen vereinbaren.

 

Welche Nachweise im Impfzentrum vorzulegen sind

Nach der Corona-Impfverordnung können Personen aufgrund unterschiedlicher Indikationen (bspw. berufliche Gründe, gesundheitliche Gründe, Kontakt zu besonders gefährdeten Personengruppen) ein priorisiertes Impfangebot erhalten, soweit sie entsprechende Nachweise erbringen können. Wer keinen Beleg für seine priorisierte Impfung vorlegen kann, wird in den Impfzentren des Landkreises Augsburg nicht geimpft und muss im Nachgang warten, bis die Impfstoffkapazitäten erneut ein Impfangebot ermöglichen. Wichtig ist, dass alle Angaben, die bei der Impfregistrierung gemacht wurden, lückenlos durch eine Bescheinigungskette nachgewiesen werden können. „So lange uns die Impfstoffe nur so begrenzt zur Verfügung stehen wie bisher, ist es für uns besonders wichtig, dass wir in unseren Impfzentren gewährleisten können, dass diese Priorisierungsmöglichkeit nicht missbraucht wird“, bittet Landrat Sailer um Verständnis. Ein entsprechendes Hinweisblatt „Nachweise für die Impfpriorisierung“ inklusive Beispielen hat der Landkreis auf seiner Internetseite unter www.landkreis-augsburg.de/corona-impfung zum Download zur Verfügung gestellt.


+++ UPDATE, Mittwoch, 28. April 2021 +++
Tragischer Vorfall im Impfzentrum Gablingen


Vorerkrankte 75-Jährige verstirbt nach Impfung

Am heutigen Mittwochvormittag ereignete sich ein tragischer Vorfall im Impfzentrum Gablingen-Siedlung. Eine 75-jährige Bürgerin erlitt nach ihrer Erstimpfung mit dem Vakzin des Herstellers Moderna auf dem Parkplatz des Impfzentrums im PKW ihrer Begleitperson plötzlich heftige Atemnot. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Impfzentrum haben sofort reagiert. Ein anwesender Notarzt aus dem Team des Impfzentrums hat Erste Hilfe geleistet und die Frau mit Sauerstoff versorgt. Außerdem wurde direkt der Rettungsdienst verständigt“, so Landrat Martin Sailer. Dieser war bereits sieben Minuten später vor Ort und die Patientin konnte bei Bewusstsein in den Rettungswagen verbracht werden. Leider verschlechterte sich hier ihr Allgemeinzustand. Auch eine sofortige Versorgung und Reanimation durch die hinzugezogenen Rettungskräfte konnten sie nicht mehr retten.

 

Die Verstorbene hatte eine Vorerkrankung und sollte auf ärztliche Empfehlung hin noch vor einer anstehenden Operation gegen COVID-19 geimpft werden. Allergien waren bei ihr nicht bekannt. „Die Anwesenden haben ihr Möglichstes gegeben, um die Verstorbene zu retten. Wir alle sind zutiefst bestürzt. Unser Mitgefühl gilt an diesem Tag ihren Angehörigen“, so Sailer.

 

Das zur Prüfung von Verdachtsfällen von Impfkomplikationen zuständige Paul-Ehrlich-Institut sowie das Bayerische Gesundheitsministerium werden über den Sachverhalt informiert.


+++ UPDATE, Dienstag, 27. April 2021 +++
Zweitimpfungen mit AstraZeneca

 

Das Vakzin von AstraZeneca wird in den Bayerischen Impfzentren dem Grunde nach nicht mehr verimpft wird. Bei vielen Bürgerinnen und Bürgern, die bereits eine Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten haben, kam deshalb die Frage auf, wie und wo sie ihre Zweitimpfung erhalten. Das Landratsamt Augsburg fasst deshalb die wichtigsten Informationen zusammen:

 

Mit AstraZeneca Erstgeimpfte ab 60 Jahren:

Personen ab 60 Jahren erhalten ihre Zweitimpfung mit AstraZeneca in den Impfzentren regulär zum vereinbarten Termin. Der Wechsel auf einen anderen Impfstoff ist nicht möglich.

 

Mit AstraZeneca Erstgeimpfte unter 60 Jahren:

Personen unter 60 Jahren erhalten in den Impfzentren ihre Zweitimpfung zum bereits vereinbarten Termin mit einem mRNA-Impfstoff. Wer explizit eine Zweitimpfung mit AstraZeneca wünscht, muss sich diesbezüglich an seinen Hausarzt wenden. Eine Impfung mit AstraZeneca in den Impfzentren ist hier nicht möglich.


+++ UPDATE, Montag, 26. April 2021 +++
500 zusätzliche Impfungen für alle ab 60 Jahren

 

Landkreis organisiert erneut Sonder-Aktion mit AstraZeneca

Vor knapp zwei Wochen konnte der Landkreis Augsburg ein erfolgreiches Sonder-Impfwochenende mit AstraZeneca durchführen, bei dem 3.500 Bürgerinnen und Bürger ab 60 Jahren unabhängig von ihrer Priorität eine Impfung erhalten konnten. „Da die Nachfrage nach Terminen in der Landkreis-Bevölkerung so hoch war, dass selbst unsere Telefonanlage zeitweise in die Knie ging, haben wir bei der Staatsregierung angefragt, ob es in Bayern nicht noch Restkontingente für zusätzliche Sonder-Impfaktionen gibt“, so Landrat Martin Sailer. Und die Rückmeldung war positiv: „Wir konnten 500 weitere Impfdosen AstraZeneca für unsere Bürgerinnen und Bürger ab 60 Jahren sichern, die wir im Rahmen einer erneuten Sonder-Impfaktion am Samstag, 1. Mai 2021, ausnahmsweise nochmals in unseren Impfzentren verabreichen dürfen“, freut sich Sailer und ergänzt: „Gerade, weil die Impfstofflieferungen, die den Landkreis bislang erreichen, derzeit noch sehr unzufriedenstellend sind, hilft uns das wieder ein Stück weiter, um unsere Impfquote zu erhöhen.

 

Wer bekommt einen Termin?

Das Angebot richtet sich an alle Landkreisbürgerinnen und -bürger ab 60 Jahren, unabhängig von ihrer Priorisierung. Die Terminzuweisung auf die beiden Impfzentren Bobingen und Gablingen-Siedlung erfolgt über die Postleitzahl.

 

Wie bekomme ich einen Termin?

Wer einen der Termine im Rahmen der Sonderaktion ergattern möchte, kann diesen am Mittwoch, 28. April 2021, ab 9 Uhr unter der eingerichteten Hotline 0821 3102 3131 buchen. Sobald alle verfügbaren Termine vergeben sind, wird die Hotline eingestellt. Da sich laut BayIMCO derzeit noch knapp 11.000 Personen in der Altersgruppe ab 60 Jahren registriert haben und auf ein Impfangebot warten, ist davon auszugehen, dass die Nachfrage nochmals sehr hoch sein wird. „Die Telefonleitungen werden sicherlich wieder zeitweise überlastet sein“, vermutet Sailer und bittet im Vorfeld um Geduld und Verständnis: „Vermutlich werden erneut nicht alle Personen einen Termin erhalten können, die dies wünschen. Trotzdem hoffe ich, dass die erneute Sonderaktion unseren Bürgerinnen und Bürgern zeigt, dass wir alles versuchen, um ihnen schnellstmöglich den Zugang zu einer Impfung zu ermöglichen.“

 

Wann und wo finden die Impfungen statt?

Die Sonderaktion findet ausschließlich am Samstag, 1. Mai 2021, im Impfzentrum Bobingen, Pestalozzistraße 2, und im Impfzentrum Gablingen-Siedlung, Paul-Klee-Straße 13, zwischen 13 und 16 Uhr statt. Mobile Impfungen sind nicht möglich.

 

Gebuchte Termine, die nicht wahrgenommen werden, können nicht auf einen anderen Tag verschoben werden und verfallen ersatzlos. Die Zweitimpfungen finden am Samstag, 24. Juli 2021, statt. Die Termine werden bei der Vereinbarung des Erstimpfungstermins bekannt gegeben und können ebenfalls nicht verschoben werden.

 

Was ist noch wichtig?

Um die Abläufe bei der Terminvergabe für alle Beteiligten zu beschleunigen, wird darum gebeten, sich, soweit möglich, bereits im Vorfeld online unter https://impfzentren.bayern/citizen/ für die Corona-Schutzimpfung zu registrieren. Wer hierzu keine Möglichkeit hat, kann dies auch während der telefonischen Terminvereinbarung nachholen.

 

Zur Impfung mitzuführen ist ein Ausweisdokument (Personalausweis oder Reisepass) und falls vorhanden ein Impfpass. Die Bürgerinnen und Bürger werden dringend gebeten, maximal 15 Minuten vor Ihrem Termin zu dem ihnen zugewiesenen Impfzentrum zu kommen. Anfahrtspläne, Hinweise zu öffentlichen Verkehrsmitteln und Informationen zur Impfung sind auf der Internetseite des Landkreises Augsburg unter www.landkreis-augsburg.de/corona-impfung und den jeweiligen Unterseiten nachzulesen.


+++ UPDATE, Freitag, 23. April 2021 +++
Fragen von ALLEN an Landrat Martin Sailer, Teil 7: Wann wird die Prioritätsgruppe 3 geimpft?


Landrat Martin Sailer beantwortet Bürgerfragen im Video

In regelmäßigen Videobeiträgen beantwortet Landrat Martin Sailer häufige Fragen, die das Landratsamt vonseiten der Bevölkerung erreichen. In der siebten Folge der Reihe, die ab sofort unter www.landkreis-fuer-alle.de/fuer-alle/fragen-von-allen-an-landrat-martin-sailer und in den sozialen Medien abrufbar ist, geht Sailer unter anderem auf die Frage ein, wann impfwillige Bürgerinnen und Bürger in der Prioritätsgruppe 3 mit einem Impfangebot rechnen können. Fragen für zukünftige Ausgaben der Videoreihe können unter [email protected]LRA-a.bayern.de eingereicht werden.

 

Was die Impfungen im Landkreis betrifft, waren wir jetzt lange in der Prio 2. Viele Nachfragen haben wir erhalten, wann wir denn in die Prio 3 übergehen können. Können Sie hierzu schon etwas sagen?

Sailer: „Ja wir sind eigentlich unmittelbar davor, vereinzelt werden bereits Prio-3-Termine vereinbart, die eine sehr hohe Priorität haben, fast an der Grenze zu Priorität 2. Viele Mitbürgerinnen und Mitbürger im Landkreis haben sich Gott sei Dank in BayIMCO registrieren lassen. Und davon sehr viele, die in die zweite Priorität gefallen sind. Dort haben wir noch relativ viele Bürgerinnen und Bürger, ich glaube um die zwei bis dreitausend, die noch dort registriert sind. Aber vereinzelt kommen jetzt die Ersten aus der Priorität 3 dazu. Es ist also ein fließender Übergang, an dem wir jetzt angekommen sind.“

 

Dann wird es ja vielleicht auch möglich sein, die Lehrkräfte der weiterführenden Schulen zu impfen. Ist da schon etwas angedacht?

Sailer: „Das ist schon seit vielen Wochen ein großes Anliegen von mir. Ich habe ja mehrfach versucht, eine Sonder-Impfaktion für unsere Lehrerinnen und Lehrer genehmigt zu bekommen. Das hat das Gesundheitsministerium immer abgelehnt. Jetzt, wo wir an der Schwelle zur Priorität 3 sind, werden wir ein Impf-Wochenende für unsere Lehrerinnen und Lehrer organisieren. Weil es, glaube ich, wichtig ist, dass die, die ständig in Kontakt auch mit Kindern sind einen hohen Impfschutz brauchen. Und deswegen freue ich mich, dass wir sehr zeitnah auch diesen ein Impfangebot werden unterbreiten können.“


+++ UPDATE, Freitag, 16. April 2021 +++
Prio 2 soll schnellstmöglich abgeschlossen werden

 

Alle Impfwilligen mit hoher Impfpriorität sollen sich bei Registrierungs-Hotline des Landratsamtes Augsburg melden

Der Landkreis Augsburg ruft alle impfwilligen Bürgerinnen und Bürger, die eine hohe Impfpriorität (Prio 2) haben und noch nicht über ein Impfangebot informiert wurden, dazu auf, sich bei der Registrierungs-Hotline 0821 3102 3999 zu melden. „Unsere Hotline wird versuchen, jedem Impfwilligen aus der Prio 2, ein zeitnahes Impfangebot zu machen“, so Landrat Martin Sailer. Ziel sei es, auf diese Weise all diejenigen zu erreichen, die bislang noch nicht bei der Impfterminvergabe berücksichtigt wurden, um schnellstmöglich mit der Impfung der Prioritätsstufe 3 beginnen zu können. Dass dies im Landkreis bislang noch nicht möglich ist, liegt an der sehr positiv zu bewertenden hohen Impfbereitschaft in der Bevölkerung, insbesondere in den höheren Priorisierungsstufen.

 

Registrierung bleibt für Impfung in Impfzentren weiter notwendig

Um einen Termin für eine Impfung zu erhalten, die nicht bei einem Haus- bzw. Facharzt, sondern in einem Impfzentrum oder durch ein mobiles Impfteam durchgeführt wird, bleibt eine Registrierung weiterhin zwingend notwendig. Es wird deshalb darum gebeten, dass alle Bürgerinnen und Bürger, die sich künftig impfen lassen möchten, diese Registrierung unabhängig von ihrer Priorisierung oder ihrem Alter, zeitnah online unter https://impfzentren.bayern/citizen/ durchführen. Wer sich mangels technischer Möglichkeiten nicht selbst registrieren kann, kann die Impf-Registrierung auf telefonisch durchführen lassen. Es gilt zu beachten, dass Bürgerinnen und Bürger über 70 Jahren vom Landratsamt nicht bezüglich ihrer Impfterminvergabe angeschrieben werden. Dieses Anschreiben hatten nur die Über-80-Jährigen erhalten, als die Software BayIMCO noch nicht einwandfrei funktionierte.


+++ UPDATE, Mittwoch, 14. April 2021 +++
Termine für Sonder-Impfwochenende mit AstraZeneca in kürzester Zeit komplett ausgebucht


Anrufe setzen vorübergehend die Telefonanlage außer Gefecht

Mit einer besonderen Aktion konnte der Landkreis Augsburg in dieser Woche einen großen Schritt in die richtige Richtung im Kampf gegen die Corona-Pandemie machen. Landrat Martin Sailer hatte eine Möglichkeit des Freistaates genutzt und neben der regulären Impfstofflieferung von 5.500 Impfdosen für die 15. Kalenderwoche 3.500 zusätzliche Impfdosen des Vakzins AstraZeneca für ein Sonder-Impfwochenende organisiert. Die Termine für das Impfwochenende wurden ab Dienstag, 13. April 2021, 9 Uhr, über eine eigens eingerichtete Hotline an Bürgerinnen und Bürger ab 60 Jahren, unabhängig von deren Priorisierung vergeben. Und die Nachfrage war enorm: „Im Laufe des Dienstags gingen schier unglaubliche 225.493 Anrufe bei uns ein, allein zwischen 9 und 10 Uhr rund 155.000. Bis 17 Uhr konnten wir sage und schreibe 3.206 Impftermine vergeben“, so Landrat Sailer. Dieser dann doch unerwartete Andrang hatte selbst die gut aufgestellte Telefonanlage des Landratsamtes vorübergehend außer Gefecht gesetzt.

 

„Nicht ins Schwächeln geraten sind jedoch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Haus, die sich kurzfristig zur Mithilfe bereit erklärt haben und sich den ganzen Tag über unermüdlich und mit beispielloser Hilfsbereitschaft für unsere Landkreisbevölkerung engagiert haben“, zeigt sich Sailer dankbar. Man habe unter Beweis gestellt, wie zuverlässig und leistungsfähig der Landkreis in dieser Krise agiere, indem in kürzester Zeit und auf unbürokratischem Wege tausenden unserer Mitmenschen zu einer baldigen Impfung verholfen wurde. Die letzten 294 Impftermine wurden am Mittwochmorgen vergeben, als die Hotline ab 9 Uhr ein zweites Mal scharf geschalten wurde. Innerhalb von 20 Minuten waren alle Zeitfenster belegt. „Wir haben in den letzten beiden Tagen gemeinsam geschafft, was nach Aussagen anderer Kreisverwaltungsbehörden organisatorisch nicht zu stemmen ist. Außerdem haben uns die letzten beiden Tage gezeigt, dass das Vertrauen in das Vakzin von AstraZeneca berechtigterweise weiterhin sehr hoch ist. Solche Aktionen stimmen mich zuversichtlich und dankbar“, betont der Landrat. Die Frustration einzelner Bürgerinnen und Bürger keinen Termin erhalten zu haben, kann Sailer nachvollziehen: „Uns war von Anfang an bewusst, dass die Nachfrage viel größer sein wird als das Angebot. Deshalb haben wir im Vorfeld auch darauf hingewiesen, dass nur eine Minderheit mit einem Impftermin bedacht werden kann. Entscheidend war für uns jedoch, dass wir auf pragmatischem und unbürokratischem Wege zu weiteren Impfungen kommen – denn einzig der kontinuierliche Impffortschritt wird uns in der Corona-Pandemie voranbringen.“


+++ UPDATE, Montag, 12. April 2021 +++
3.500 Impfungen für alle ab 60 Jahren


Landkreis organisiert Sonder-Impfwochenende mit AstraZeneca

Da Erstimpfungen mit dem Impfstoff von AstraZeneca nur noch bis einschließlich Sonntag, 18. April 2021, in den Impfzentren vorgenommen werden können, hat Landrat Martin Sailer eine Möglichkeit des Freistaats genutzt und für die kommende Woche zusätzliche Impfdosen des Vakzins bestellt. Insgesamt 3.500 Impfungen sollen im Rahmen einer Sonderaktion von Freitag, 16. bis Sonntag, 18. April 2021 in den beiden Impfzentren Bobingen und Gablingen-Siedlung an impfwillige Bürgerinnen und Bürger ab 60 Jahren verabreicht werden. „Uns wären in dieser Woche leider lediglich 5.500 Impfdosen für beide Impfzentren zur Verfügung gestanden. Durch die zusätzlichen Impfdosen können wir die Impfquote immerhin außerplanmäßig auf 9.000 erhöhen und unseren älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern einen schnelleren Zugang zur Impfung ermöglichen“, freut sich der Landrat.

 

Wer bekommt einen Termin?

Das Angebot richtet sich an alle Landkreisbürgerinnen und -bürger ab 60 Jahren, unabhängig von ihrer Priorisierung. Die Terminzuweisung auf die beiden Impfzentren Bobingen und Gablingen-Siedlung erfolgt über die Postleitzahl.

 

Wie bekomme ich einen Termin?

Wer einen der Termine im Rahmen der Sonderaktion ergattern möchte, kann diesen ab Dienstag, 13. April 2021, zwischen 9 und 17 Uhr unter der ab diesem Tag eigens eingerichteten Hotline 0821 3102 3131 buchen. Sobald alle verfügbaren Termine vergeben sind, wird die Hotline 0821 3102 3131 eingestellt. „Da sich laut BayIMCO derzeit über 17.000 Personen in der Altersgruppe ab 60 Jahren registriert haben und auf ein Impfangebot warten, gehen wir davon aus, dass die Nachfrage, einen der begehrten Termine zu erhalten, sehr hoch sein wird. Die Telefonleitungen werden sicherlich zeitweise überlastet sein und vermutlich werden sich auch am Impfwochenende Schlangen vor den Impfzentren bilden“, vermutet Sailer und bittet im Vorfeld um Verständnis und Geduld: „Bleiben Sie bitte in der Leitung oder versuchen Sie es zu einem späteren Zeitpunkt erneut, sollten Sie nicht direkt durchkommen.“

 

Wann und wo finden die Impfungen statt?

Die Sonderaktion findet ausschließlich am Wochenende vom 16. bis 18. April 2021 im Impfzentrum Bobingen, Pestalozzistraße 2, und im Impfzentrum Gablingen-Siedlung, Paul-Klee-Straße 13, statt. Mobile Impfungen sind nicht möglich.

Gebuchte Termine, die nicht wahrgenommen werden, können nicht auf einen anderen Tag verschoben werden und verfallen ersatzlos. Die Zweitimpfungen finden am Wochenende vom 9. bis 11. Juli 2021 statt. Die Termine werden bei der Vereinbarung des Erstimpfungstermins bekannt gegeben und können ebenfalls nicht verschoben werden.

Im Impfzentrum Bobingen werden am Freitag, 16. April, Termine von 12 bis 20 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 8 bis 16. 30 Uhr zur Verfügung stehen. Im Impfzentrum Gablingen-Siedlung sind an allen drei Tagen Termine von 8 bis 16.30 Uhr buchbar.

 

Was ist noch wichtig?

Um die Abläufe bei der Terminvergabe für alle Beteiligten zu beschleunigen, wird darum gebeten, sich, soweit möglich, bereits im Vorfeld online unter https://impfzentren.bayern/citizen/ für die Corona-Schutzimpfung zu registrieren. Wer hierzu keine Möglichkeit hat, kann dies auch während der telefonischen Terminvereinbarung nachholen.

Zur Impfung mitzuführen ist ein Ausweisdokument (Personalausweis oder Reisepass) und falls vorhanden ein Impfpass. Die Bürgerinnen und Bürger werden dringend gebeten, maximal 15 Minuten vor Ihrem Termin zu dem ihnen zugewiesenen Impfzentrum zu kommen. Anfahrtspläne, Hinweise zu öffentlichen Verkehrsmitteln und Informationen zur Impfung sind auf der Internetseite des Landkreises Augsburg unter www.landkreis-augsburg.de/corona-impfung und den jeweiligen Unterseiten nachzulesen.

 


+++ UPDATE, Donnerstag, 1. April 2021 +++
Hausärzte beginnen mit Corona-Schutzimpfung


Patienten werden von Hausärzten direkt informiert

Seit dieser Woche führen im Landkreis Augsburg vereinzelte Hausärzte die Schutzimpfung gegen das Coronavirus durch und auch die Bereitschaft ihrer Kollegen zur weiteren Unterstützung bei der Bekämpfung der Pandemie ist groß. So werden ab Montag, 12. April 2021, vermehrt Haus- und Fachärzte Corona-Schutzimpfungen in den eigenen Praxen durchführen. Insgesamt sind für April bereits bayernweite Lieferungen von ca. 900.000 Impfdosen für die Praxen angekündigt worden.

Derzeit gehen die Hausärzte selbst auf ihre besonders schutzbedürftigen Patienten zu, um ihnen ein Impfangebot zu machen. Wer eine Impfung verabreicht bekommt, entscheiden die Ärzte auf Basis der jeweiligen Krankheitsgeschichte. Dabei ist unerheblich, ob die Personen bereits über die bayernweite Software BayIMCO für eine Impfung registriert sind oder nicht. „Ich freue mich sehr, dass nun auch die Hausärzte im Landkreis mit der Impfung gegen COVID-19 starten können. Wenn die Verteilung der Impfstoffe auf die Hausärzte großzügig verläuft und diese simultan zu den Impfzentren arbeiten können, kann dies für unsere Impfquote nur förderlich sein. Für mich ist diese Möglichkeit ein weiterer, großer Meilenstein im Kampf gegen Corona“, so Landrat Martin Sailer.

Diejenigen, die ihre Impfung durch den Hausarzt erhalten haben und bereits im System des Freistaats registriert sind, werden gebeten, ihre Registrierung in der Software BayIMCO zu stornieren, damit sie nicht zusätzlich über ein potenzielles Impfangebot informiert werden. Personen, die sich online über https://impfzentren.bayern/ registriert haben, können dort ihren Zugang löschen. Wessen Registrierung durch die Hotline des Landratsamtes vorgenommen wurde, kann seine Registrierung durch einen erneuten Anruf unter 0821 3102 3999 streichen lassen.

 

Zweitimpfungen sollten nach Möglichkeit nicht verschoben werden

Auch, wenn Fach- und Hausärzte bei der Corona-Schutzimpfung weiter unterstützen, bittet das Landratsamt darum, Termine für Zweitimpfungen nicht unnötig zu verschieben, da sonst Abläufe in den Impfzentren verzögert werden. „Ich bitte alle Bürgerinnen und Bürger dringend darum, ihre angebotenen Termine wahrzunehmen und andere Vorhaben auf einen späteren Zeitpunkt zu vertagen. Die Corona-Schutzimpfung ist aktuell unsere einzige Möglichkeit, die Pandemie dauerhaft in den Griff zu bekommen. Da der vollständige Schutz erst nach der zweiten Teilimpfung gegeben ist, sollte auch diesem Termin höchste Priorität eingeräumt werden“, plädiert Landrat Martin Sailer.


+++ UPDATE, Mittwoch, 31. März 2021 +++
Landkreis Augsburg setzt Impfungen mit AstraZeneca bei Unter-60-Jährigen vorsorglich aus


Bereits vereinbarte Termine werden mit anderen Impfstoffen wahrgenommen oder verschoben

Auf Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) wird die Impfung mit AstraZeneca für Personen unter 60 Jahren auch im Landkreis Augsburg bis auf Weiteres vorsorglich ausgesetzt. Auch eine Impfung auf freiwilliger Basis ist zunächst nicht möglich, da hierfür im Vorfeld eine eingehende ärztliche Beratung notwendig ist. „Wir können voraussichtlich den meisten Bürgerinnen und Bürgern unter 60 Jahren, die für heute und morgen bereits einen Termin vereinbart haben, anbieten, sich in unseren beiden Impfzentren mit dem Vakzin von BioNTech impfen zu lassen“, erklärt Landrat Martin Sailer. Lediglich am heutigen Mittwoch, 31. März 2021, mussten zwischen 8 und 9 Uhr einzelne Termine auf das kommende Wochenende verschoben werden. Impfungen für Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben, können hingegen mit AstraZeneca fortgesetzt werden.

 

Bislang keine Zweitimpftermine betroffen

Bis sich die STIKO zur Frage des Umgangs mit Zweitimpfungen von Unter-60-Jährigen mit AstraZeneca geäußert hat, werden im Landkreis Augsburg keine Zweitimpfungen mit dem Vakzin bei der genannten Personengruppe durchgeführt. Da die Zweitimpfungen mit AstraZeneca erst nach zwölf Wochen erfolgen, ist im Landkreis in der nächsten Zeit niemand akut betroffen. „Das Bayerische Gesundheitsministerium hat darauf hingewiesen, dass laut Zulassung von AstraZeneca eine Schutzwirkung der Erstimpfung bis mindestens Anfang Mai besteht. Zudem werde sichergestellt, dass alle bereits mit AstraZeneca Geimpften Zugang zu einem in der EU zugelassenen Impfstoff haben werden, um eine volle Schutzwirkung zu erreichen“, betont Landrat Sailer.


+++ UPDATE, Freitag, 26. März 2021 +++
Erste Ergebnisse der Qualitätskontrolle vom Impfzentrum Bobingen


Impfzentrum erhält durchwegs positive Bewertungen

Nach der Vorstellung der ersten Ergebnisse der Qualitätskontrolle vom Impfzentrum Gablingen-Siedlung, liegen nun auch erste Auswertungen aus Bobingen vor. Die Ergebnisse beziehen sich hier auf 481 Fragebögen, die bislang seit der Eröffnung des zweiten Impfzentrums von dort Geimpften ausgefüllt wurden.

 

Übernahme der Hotline durch Landratsamt spiegelt sich in positiven Bewertungen wider

Wie auch im Impfzentrum in Gablingen-Siedlung zeigt sich in Bobingen eine durchwegs positive Bewertung der gesamten Abwicklung der Impfung – von der Terminvereinbarung und der Freundlichkeit der Mitarbeiter der Hotline bis zum Umgang des Personals vor Ort. So wurde zunächst die Terminvereinbarung für die Impfung zu 71 Prozent als sehr zufriedenstellend und zu 23 Prozent als weitgehend zufriedenstellend bewertet. Auch mit der Freundlichkeit und der Sprachkenntnisse der Mitarbeiter der Hotline waren insgesamt knapp 80 Prozent der Befragten weitestgehend bis sehr zufrieden. Dass 19 Prozent hier keine Angabe machten, kann dadurch erklärt werden, dass die Terminvereinbarung auch häufig online abläuft und die Befragten deshalb keinen Kontakt zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Registrierungs-Hotline hatten.

 

Organisation und Abwicklung vor Ort ist Spitzenreiter in der Bewertung der Geimpften

Besonders die Organisation und Abwicklung vor Ort sowie des Personals stechen mit ihren äußert positiven Beurteilung hervor. Die beste Bewertung erhielt dabei die Behandlung durch das Personal des Impfzentrums in Bobingen. So empfanden diese knapp 90 Prozent der Bürgerinnen und Bürger als sehr freundlich und sechs Prozent als weitgehend freundlich. Auch die Organisation im Impfzentrum sowie die dortige Sauberkeit und Hygiene wurden von jeweils 85 Prozent der Geimpften als sehr gut bzw. sehr zufriedenstellend bewertet. Weitere ca. zehn Prozent der Befragten empfanden diese beiden Punkte als akzeptabel bzw. weitgehend zufriedenstellend.

 

Zuletzt wurde als Grund für die Impfung zunächst von einem Drittel der Geimpften die Schutzwirkung angegeben. Von ebenfalls einem knappen weiteren Drittel wurde hierzu keine Angabe gemacht. 17 Prozent gaben als Impfgrund die Systemaufrechterhaltung sowie 13 Prozent ihren Beruf an. Mit 5 Prozent verbleiben hier die Angaben der Bürgerinnen und Bürger, die aufgrund ihres Alters geimpft wurden.

 

„Ich freue mich, dass die ersten Ergebnisse aus dem Impfzentrum Bobingen so positiv ausfallen und für einen guten Start unseres zweiten Impfzentrums im Landkreis sprechen. Ganz besonders stolz bin ich auf die hervorragende Bewertung der Hotline, die bereits vor Eröffnung des Impfzentrums in Bobingen ausschließlich von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landratsamtes übernommen wurde. Neben den Ergebnissen aus dem Impfzentrum Gablingen-Siedlung, bestätigt nun der erste Einblick aus Bobingen, dass die sehr guten Rückmeldungen zur Hotline auch auf die Übernahme durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes zurückzuführen sind“, so Landrat Martin Sailer

 

Eine ausführliche Darstellung der Ergebnisse mit weiteren Bewertungen und fehlenden Angaben können den angehängten Grafiken entnommen werden.


+++ UPDATE, Montag, 22. März 2021 +++
Keine Impfung ohne entsprechende Nachweise


Impfpriorisierung muss eindeutig belegt werden

Nach der Corona-Impfverordnung können Personen aufgrund unterschiedlicher Indikationen ein priorisiertes Impfangebot erhalten, soweit sie entsprechende Nachweise erbringen können. Beispielsweise können dies berufliche oder gesundheitliche Gründe oder der enge Kontakt zu einer besonders gefährdeten Personengruppe sein. „So lange uns die Impfstoffe nur so begrenzt zur Verfügung stehen wie bisher, ist es für uns besonders wichtig, dass wir in unseren Impfzentren gewährleisten können, dass diese Priorisierungsmöglichkeit nicht missbraucht wird“, betont Landrat Martin Sailer. Aus diesem Grund werden sowohl im Impfzentrum Gablingen-Siedlung als auch in Bobingen Priorisierungsnachweise streng kontrolliert. Wer keinen Beleg für seine priorisierte Impfung vorlegen kann, wird vor Ort nicht geimpft und muss im Nachgang warten, bis die Impfstoffkapazitäten erneut ein Impfangebot ermöglichen.


+++ UPDATE, Freitag, 19. März 2021 +++
Ergebnisse der Qualitätskontrolle zur Impfung


Bisherige Ergebnisse der Qualitätssicherung sind durchwegs positiv
Das Landratsamt Augsburg hat Ende Februar ein Mittel zur Qualitätssicherung im Impfzentrum Gablingen-Siedlung eingeführt: In Feedback-Fragebögen können die Geimpften vor Ort anonym angeben, wie zufrieden Sie mit der Terminvereinbarung, der Abwicklung des Impfvorgangs und dem Umgang des Personals vor Ort sind. So sollen auch mögliche Schwachstellen schnell erkannt und behoben werden.

Nun liegen die Ergebnisse der ersten 936 Fragebögen vor. Der bisherige Stand der Bewertung des gesamten Impfvorgangs durch bereits geimpfte Bürgerinnen und Bürger ist durchwegs positiv. So waren mit der Terminvereinbarung für die Impfung fast 70 Prozent der befragten Personen sehr zufrieden und 20 Prozent weitgehend zufrieden. Auch die Freundlichkeit und Sprachkenntnisse der Mitarbeiter der Hotline wurde von insgesamt 83 Prozent als weitgehend bis sehr zufrieden bewertet. Auch die Organisation und Abwicklung vor Ort erhielt positive Resonanzen. So gaben knapp 75 Prozent der Befragten an, die Organisation im Impfzentrum wirke auf sie sehr gut. 18 Prozent fanden dies akzeptabel. 

Besonders das Personal im Impfzentrum sowie die dortige Sauberkeit und Hygiene wurde durchwegs äußerst positiv bewertet. Negative Angaben wurden hierzu kaum getätigt. So machten über 75 Prozent der Geimpften die Angabe, das Personal im Impfzentrum als sehr freundlich empfunden zu haben. Auch die Sauberkeit und Hygiene wurde mit knapp 70 Prozent als sehr zufriedenstellend und 15 Prozent als weitgehend zufriedenstellend bewertet. Darüber hinaus wurde der Grund für die Impfung erfragt, zu welchem zwar von über einem Drittel der Geimpften keine Aussage getätigt wurde, jedoch ein knappes Drittel der Befragten ihr Alter als Impfgrund angegeben haben. Laut eigener Angabe wurden 17 Prozent zur Systemaufrechterhaltung geimpft. Weitere Gründe für die Impfung lagen zwischen drei und acht Prozent und waren – in absteigender Häufigkeit – der Beruf, die Schutzwirkung und die Risikogruppe.

Landrat Martin Sailer zeigt sich sehr erfreut über die positive Resonanz
Die positiven Ergebnisse decken sich auch mit befürwortenden Rückmeldungen, die das Landratsamt Augsburg via E-Mails, Briefen oder auf den Social-Media-Kanälen erreichen. „Wir können sehr zufrieden mit den bisherigen Ergebnissen der Qualitätskontrolle aus dem Impfzentrum Gabligen-Siedlung sein. Das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Ganz besonders die positive Bewertung der Hotline freut mich sehr und bestätigt uns, dass die Übernahme unseres Dienstleisters Ecolog von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landratsamtes die richtige Entscheidung war“, so Landrat Martin Sailer.

 


+++ UPDATE, Freitag, 19. März 2021+++
Wiederaufnahme der Impfung mit AstraZeneca


Geplante Impfungen finden ab heute wieder regulär statt

Entsprechend der Empfehlung der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA hat die Gesundheitsministerkonferenz am Donnerstag, 18. März 2021, beschlossen, dass die Impfungen mit dem Vakzin AstraZeneca in Deutschland fortgesetzt werden können. In den Aufklärungsunterlagen zur Impfung mit dem Vektor-Impfstoff sind künftig alle bekannten möglichen Risiken und Nebenwirkungen inklusive der neuesten Erkenntnisse vermerkt. Der Aufklärungsbogen ist auch auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-augsburg.de/informationen-impfung zu finden.

Der bundesweite Impfstopp vom vergangenen Montag ist damit aufgehoben. Bereits ab dem heutigen Freitagmittag, 19. März 2021, wird der Impfbetrieb mit AstraZeneca im Landkreis Augsburg wiederaufgenommen. Aufgrund der geltenden Regelungen mussten in den vergangenen Tagen insgesamt 490 Erstimpfungen ausgesetzt werden. Zweitimpfungen waren nicht betroffen. „Wir sind froh, in unseren Impfzentren nun wie geplant fortfahren zu können“, betont Landrat Martin Sailer. „Die Personen, deren Impfung storniert werden musste, werden bei der Vergabe neuer Termine priorisiert berücksichtigt. Auch die Sonderimpftage für Kita-Personal, Grund- und Förderschullehrer im Impfzentrum Bobingen können an diesem Wochenende regulär stattfinden.


+++ UPDATE, Montag, 15. März 2021 +++
Landkreis Augsburg setzt Impfung mit AstraZeneca vorsorglich bis auf Weiteres aus

 

Bereits vereinbarte Termine für Erstimpfungen werden storniert

Deutschland folgt dem Beispiel anderer Länder und stoppt vorerst die Impfung des Vakzins des Herstellers AstraZeneca. Das Gesundheitsministerium setzt damit eine Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts um. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA wird entscheiden, ob und wie das Vakzin künftig verwendet werden kann. Bereits vereinbarte Termine für Erstimpfungen werden storniert. Termine für Zweitimpfungen bleiben vorerst bestehen. „Wir stoppen die Impfung im Landkreis Augsburg mit sofortiger Wirkung und werden versuchen, alle Personen, die in den nächsten zwei Tagen Impftermine vereinbart haben und für die AstraZeneca vorgesehen war, über die Stornierung ihres Termins zu informieren“, erklärt Landrat Martin Sailer. Sobald dem Landratsamt Augsburg von den vorgesetzten Behörden Informationen zum weiteren Vorgehen vorliegen, werden diese auf der Internetseite unter www.landkreis-augsburg.de/corona veröffentlicht.


+++ UPDATE, Donnerstag, 11. März 2021 +++
Südliches Impfzentrum widmet Lehrkräften und Kitapersonal separate Impftage

 

Im Landkreis arbeitende Grund- und Förderschullehrkräfte werden am Standort in Bobingen geimpft
Am Impfzentrum des Landkreises Augsburg in Bobingen werden an den kommenden beiden Wochenenden und den vorausgehenden Freitagen ausschließlich Lehrkräfte von Grund- und Förderschulen sowie das Personal von Kindertagesstätten geimpft. Vom 12. bis 14. März und vom 19. bis 21. März werden demnach nur Angehörige dieser Berufsgruppen zur Impfung empfangen. „Wir sehen diesen Bedarf, da die Öffnung der Schulen und Bildungs- und Betreuungseinrichtungen mit hoher Wahrscheinlichkeit einen erneuten Anstieg der Fallzahlen nach sich ziehen werden“, erklärt Landrat Martin Sailer. Um den Betrieb aufrecht zu erhalten, soll den dort Beschäftigten, für die der Freistaat Bayern einen Vorrang im Impfbetrieb vorsieht, umgehend ein Impfangebot gemacht werden.

Landrat plädiert für Impfung von Lehrkräften aller Schularten 
Lehrerinnen und Lehrer weiterführender Schularten sind in der Corona-Impfverordnung der Bayerischen Staatsregierung bisher in einer untergeordneten Prioritätsgruppe eingegliedert. Das sei, so der Landrat, aus logischer Sicht nicht nachvollziehbar. „Auch diese Berufsgruppe absolviert ihren Berufsalltag in einem Klassenzimmer mit Schülerinnen und Schülern, weshalb auch diesen Personen ein vordringlicher Anspruch auf die Impfung zugestanden werden sollte“, sagt Sailer. Daher werde der Landkreis über die Regierung von Schwaben prüfen lassen, ob die Lehrkräfte von Real- und Mittelschulen und der Gymnasien unabhängig von den Vorgaben der Impfverordnung der sofortige Zugang zur Impfung ermöglicht werden könne.
 


+++ UPDATE, Donnerstag, 4. März 2021 +++
Zweites Impfzentrum in Bobingen steht kurz vor der Eröffnung

 

Registrierte werden über Postleitzahl zugeordnet

In den letzten Wochen konnten die letzten Umbaumaßnahmen für die Errichtung des zweiten stationären Impfzentrums im Landkreis abgeschlossen werden. Mit der neuen Einrichtung im Stadtzentrum von Bobingen, die ab Montag, 8. März, zunächst an sechs Tagen pro Woche geöffnet sein wird, können im Landkreis Augsburg zusätzlich maximal 1.200 weitere Corona-Schutzimpfungen pro Tag durchgeführt werden. „Da uns die begehrten Impfstoffe nach wie vor nur begrenzt zur Verfügung stehen, werden wir zunächst mit 500 Impfungen pro Tag starten“ so Landrat Martin Sailer. Auch Berufstätigen soll mit Impfterminen in den Abendstunden, die Impfung problemlos ermöglicht werden. Sobald den Landkreis mehr Impfstoff erreicht, möchte der Landkreis die Kapazitäten entsprechend aufstocken. „Unser Dienstleister Ecolog wird hierfür insgesamt neben der Ärztlichen Leitung zwölf Ärzte und neben der Verwaltungsleitung 20 Verwalter vor Ort einsetzen“, erklärt Landrat Martin Sailer. Wer sich unter impfzentren.bayern für die Schutzimpfung registriert und im südlichen Landkreis wohnt, wird künftig über die Eingabe der Postleitzahl seines Wohnortes direkt dem Impfzentrum in Bobingen zugewiesen. Bei Personen, die sich bereits im Vorfeld registriert haben und für die zunächst das Impfzentrum in Gablingen-Siedlung vorgesehen war, wird dies im Nachgang automatisch durch das System des Freistaats angepasst. Ab Samstag, 6. März, werden die ersten Terminvereinbarungen über BayIMCO möglich sein. Termine, die bereits für Gablingen-Siedlung vereinbart waren, können nicht auf Bobingen umgeschrieben werden. Verimpft werden alle bisher vorhandenen Impfstoffe von BioNTech, AstraZeneca und Moderna.

 

Impfzentrum ist sehr gut erreichbar

Das neue Impfzentrum in der Pestalozzistraße 2 ist auch für Personen ohne PKW sehr gut zu erreichen. Darauf habe man bei der Standortsuche großen Wert gelegt, nachdem die Entfernung des Impfzentrums in Gablingen-Siedlung immer wieder für Unmut in der Bevölkerung gesorgt hat. „Es sind zwar ausgeschilderte Parkmöglichkeiten vorhanden, wir würden den Bürgerinnen und Bürgern aber dennoch empfehlen, soweit möglich, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen“, so Sailer. Im direkten Umkreis halten neun verschiedene Buslinien, von deren Haltestellen das Impfzentrum fußläufig in zwei bis neun Minuten Fußweg erreicht werden kann. In diesen Buslinien wird in der Haltestellenansage ein Hinweis auf das Impfzentrum ergänzt. Dazu hält der Bürgerbus „GOKel“, auf seiner Route von Hardt über Großaitingen, Kleinaitingen und Oberottmarshausen nach Bobingen ebenfalls vor dem Impfzentrum und der Bahnhof Bobingen, der von sechs Zuglinien und vier Buslinien angefahren wird, ist nur 300 Meter vom Impfzentrum entfernt.

 

„Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir durch unser zweites Impfzentrum hier in Bobingen, unser weiteres in Gablingen-Siedlung, unsere mobilen Teams sowie die Vor-Ort-Impftermine in unseren Städten, Märkten und Gemeinden zunächst gut aufgestellt sind, um die für unseren Landkreis benötigte Impfkapazität leisten zu können“, bekräftigt der Landrat und ergänzt: „Wenn nun hoffentlich auch bald die Impfstofflieferungen der vorhandenen Nachfrage entsprechen, kann es nur noch bergauf gehen.“

 


+++ UPDATE, Montag, 1. März 2021 +++
Corona-Impfung der Ü80-Jährigen: Zwei Wege führen zur Registrierung in bayernweiter Datenbank

 

Landratsamt teilt Hotline-Nummer für Registrierung mit

Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Augsburg, die über 80 Jahre alt sind und bislang noch keine Einladung zur Corona-Schutzimpfung erhalten haben, können sich auf zwei Wegen für die Immunisierung registrieren: Entweder eigenständig über das Internetportal www.impfzentren.bayern oder unter Inanspruchnahme der Hilfe aus dem Landratsamt über die telefonische Hotline. Die Rufnummer, unter der montags bis sonntags je von 8 bis 18 Uhr angerufen werden kann, lautet (0821) 3102-3999. Beide Wege führen zum gleichen Ziel – zur Registrierung in der bayernweiten Datenbank BayIMCO, über die die Vergabe der Impfdosen organisiert wird. Die Hotline, die von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landratsamts Augsburg bespielt wird, wurde explizit für Personen eingerichtet, die sich mangels technischer Möglichkeiten nicht selbst registrieren können. Seitens der Behörde wird darum gebeten, diese Hilfe nur in Anspruch zu nehmen, falls die selbstständige Registrierung ausgeschlossen sein sollte. Zudem wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass über beide Wege kein konkreter Impftermin vereinbart werden kann, sondern lediglich die obligatorische Registrierung in BayIMCO vorgenommen wird.

„Wir haben die Nummer unserer Hotline bisher ganz bewusst nicht auf breiter Fläche veröffentlicht und nur über die Anschreiben an die über-80-jährige Bevölkerung mitgeteilt.  Zum einen ging es dabei um die Einhaltung der per Zufallsprinzip festgelegten Reihenfolge, zum anderen um die Belastbarkeitsgrenzen der Servicenummer“, erklärt Landrat Martin Sailer. Seit der landesweiten Inbetriebnahme der Organisationssoftware BayIMCO läuft die Vergabe aller Impfungen über diese Datenbank ab. Wer dort verzeichnet und gemäß der Corona-Impfverordnung für den prioritären Zugriff auf die Impfung berechtigt ist, erhält über das System die Möglichkeit zur Terminvereinbarung. „Wir halten trotzdem daran fest, alle noch nicht angeschriebenen Ü-80-Jährigen per Brief auf die telefonische Registrierungsoption hinzuweisen, um ganz gewiss alle Bürgerinnen und Bürger dieser Altersgruppe zu erreichen“, so der Landrat. Zudem werden die noch ausstehenden rund 8.400 Briefe in den kommenden Tagen verschickt. Die Veröffentlichung der darin verzeichneten Hotline-Nummer ist nun möglich, da die Anruferzahlen am zurückliegenden Wochenende gut zu bewältigen waren. „Wir wollten zunächst das Aufkommen abwarten, damit die Anruferinnen und Anrufern im Zweifelsfall keine längeren Wartezeiten in Kauf nehmen müssen“, erklärt Sailer, der auch selbst an beiden Wochenendtagen im Telefon-Team des Landratsamts eingeteilt war.


+++ UPDATE, Samstag, 27. Februar 2021 +++
Corona-Schutzimpfung: Landkreis plant Vor-Ort-Termine

 

Über 400 Impfanmeldungen für Impftage auf dem Lechfeld

Um allen über-80-jährigen Bürgerinnen und Bürgern auch ortsnah ein Impfangebot machen zu können, hat der Fachbereich „Soziales Betreuungswesen und Seniorenfragen“ im Landratsamt Augsburg ein Konzept für Vor-Ort-Termine in den Landkreiskommunen durch mobile Impfteams erarbeitet. „Auf diese Weise wollen wir den Seniorinnen und Senioren lange Wege ersparen und gegebenenfalls auch die Impfbereitschaft in der Altersgruppe erhöhen“, erläutert Landrat Martin Sailer das Konzept. Der erste Impftag für Bürgerinnen und Bürger der Gemeinden Kleinaitingen, Graben, Untermeitingen, Klosterlechfeld und Obermeitingen fand am heutigen Samstag, 27. Februar 2021, in der Mittelschule in Untermeitingen statt. Ein weiterer Termin wird bereits für 7. März in der Grundschule Graben geplant.

 

Die Organisation für die Impftage auf dem Lechfeld sowie der entsprechenden Folgetermine für die Zweitimpfung hat der Caritasverband Schwabmünchen e. V. in Zusammenarbeit mit den Gemeinden und vielen engagierten Ehrenamtlichen der Projektgruppe „Wir daheim auf dem Lechfeld“ übernommen. „Die Über-80-Jährigen werden über die Einwohnermeldeämter angeschrieben, haben die notwendigen Impfunterlagen erhalten und können sich über die Abgabe des ausgefüllten Impfbogens in ihrem Rathaus zur Impfung anmelden“, erklärt Laura Eder, Koordinatorin der Projektgruppe. Ein Team aus Ehrenamtlichen bearbeitet im Nachgang die Unterlagen und vergibt die Termine, während sich ein weiteres Team um den reibungslosen Ablauf vor Ort kümmert. Eine Impfung ohne vorherige Terminvergabe ist leider nicht möglich. Für Personen unter 80 Jahren können derzeit keine Impftermine vereinbart werden. Das Interesse ist außerordentlich groß: „Es haben sich bislang über 400 Personen für die Impftage angemeldet“, bestätigt Eder. Auch die Rückmeldungen aus anderen Landkreiskommunen sind durchweg positiv. Neben den Gemeinden auf dem Lechfeld haben sich bei Regina Mayer, der Leiterin des zuständigen Fachbereichs im Landratsamt, schon 23 weitere Städte, Märkte und Gemeinden gemeldet, die entweder eigenständig oder gemeinsam mit anderen Kommunen Impftage organisieren möchten. „Insbesondere viele ältere Menschen haben den Weg in unser Impfzentrum nach Gablingen-Siedlung bislang als große Herausforderung empfunden. Mit unserem neuen Konzept haben wir eine gute Lösung gefunden, diese Hürde abzubauen“, so Mayer.


+++ UPDATE, Freitag, 26. Februar 2021 +++
Impftermin für gehörlose Menschen im Landkreis Augsburg

 

Wer sich gegen das Corona-Virus impfen lassen möchte, benötigt vor Ort zunächst eine ausführliche Aufklärung. Für gehörlose Menschen ist dies allerdings ohne Gebärdensprachdolmetscher nur sehr schwer möglich. „Um die Kommunikation mit Gehörlosen sicherstellen und eine umfassende Aufklärung gewährleisten zu können, möchten wir im Landkreis in Zusammenarbeit mit dem Sozialdienst für Hörgeschädigte des Päritätischen und der Beratungsstelle für Hörgeschädigte von Regens Wagner einen gesammelten Impftermin für gehörlose Menschen organisieren“, erklärt Landrat Martin Sailer. Bei diesem Termin sollen Gebärdensprachdolmetscher vor Ort sein. Gehörlose Personen ab 80 Jahren und weitere Anspruchsberechtigte, die zur Gruppe mit der höchsten Priorität (§ 2 Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronavirus-Impfverordnung – CoronaImpfV)) gehören und dieses Angebot nutzen möchten, melden sich bitte für einen ersten Sammeltermin bis Sonntag, 21. März 2021 bei:

Landratsamt Augsburg
Team Inklusion
Prinzregentenplatz 4
86150 Augsburg

Tel.: 0821/3102-2861 oder -2464
Fax: 0821/3102-1464

E-Mail: [email protected]LRA-a.bayern.de

Mittlerweile ist davon auszugehen, dass auch bald mit der Impfung der nächsten Gruppe, der über 70-Jährigen, begonnen werden kann. Deshalb können sich diese und weitere Anspruchsberechtigte nach § 3 der Coronavirus-Impfverordnung auch schon für einen Sammeltermin registrieren. Sie werden zum entsprechenden Zeitpunkt für die Terminvereinbarung kontaktiert.

Auch den gehörlosen Menschen, für die eine Impfung zu einem späteren Zeitpunkt vorgesehen ist, soll dieses Angebot zur Verfügung stehen. Wann eine Anmeldung für die weiteren Impfgruppen möglich ist, wird noch rechtzeitig bekannt gegeben.


+++ UPDATE, DONNERSTAG, 26. FEBRUAR 2021 +++
Impfterminvergabe in allen bayerischen Impfzentren auf landesweite Software BayIMCO umgestellt

 

Landkreis bittet impfwillige Personen um Online-Registrierung

Der Impfbetrieb im Landkreis Augsburg schreitet voran. Inzwischen sind insgesamt rund 16.500 Impfvorgänge erfolgt – gut 5.700 Personen haben bereits die zweite Impfdosis erhalten. Aktuell wird die dritte von insgesamt fünf Gruppen der über-80-jährigen Bevölkerung mit der Schutzimpfung versorgt. In dieser und der kommenden Woche erhalten rund 2.200 Bürgerinnen und Bürger aus dieser Gruppe das postalische Schreiben, mit dem Sie zur Terminregistrierung eingeladen werden.

 

Da die Terminplanung nun vollständig über die bayernweite Computersoftware BayIMCO des Freistaats abläuft, sollten sich Personen der höchsten Priorisierungsgruppe nun ebenfalls über www.impfzentren.bayern registrieren und auf diesem an ihren Impftermin gelangen. Wer das nicht eigenständig erledigen kann, erhält Hilfe auf telefonischem Wege. „Wir verlegen die telefonische Hotline zur Terminregistrierung von unserem Dienstleister in das Landratsamt, wo künftig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Behörde das Einpflegen der Daten in BayIMCO für unsere Bevölkerung übernehmen“, erklärt Landrat Martin Sailer. Wer künftig also die postalisch mitgeteilte Registrierungsnummer wählt, wird direkt mit dem Telefonteam des Landratsamts verbunden, in dem sich 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Haus abwechseln.

 

Das Impfzentrum in Gablingen-Siedlung erhält zudem die dauerhafte Unterstützung zweier Behördenmitarbeiter aus dem Landratsamt, die während des Impfbetriebs durchgehend vor Ort sind und sowohl das Personal als auch die Besucherinnen und Besucher begleiten. „Ganz egal ob jemand schlecht zu Fuß ist und Hilfe beim Verlassen seines Fahrzeugs braucht, Begleitung beim Impfvorgang benötigt oder die Gäste und das Personal anderweitig entlasten kann, unsere Kollegen stehen ab sofort für jede Hilfe zur Verfügung“, so der Landrat. Auch am künftigen Impfzentrum in Bobingen werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamts den Impfbetrieb begleiten.

 

Qualitätssicherung im Impfzentrum über Fragebögen

Das Landratsamt erhält täglich zahlreiche positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung, was die Organisation und Abläufe des Impfbetriebs betrifft. Damit der Service weiterhin gut bleibt, richtet der Landkreis ein zusätzliches, unkompliziertes Mittel zur Qualitätssicherung in Form von Feedback-Fragebögen ein. „Nach der Impfung ist eine Wartezeit von 15 Minuten vorgesehen, falls eine Bürgerin oder ein Bürger eine unmittelbare körperliche Reaktion auf den Impfstoff aufweisen sollte. Während dieser Wartezeit bitten wir die soeben Geimpften mit einem kurzen Fragebogen um Ihre Erfahrungen bei der Terminvereinbarung, der Abwicklung des Impfvorgangs und mit dem Umgang des Personals“, sagt Landrat Sailer. Ziel sei es, dass auf diese Weise etwaige Mängel oder Schwachstellen schnell erkannt und behoben werden können und das Angebot weiterhin optimal bleibt. Die Fragebögen können vollständig anonym beim Verlassen des Impfzentrums in dafür vorgesehene Briefkästen eingeworfen werden.


+++ UPDATE, MITTWOCH, 24. FEBRUAR 2021 +++
Zahl der Impfungen schreitet voran

 

Das wichtigste aller Mittel im Kampf gegen das Virus ist aktuell neben der Einhaltung der Hygieneschutzmaßnahmen die Corona-Schutzimpfung. Aufgrund kontinuierlicherer Impfstofflieferungen durch den Freistaat verzeichnet der Landkreis inzwischen insgesamt 16.213 verabreichte Impfdosen, davon 10.504 Erstimpfungen und 5.709 Zweitimpfungen. „Natürlich werden dadurch noch immer nicht die Bedarfe gedeckt, die wir derzeit von unseren Bürgerinnen und Bürgern widergespiegelt bekommen“, betont Sailer, „aber es scheint zumindest langsam in die richtige Richtung zu gehen.“ Da die bayerische Impfsoftware BayIMCO nunmehr in der Lage ist, AstraZeneca den gesetzlichen Prioritäten entsprechend impfwilligen Personen zuzuordnen und Impftermine zu planen, wird in der kommenden Woche im Impfzentrum in Gablingen neben den Impfstoffen von BioNTech/Pfizer und Moderna nun auch dieser Impfstoff verimpft werden können. „Auch, wenn der Ruf von AstraZeneca in der Öffentlichkeit nicht der beste sein mag, so schützt der Impfstoff doch massiv gegen schwere Verläufe einer Infektion und senkt damit die Wahrscheinlichkeit an oder mit COVID-19 zu versterben enorm. Dementsprechend ist eine Impfung mit AstraZeneca sehr sinnvoll, um sich gegen das Virus zu schützen“, hält der Landrat fest und ergänzt: „Ich würde jedem dazu raten, ein entsprechendes Impfangebot wahrzunehmen.“

 

Impfwillige möchten sich unter impfzentren.bayern registrieren

Da die Impf-Terminvergabe – mit Ausnahme der Terminierung der Über-80-Jährigen, die im Landkreis postalisch angeschrieben werden – künftig ausschließlich über die bayernweite Software BayIMCO ablaufen soll, werden alle Impfwilligen gebeten, sich zeitnah unter impfzentren.bayern für die Corona-Schutzimpfung zu registrieren. Da es in den vergangenen Tagen im Impfzentrum aber immer wieder zu einer Vielzahl wartender Personen gekommen ist, weist der Landrat nochmals darauf hin, dass es absolut ausreichend ist, maximal 15 Minuten vor dem vereinbarten Impftermin vor Ort in Gablingen zu sein. „Sollte der Impftermin beim Eintreffen noch deutlich weiter in der Zukunft liegen, kann es sein, dass das Sicherheitspersonal vor Ort Sie bitten muss, etwas später wieder zu kommen, da sonst die notwendigen Abstände nicht eingehalten werden können“, erläutert Sailer.


+++ UPDATE, Dienstag, 9. Februar 2021 ++++
Landkreis Augsburg bereitet Vergabe von 1000 Impfstoffdosen des Herstellers AstraZeneca vor


Impfstoff wird für Erwachsene unter 65 Jahren empfohlen

Der Landkreis Augsburg empfängt in den kommenden Tagen eine Lieferung des Corona-Impfstoffs der Herstellerfirma AstraZeneca im Umfang von 1000 Impfdosen. Das Mittel, das seit Ende Januar in Europa zugelassen ist, kam im Impfbetrieb des Landkreises bislang nicht zur Verwendung. „Grundsätzlich freuen wir uns über jede Lieferung, mit der wir unsere Bevölkerung versorgen können“, sagt Landrat Martin Sailer. Die Lieferung des Impfstoffs von AstraZeneca mache im Vorfeld zusätzliche Planungsschritte notwendig. Denn: „Die Ständige Impfkommission empfiehlt den Einsatz des Mittels von AstraZeneca nur für erwachsene Personen unter 65 Jahren“, erklärt der Landrat. In dieser Zielgruppe könne nach zweimaliger Verabreichung des Impfstoffs mit entsprechendem zeitlichem Abstand eine ausreichende Immunisierung erreicht werden. Für Menschen über der Altersgrenze sei keine ausreichende Wirksamkeit der Substanz belegt. Weil der Priorisierung folgend derzeit die Gruppe der Über-80-Jährigen geimpft werde, an die das Mittel nicht vergeben werden kann, wird aktuell eine anderweitige Verwendung des Impfstoffs vorbereitet. „In der Coronavirus-Impfverordnung des Bundesministeriums für Gesundheit ist geregelt, dass der Impfstoff von AstraZeneca bei Personen unter 65 Jahren geimpft werden soll. Höchste Priorität haben Menschen, die in Pflegeeinrichtungen leben oder arbeiten oder regelmäßig pflegebedürftige Menschen versorgen. Zudem alle Beschäftigten in Intensivstationen, Notaufnahmen, bei Rettungsdiensten, in der Palliativversorgung oder anderen medizinischen Einrichtungen, in denen für die Patientinnen und Patienten ein sehr hohes Risiko für schwere oder tödliche Krankheitsverläufe bei einer Corona-Infektion bestünde“, so der Landrat. Zunächst müsse der neue Impfstoff möglichst zeitnah durch den Freistaat im einheitlichen Softwaresystem BayIMCO angelegt werden. Wann der Impfstoff im Landkreis Augsburg verimpft werden kann, ist deshalb derzeit noch nicht absehbar.

 

Mangels Impfstoff: Betrieb im Impfzentrum muss am kommenden Wochenende pausieren

Der Impfbetrieb im Zentrum in Gablingen muss am kommenden Wochenende, 13. und 14. Februar, zwangsläufig pausieren. „Die Vorräte des Impfstoffs, der für die planmäßige Versorgung der über-80-jährigen Bevölkerung verwendet wird, gehen am Ende dieser Woche zur Neige und wir erhalten bis dahin keine weiteren Dosen, die wir an unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger vergeben können“, sagt Landrat Sailer.


+++ UPDATE, Samstag, 6. Februar 2021 +++
10.000ste Impfung im Landkreis Augsburg

 

Bis gestern wurden im Landkreis Augsburg bereits 6.448 Erstimpfungen und 3.375 Zweitimpfungen nach den geltenden Vorgaben sowohl mobil in den Alten- und Pflegeeinrichtungen, bei immobilen Personen zu Hause, als auch im Impfzentrum in Gablingen verabreicht. Insgesamt konnte in allen Alten- und Pflegeeinrichtungen bis auf in einer, die aufgrund eines Ausbruchsgeschehens erst später angefahren werden konnte, bereits zweimal geimpft werden. Am heutigen Samstag, 6. Februar 2020, wurde gegen 11 Uhr vormittags nun zum 10.000sten Mal die Nadel für die Corona-Schutzimpfung gesetzt. Landrat Martin Sailer übergab Frau Kunigunde Haas aus Bobingen, die die besondere Impfdose erhielt, einen kleinen Blumenstrauß. „Natürlich wäre es mir lieber, bereits die 10.000ste vollständig geimpfte Person feiern zu können und nicht nur die gleiche Menge an Impfungen. Allerdings möchte ich diesen kleinen Meilenstein trotzdem als Zeichen der Hoffnung sehen, dass es bei uns im Landkreis Augsburg durch die Corona-Schutzimpfung im Kampf gegen die Pandemie in die richtige Richtung geht“, so Sailer.


+++ UPDATE, Freitag, 29. Januar 2021 +++
Bettlägerige Personen werden zu Hause geimpft

 

Landkreis Augsburg ist Vorreiter bei mobilen Impfungen

Die Corona-Schutzimpfungen im Landkreis Augsburg schreiten immer weiter voran. Bisher haben in Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie im Impfzentrum in Gablingen insgesamt 4.918 Personen ihre Erstimpfung und 2.289 Personen ihre Zweitimpfung erhalten. Zudem hat ein Großteil der bisher 3.300 angeschriebenen Seniorinnen und Senioren bereits einen Termin in Gablingen vereinbart. Innerhalb der höchstpriorisierten Gruppe der Über-80-Jährigen gibt es aber natürlich auch Menschen, die aufgrund ihrer gesundheitlichen Konstitution keine Möglichkeit haben, zum Impfzentrum zu kommen. „Um auch hier der betroffenen Personengruppe ihren berechtigten Zugang zur Corona-Schutzimpfung zu ermöglichen, haben wir uns dazu entschlossen, ab dem kommenden Montag, 1. Februar 2021, bettlägerige Bürgerinnen und Bürgern zu Hause zu impfen“, erklärt Landrat Martin Sailer. Der Landkreis Augsburg ist damit wie bereits bei der Einrichtung der Einzelfallkommission Vorreiter in Bayern und setzt für die Impfungen extra ein zusätzliches mobiles Impfteam seines Dienstleisters Ecolog ein. Bürgerinnen und Bürger, die einen entsprechenden Service benötigen, können dies während ihrer telefonischen Registrierung bei der Hotline des Impfzentrum angeben.


+++ UPDATE, Dienstag, 26. Januar 2021 +++
Landkreis Augsburg richtet zweites Corona-Impfzentrum in Bobingen ein

 

Einrichtung kann bis zu 1000 Impfungen am Tag leisten

Seit Wochen laufen im Landratsamt Augsburg die vorbereitenden Arbeiten für die Errichtung eines zweiten stationären Impfzentrums im südlichen Landkreisgebiet. Dieses wird demnächst in Bobingen aufgeschlagen. „Bereits im Zuge der Eröffnung unseres ersten Zentrums in Gablingen hatten wir angekündigt, dass wir in absehbarer Zeit eine zweite Anlaufstelle im Landkreis schaffen werden“, sagt Landrat Martin Sailer. Ziel sei es, der Bevölkerung im südlichen Landkreis kurze Wege zur Impfung zu ermöglichen. Der zweite Standort werde zudem die gleichen Kapazitäten wie das Zentrum in Gablingen aufweisen: „Beide Anlagen sind räumlich und personell so konzipiert, dass dort je bis zu 1000 Impfvorgänge am Tag vorgenommen werden können“, so der Landrat. Nach Genehmigung durch das Gesundheitsministerium und Unterzeichnung des Mietvertrags könne das Zentrum mit einer Vorlaufzeit von rund zwei Wochen einsatzfähig sein. Bei der Terminvereinbarung könne dann künftig angegeben werden, an welchem Standort die Impfung verabreicht werden soll – sofern dann genügend Impfstoff zur Verfügung steht. Den operativen Betrieb vor Ort übernimmt wie auch in Gablingen das Personal des vom Landkreis beauftragten Dienstleistungsunternehmens Ecolog.

 

Fortschritt des Impfbetriebs hängt von Impfstofflieferungen ab

Während die Eröffnung des ersten Zentrums im Landkreis seitens des Freistaats an einen Stichtag im vergangenen Dezember geknüpft war, handelt es sich bei der Einrichtung in Bobingen um einen Ausbau der bestehenden Infrastruktur, die bisher neben der Station in Gablingen die mobilen Teams und Impfbusse als mobile Zentren umfasst. „Mit der zweiten stationären Impfstelle richten wir uns nun darauf aus, den Impfbetrieb erheblich vorantreiben zu können“, so der Landrat. Zwingende Voraussetzung dafür sei jedoch, dass der Landkreis die dafür notwendigen Impfstoffmengen vom Freistaat Bayern zur Verfügung gestellt bekomme. „Die Impfstofflieferungen erreichen uns noch immer in unregelmäßigen Abständen und in sehr begrenztem Umfang“, berichtet Sailer.


+++ UPDATE, Montag, 25. Januar 2021 +++
Corona-Impfung: Antrag auf Einzelfallentscheidung

 

Einreichungen auch postalisch und per Fax möglich

Als eine der ersten Kreisverwaltungsbehörden in ganz Bayern hat der Landkreis Augsburg vergangene Woche eine Einzelfallkommission eingerichtet, die sich in wöchentlichen Sitzungen in medizinischer und rechtlicher Sicht objektiv damit auseinandersetzt, ob in bestimmten Fällen eine priorisierte Impfung in Betracht kommt. Aufgrund zahlreicher Nachfragen weist das Landratsamt Augsburg darauf hin, dass die neueingerichtete Einzelfallkommission schriftliche Anträge nicht nur digital über die E-Mail-Adresse [email protected]LRA-a.bayern.de, sondern auch postalisch (Adresse: Staatliches Gesundheitsamt – Einzelfallkommission, Prinzregentenplatz 4, 86150 Augsburg) oder per Fax an 0821 3102 1101 entgegennimmt. Alle Bürgerinnen und Bürger des Landkreises, die sich auf diesem Wege an die Kommission richten wollen, werden bei der Einsendung um Angabe ihres Namens, der Anschrift, des Geburtsdatums und einer Telefonnummer gebeten. Zudem wird eine stichhaltige Beschreibung der individuellen Umstände erwartet, nach denen eine Einzelfalleinstufung in Frage kommen könnte. Das Landratsamt weist jedoch explizit darauf hin, dass die Entscheidungsprozesse streng den Vorgaben der Ständigen Impfkommission unterliegen. Es ist davon auszugehen, dass nur wenige Fälle die rechtlichen Voraussetzungen für eine Einzelfalleinstufung erfüllen, da sich die Kreisverwaltungsbehörde unabhängig von den Vorerkrankungen die Priorisierung des Bundes halten muss.


+++ UPDATE, Freitag, 22. Januar 2021 +++
Corona-Impfung: Landkreis richtet Einzelfallkommission ein

 

Ständige Impfkommission schafft Rechtsgrundlage

Die Nachfrage nach Corona-Schutzimpfungen im Landkreis Augsburg ist hoch. „Es ist erfreulich und vorbildlich, dass uns viele Bürgerinnen und Bürger täglich ihre Bereitschaft zur Impfung signalisieren“, sagt Landrat Martin Sailer. Aufgrund stockender Impfstofflieferungen durch den Freistaat, von denen ganz Bayern betroffen ist, konnten im Landkreis jedoch bisher weit weniger Personen geimpft werden, als es dank der geschaffenen Infrastruktur möglich gewesen wäre. Diejenigen Impfdosen, die der Kreisverwaltungsbehörde in unregelmäßigen Abständen zur Verfügung stehen, werden den Vorgaben entsprechend und konsequent dem Impfplan folgend vergeben. Nun aber hat die Ständige Impfkommission in einer Veröffentlichung des Robert-Koch-Instituts die Rechtsgrundlage dafür geschaffen, dass die Kreisverwaltungsbehörden fortan Personen mit seltenen, schweren Vorerkrankungen, die nicht ausführlich in der Impfverordnung aufgeführt sind, per Einzelfallentscheidung selbstständig in die jeweiligen Priorisierungskategorien einordnen können. Das bedeutet, dass Menschen mit besonders schwerwiegenden, gesundheitsbedingten Umständen nach Zustimmung der Kommission in die Priorisierungskategorie hoch oder erhöht eingestuft werden und damit einen früheren Zugang zur Schutzimpfung erhalten können. „Wir nehmen diese Verantwortung gegenüber unseren Bürgerinnen und Bürgern sehr ernst“, erklärt der Landrat. „Auf diesem rechtlichen Wege haben wir nun eine Möglichkeit, uns der vielen Einsendungen aus unserer Bevölkerung anzunehmen, in denen wir um Sondertermine für die Corona-Impfung gebeten werden“, so Sailer weiter. Im Landratsamt Augsburg ist daher umgehend eine solche Einzelfallkommission eingerichtet worden. Eine sogenannte Hop-on-Liste für medizinische Härtefälle werde es hingegen aus rechtlichen Gründen nicht geben.

 

Zulässige Anträge werden medizinisch und rechtlich geprüft

Die Kommission setzt sich unter dem Vorsitz des Landrats aus medizinisch und juristischen Sachverständigen des Landratsamtes zusammen. „Uns liegen schon jetzt zahlreiche Fallbeschreibungen von Arztpraxen hinsichtlich einzelner Patientinnen und Patienten vor, die auf die medizinische Dringlichkeit einer Impfung in den jeweiligen Fällen aufmerksam machen“, erklärt der Landrat. In den wöchentlichen Sitzungen der Kommission werde über diese Fälle diskutiert und entsprechend medizinisch und rechtlich objektiver Grundlagen entschieden, ob eine Priorisierung in Betracht kommt. „Wen die Kommission als Einzelfall einstuft, wird in den regulären Impfbetrieb integriert und baldmöglichst versorgt“, erklärt Landrat Sailer. In der ersten Sitzung der Kommission am heutigen Freitag wurden fünf Fälle besprochen, drei davon konnten anerkannt werden.

 

Anträge können ab sofort per E-Mail im Landratsamt eingereicht werden

Für die Einreichung von Anträgen zur Einzelfallprüfung durch die Kommission steht ab sofort ein eigenes E-Mail-Postfach unter der Adresse [email protected]LRA-a.bayern.de zur Verfügung. Alle Bürgerinnen und Bürger des Landkreises, die sich auf diesem Wege an die Kommission richten wollen, werden bei der Einsendung um Angabe ihres Namens, der Anschrift, des Geburtsdatums und einer Telefonnummer gebeten. Zudem wird eine stichhaltige Beschreibung der individuellen Umstände erwartet, nach denen eine Einzelfalleinstufung in Frage kommen könnte. Das Landratsamt weist jedoch explizit darauf hin, dass die Entscheidungsprozesse streng den Vorgaben der Ständigen Impfkommission unterliegen. Es ist davon auszugehen, dass nur wenige Fälle die rechtlichen Voraussetzungen für eine Einzelfalleinstufung erfüllen, da sich die Kreisverwaltungsbehörde unabhängig von den Vorerkrankungen die Priorisierung des Bundes halten muss.

 

Fortschritt des Impfbetriebs weiter massiv von Impfstofflieferungen abhängig

Der Fortschritt des planmäßigen Impfbetriebs im Landkreis Augsburg hängt wie in allen anderen Regionen Bayerns entscheidend von den Impfstofflieferungen ab, die vonseiten des Freistaats zur Verfügung gestellt werden. Anfang der laufenden Woche mussten die Planungen des Landkreises wegen Lieferengpässen beim Herstellerunternehmen des Impfstoffs korrigiert werden, sodass erst später als ursprünglich vorgesehen mit der Terminvergabe für die im nächsten Schritt impfberechtigte Bevölkerungsgruppe der Über-80-Jährigen begonnen werden kann. „Diese Unwägbarkeiten liegen leider nicht in unserem Einfluss, weswegen wir derzeit keine verbindlichen zeitlichen Perspektiven für die Fortschritte in den kommenden Wochen aufzeigen können“, so der Landrat. Seitens der Staatsregierung sei jedoch eine baldige Verstetigung der Impfstofflieferungen angekündigt worden. Die Weiterentwicklung der Impfstrategie des Landkreises, beispielweise in Form eines zweiten stationären Zentrums, sei alleinig von einer stabilen Versorgung mit Impfstoffdosen abhängig.


+++ UPDATE, Freitag, 22. Januar 2021 +++
LANDKREIS STARTET MIT IMPFUNG DER Ü-80-JÄHRIGEN

 

3.300 über 80-Jährige können sich im Impfzentrum registrieren

Der Lieferengpass des Impfstoffproduzenten BioNTech/Pfizer sorgt bekanntermaßen dafür, dass den Landkreis Augsburg vorerst nur sehr geringe und unregelmäßige Mengen an Impfstoff erreichen. Trotzdem möchte der Landrat Martin Sailer nun schnellstmöglich damit beginnen, die über 80-Jährigen Landkreisbürgerinnen und -bürger zu impfen. „Unsere älteren Mitmenschen befinden sich in der höchsten Priorität für die Impfstoffvergabe. Deshalb sehe ich es als unsere Pflicht, ihnen auch schnellstmöglich eine Impfung zu ermöglichen – seien die Impfstoffmengen, die uns über den Freistaat erreichen, auch noch so gering“, betont Landrat Martin Sailer. Aus diesem Grund hat das Landratsamt nun gemeinsam mit seinem beauftragten Dienstleister Ecolog ein eigenes System erarbeitet. Ab Samstag, 23. Januar, zwischen 10 und 18 Uhr, können sich die bereits angeschriebenen 3.300 über 80-Jährigen unter der in ihren Briefen angegebenen Telefonnummer für eine Impfung im Impfzentrum registrieren. Die telefonische Registrierung wird im Folgenden täglich von 8 bis 18 Uhr möglich sein. Sobald der Landkreis Impfstoff für Erstimpfungen erhält, werden die registrierten Personen nach Eingang ihrer Registrierung mit einem Vorlauf von mindestens 24 Stunden telefonisch über ihren möglichen Impftermin informiert. Die weiteren vier Gruppen der insgesamt 15.500 über 80-Jährigen werden postalisch über die Möglichkeit ihrer Registrierung informiert, sobald die Impfung der ersten Gruppe abgeschlossen ist. „Wir wissen, dass dieses Vorgehen von unseren ursprünglichen Überlegungen abweicht. Aber die Unregelmäßigkeit der Impfstofflieferungen ermöglicht uns derzeit keine Planungssicherheit, weshalb wir nun flexibel auf die gegebenen Umstände reagieren. Es ist wichtig für unsere Bevölkerung, dass wir jetzt endlich starten“, begründet Sailer das Vorgehen.

 

Aktueller Stand der Impfungen im Landkreis Augsburg

Bisher wurden im Landkreis Augsburg 2.897 Erstimpfungen und 607 Zweitimpfungen durchgeführt. Es wurden keine Impfdosen verworfen. Geimpft wurden Bewohnerinnen und Bewohner sowie Personal in Alten- und Pflegeeinrichtungen, Beschäftigte in Intensivstationen, Notaufnahmen und Rettungsdiensten, sowie einzelne Personen, die aufgrund ihres hohen beruflichen Ansteckungsrisikos auf Hop-on-Listen aufgenommen waren.


+++ UPDATE, Samstag, 16. Januar 2021 +++
Impfterminvergabe kann (noch) nicht starten

 

Lieferengpass der Firma BioNTech/Pfizer verzögert Planungen

Wegen Umbauarbeiten in einem belgischen Werk kann der Pharmakonzern Pfizer seine Lieferzusagen für den zusammen mit dem Unternehmen BioNTech entwickelten Corona-Impfstoff in ganz Europa nicht wie versprochen einhalten. „Die Bayerische Staatsregierung hat uns am Freitagabend darüber informiert, dass wir aufgrund dieses Lieferengpasses für den Landkreis Augsburg in der kommenden Woche lediglich Impfstoffdosen für die von uns benötigten Zweitimpfungen erhalten werden“, erklärt Landrat Martin Sailer. Dies sorge dafür, dass man mit der Impfterminvergabe für die erste Gruppe der angeschriebenen über 80-Jährigen doch nicht wie ursprünglich geplant starten könne. „Dass es dazu kommen würde, war für uns leider völlig unvorhersehbar“, so Sailer weiter. Er bitte die betroffenen Bürgerinnen und Bürger deshalb um Verständnis und noch etwas Geduld. Sobald eine Terminvergabe planbar möglich sei, werde das Landratsamt über die lokalen Medien und seine Internetseite www.landkreis-augsburg.de/corona-impfung entsprechend informieren.


+++ UPDATE, Freitag, 15. Januar 2021 +++
Wie ist der aktuelle Stand bei den Corona-Impfungen im Landkreis Augsburg?

 

Landrat erläutert Planungen und warnt vor Trickbetrügern

Nachdem die Erstimpfungen in den Alten- und Pflegeheimen im Landkreis Augsburg nun zeitnah abgeschlossen werden können und die ersten ca. 3.300 über 80-jährigen Personen im Landkreis angeschrieben wurden, dass sie sich nun einen Termin für die Corona-Schutzimpfung sichern können, geht das Landratsamt nun dazu über, die konkreten Planungen für ein zweites Impfzentrum im südlichen Landkreis voranzutreiben. „Wir haben bereits potenzielle Standorte besichtigt“, so Landrat Martin Sailer. Sobald dem Landkreis vom Freistaat dauerhaft die entsprechenden Mengen an Impfstoff zur Verfügung gestellt werden, wolle man in der Lage sein, das zweite Zentrum innerhalb kürzester Zeit zu eröffnen, um dann in beiden Impfzentren im besten Fall 2.000 Bürgerinnen und Bürger pro Tag impfen zu können. „Bisher scheitern diese Pläne aber leider an den doch sehr geringen Impfstoffmengen, die uns hier im Landkreis erreichen“, bedauert Sailer. „Wir erhalten tagtäglich eine Vielzahl von Anrufen und Zuschriften von Personen, die uns darum bitten, sie beispielsweise aufgrund ihrer multiplen Vorerkrankungen oder anderer sehr einleuchtender Begründungen bei der Terminvergabe schneller zu berücksichtigen“, berichtet Sailer. Allerdings seien ihm aufgrund der sehr eindeutigen Priorisierung des Bundes, aber letztendlich auch wegen des aktuell nicht vorhandenen Impfstoffs die Hände gebunden: „Die Einzelschicksale sind zum Teil so tragisch, dass es mir persönlich sehr nahe geht, hier aufgrund der Impfstoffknappheit und der eindeutigen Rechtslage nicht helfen zu können“, erläutert der Landrat und macht deutlich: „Deshalb ist es mir aber auch umso wichtiger, dass die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Augsburg wissen, dass bei uns keine der Impfstoffdosen, die für viele von ihnen aktuell so wertvoll sind, verloren gehen wird!“ Außerdem wolle der Landrat bei aller Unsicherheit bezüglich der Impfstofflieferungen unbedingt sicherstellen, dass die Zweitimpfung aller bereits geimpften Personen problemlos stattfinden kann.

 

Bisher keinerlei negative Impfreaktionen

Sehr positiv sei es zu beurteilen, dass es bei den bisher rund 2.500 durchgeführten Erstimpfungen zu keinerlei wesentlichen Impfreaktionen gekommen sei. „Ich hoffe, dass es uns in den nächsten Wochen und Monaten gelingen wird, die Impfbereitschaft in der Bevölkerung durch verstärkte Aufklärungsarbeit insbesondere in Bezug auf die Wirkung der verwendeten Impfstoffe noch zu steigern. Ich sehe in der Corona-Schutzimpfung für unsere Gesellschaft die einzige Möglichkeit, die verheerenden Auswirkungen der Pandemie unter Kontrolle zu bekommen“, macht Sailer klar. Eine Impfpflicht halte er hingegen für absolut kontraproduktiv: „Wir müssen die Bürgerinnen und Bürger mitnehmen, sie klar und verständlich über die Impfungen informieren und ihnen ihre Ängste nehmen. Aus meiner Sicht ist das der einzige Weg, Bedenken bezüglich der Schutzimpfung Schritt für Schritt abzubauen.“

 

Hinweise zur Registrierung und Terminvergabe

Termine für die Corona-Schutzimpfungen können im Landkreis Augsburg in den kommenden Wochen nur die über 80-jährigen Personen vereinbaren, die postalisch entsprechend informiert wurden. Verheiratete Personen, die beide über 80 Jahre alt sind und in einem Hausstand leben, werden zeitgleich angeschrieben. Aufgrund des wenigen zur Verfügung stehenden Impfstoffs ist es nicht möglich, dass weitere Personen zu einem Impftermin mitgebracht werden können. Genauso ist es nicht möglich, ohne Termin eine Impfung vor Ort im Impfzentrum zu bekommen. Die Bürgerinnen und Bürger werden deshalb darum gebeten, von Fahrten zum Impfzentrum ohne Termin abzusehen, um die Abläufe vor Ort nicht zu verzögern. Zudem ist zu beachten, dass Personen, bei denen das Coronavirus bereits positiv nachgewiesen wurde, vorerst nicht geimpft werden können. „Nach derzeitigem Kenntnisstand haben positiv getestete Personen zumindest für eine gewisse Zeit einen Immunschutz gegen eine erneute Infektion mit dem Coronavirus“, erläutert Landrat Martin Sailer. Das den Kreisverwaltungsbehörden vom Freistaat Bayern zur Verfügung gestellte Programm sperre daher automatisch das Erfassungssystem, wenn eine impfwillige Person bereits positiv getestet war.

 

Für Impfwillige jeden Alters besteht die Möglichkeit, sich auf der Internetseite https://impfzentren.bayern für die Corona-Schutzimpfung zu registrieren. Wer sich registriert hat und impfberechtigt ist, wird per E-Mail oder telefonisch kontaktiert, sobald genügend Impfstoff zur Verfügung steht und kann dann einen Termin buchen. Das Online-Registrierungssystem entscheidet dabei entsprechend nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO), wer zu welchem Zeitpunkt einen Impftermin buchen kann. Wann Personen mit einer niedrigen Priorisierung einen Termin im Impfzentrum vereinbaren können, ist derzeit noch nicht absehbar.

 

Impfteams machen keine unangemeldeten Hausbesuche

Die aktuelle Situation machen sich offenbar Trickbetrüger zunutze. In den vergangenen Tagen ist es wohl bereits in ganz Bayern vorgekommen, dass sich Personen an Haustüren fälschlicherweise als Mitarbeiter mobiler Impfteams ausgegeben haben, um sich so Zutritt zu den Wohnungen zu verschaffen. „Die Mitarbeiter unserer mobilen Impfteams werden niemals unangekündigt vor Ihrer Türe stehen“, betont Landrat Martin Sailer. Zudem könnten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des vom Landratsamt beauftragten Dienstleisters Ecolog entsprechend ausweisen. Der Landrat rät deshalb allen Bürgerinnen und Bürgern lieber skeptisch zu sein: „Lassen Sie niemanden unangekündigt in Ihre Wohnung und rufen Sie im Zweifelsfall die Polizei.“


+++ UPDATE, Freitag, 8. Januar 2021 +++
Corona-Impfungen für über 80-Jährige

 

Zielgruppe wird ab 15. Januar durch Briefe informiert

Nachdem die Corona-Schutzimpfungen in den Alten- und Pflegeheimen im Landkreis mit einer sehr hohen Impfbereitschaft inzwischen nahezu abgeschlossen sind und die ersten 2.050 Impfdosen verabreicht wurden, wird nun damit begonnen, die über 80-jährigen Landkreisbürgerinnen und -bürger als Personengruppe mit der höchsten Priorität postalisch über die weitere Vorgehensweise zu informieren. „Wir haben uns dazu entschlossen, die potenziell etwa 15.500 zu impfenden Personen in fünf durch einen Zufallsgenerator bestimmte Gruppen aufzuteilen, die im Abstand von zwei Wochen ein Anschreiben mit einer Telefonnummer zur Terminvereinbarung und ein Aufklärungsmerkblatt erhalten“, erklärt Landrat Martin Sailer. Jeder Angeschriebene habe dann die Möglichkeit, telefonisch einen Termin für die Corona-Schutzimpfung zu vereinbaren. Die Personalien würden entsprechend am Telefon abgeglichen. „Auf diese Weise können wir sicherstellen, dass wir, so lange noch nicht ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht, für alle Impfberechtigten die Chancengleichheit wahren“, ergänzt Sailer und bittet für das Vorgehen um Verständnis. Die erste Gruppe würde ihre Anschreiben bereits ab dem 15. Januar erhalten und könne aufgrund der bis dahin vom Freistaat versprochenen erhöhten Impfstofflieferung voraussichtlich bereits ab dem 19. Januar Termine vereinbaren. Wann der reguläre Betrieb des Impfzentrums in Gablingen für weitere Personengruppen mit niedrigeren Priorisierungen starten kann, ist hingegen noch nicht absehbar.


+++ UPDATE, Mittwoch, 30. Dezember 2020 +++
Corona-Impfungen für über 80-Jährige

 

Landrat Martin Sailer hält Terminvereinbarungen im Landkreis Augsburg erst ab Anfang Februar realistisch

Seit vergangenen Sonntag werden im Landkreis Augsburg die ersten Corona-Impfungen von mobilen Teams an impfwillige Personen in den Alten- und Pflegeeinrichtungen verabreicht. Laut Impfplan der Bundesregierung fallen die Bewohner und Mitarbeiter der entsprechenden Einrichtungen unter die Gruppe mit der „höchsten Impfpriorität“, da sie im Falle einer Infektion die höchsten Todesrisiken zu erwarten haben. Besonders in den Fokus gerückt ist aber in den vergangenen Tagen die Frage, wie insbesondere die über 80-Jährigen, die entweder zu Hause oder aber in privaten Seniorenwohnanlagen leben und auch unter die zuerst zu impfende Personengruppe fallen, ihren Impftermin vereinbaren können. Denn die Angaben hierzu waren von den unterschiedlen Stellen oft sehr widersprüchlich.

 

Landrat Martin Sailer bittet die Betroffenen im Landkreis in dieser Frage noch um etwas Geduld: „Bürgerinnen und Bürger, die aufgrund der seitens des Bundes vorgenommenen Einstufung zu einer priorisiert zu impfenden Bevölkerungsgruppe zählen, werden – sobald genügend zugelassene Impfstoffe verfügbar sind – von uns über die Möglichkeit der Terminierung der Impfung informiert. Wir haben bisher bewusst darauf verzichtet, ein konkretes Datum für den Start der Terminvereinbarungen zu nennen, da es uns zum jetzigen Zeitpunkt einfach noch nicht möglich ist, abzusehen, ab wann wir verbindliche Impftermine vereinbaren können.“ Sailer begründet dies unter anderem mit der Verfügbarkeit des Impfstoffes. Diese hänge nämlich von vielen Faktoren ab, wie beispielsweise der Zahl der impfwilligen Personen in den bisher priorisierten Einrichtungen oder aber der Anzahl der Impfstoffdosen, die an den Landkreis durch Bund und Freistaat geliefert würden. Zudem gäbe es unglücklicherweise noch immer Schwierigkeiten mit der vom Freistaat entwickelten Software zur Verwaltung von Patientendaten und Terminen. „Dies alles sorgt leider dafür, dass Terminvereinbarungen in unserem Impfzentrum in Gablingen nach heutigem Stand erst ab Anfang Februar realistisch sind“, so Sailer.

 

Angst, den Starttermin für die Terminvereinbarungen zu verpassen, brauche aber niemand haben, ergänzt der Landrat: „Ich bin mir der großen Verantwortung, die wir als Landkreis mit den Corona-Schutzimpfungen gegenüber allen unseren Bürgerinnen und Bürgern haben, durchaus bewusst. Deshalb ist es mir ein besonderes Anliegen, alle Unsicherheiten und Fragen, die es in diesem Zusammenhang gibt, durch eine offene und proaktive Kommunikation so gut es geht zu beseitigen.“ Sobald man gesicherte Impftermine vereinbaren könne, würden die entsprechenden Personengruppen per Brief informiert. „Wir gehen zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass wir unseren Kommunen die Briefvorlagen des Freistaats gegen Mitte Januar zur Verfügung stellen können. Diese haben dann durch die Einwohnermelderegister die Möglichkeit, die Briefe an die über 80-jährigen Mitbürgerinnen und Mitbürger zu verschicken“, erklärt er.

 

Auch an nicht-mobile Personen und Einwohner privat betreuter Wohnanlagen werde bereits gedacht: „Neben unserem Impfzentrum in Gablingen stehen mobile Impfteams sowie ein Impfbus bereit, um auch in diesen Bereichen alle Bedarfe bestmöglich abzudecken. Außerdem behalten wir uns vor, im Laufe der Zeit noch weitere Impfzentren im Landkreisgebiet zu eröffnen und auch die niedergelassenen Hausärzte sollen auf lange Sicht die Möglichkeit bekommen, in ihren Praxen zu impfen.“ Man werde in den nächsten Wochen entsprechende Pläne erarbeiten und die Bevölkerung fortlaufend über die Impfplanung im Landkreis, sowohl über die lokalen Zeitungen und Radiosender als auch über die Internetseite des Landkreises (www.landkreis-augsburg.de/corona-impfung), informieren. Zudem hat das vom Landkreis Augsburg beauftragte Unternehmen Ecolog unter der Telefonnummer 06102 20825591 (Erreichbarkeit: Montag bis Sonntag, 8 bis 18 Uhr) eine Informations-Hotline für das Impfzentrum im Landkreis Augsburg eingerichtet.


+++ UPDATE, Montag, 28. Dezember 2020 +++
Corona-Impfstart im Landkreis Augsburg am Ende doch erfolgreich

 

Landrat Martin Sailer räumt Sicherheit oberste Priorität ein

Nachdem der Start der Corona-Impfungen im Landkreis Augsburg aufgrund der zunächst nicht nachvollziehbaren Kühlkette der Impfdosen verschoben werden musste, hat der Impfstoffhersteller BioNTech den Verantwortlichen im Verlauf des gestrigen Nachmittages doch noch grünes Licht gegeben – der Impfstoff hatte während des gesamten Transports die benötigte Temperatur. „Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir gestern letztendlich doch noch den geplanten Impfstart nachholen konnten“, freut sich Landrat Martin Sailer, betont aber, dass er sich auch künftig für die genaue Kontrolle des von der Bayerischen Staatsregierung gelieferten Impfstoffes einsetzen werde: „Wir übernehmen mit unserem Impfzentrum eine sehr große Verantwortung und möchten dieser auch gerecht werden. Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger muss dabei zu jedem Zeitpunkt unsere höchste Priorität haben. Deshalb ist es mir persönlich deutlich wichtiger, alle Gegebenheiten genauestens auf ihre Sicherheit hin zu überprüfen als die Impfdosen mit einem Restrisiko schnellstmöglich zu verabreichen.“

 

Die gelieferten Impfdosen werden bis auf Weiteres von mobilen Teams an impfwillige Personen in den Alten- und Pflegeeinrichtungen im Augsburger Land verimpft. Der Landkreis folgt damit dem Impfplan der Bundesregierung, um die Personengruppen zu schützen, die im Falle einer Infektion die höchsten Todesrisiken zu erwarten haben. Doch auch wenn der Impfstart nun zunächst ein Licht am Ende des Pandemie-Tunnels andeutet, bittet Landrat Martin Sailer die Bevölkerung darum, in den kommenden Wochen und Monaten realistische Erwartungen zu haben: „Die Verfügbarkeit eines Impfstoffs bedeutet leider nicht automatisch das zeitnahe Ende der Pandemie. Denn es wird dauern, bis die Quote an geimpften Personen groß genug ist.“ Deshalb sei das Einhalten der bestehenden Kontakt- und Hygieneregeln weiterhin das wichtigste Mittel im Kampf gegen das Virus.

 

Weiteres Impfzentrum und Einsatz von Impfbussen geplant

Wann die breite Bevölkerung geimpft werden kann, ist derzeit noch nicht absehbar. Hierfür muss zunächst eine ausreichende Menge an Impfstoff zur Verfügung stehen. Wann das der Fall sein wird, ist auch abhängig von den Zulassungsverfahren weiterer Impfstoffe, die derzeit noch laufen.Unser Impfzentrum in Gablingen wird in nächster Zeit den mobilen Impfteams zunächst als Basis dienen. Sobald wir genügend Impfstoff erhalten, können hier aber bis zu 400 Impfungen am Tag vorgenommen werden“, erklärt Sailer. Die mobilen Teams seien hierbei noch nicht eingerechnet. Diese könnten zusätzlich bis zu 40 Impfungen stündlich vornehmen. Man wolle die Entwicklungen der kommenden Wochen genau beobachten und dann bedarfsgerecht reagieren: „Wir behalten uns vor, künftig gegebenenfalls ein weiteres Impfzentrum im Landkreis zu installieren und Impfbusse einzusetzen, um der Nachfrage unserer Bürgerinnen und Bürger zu entsprechen. Aber natürlich hängen auch diese Planungen von den Impfstoff-Kapazitäten ab.“ Es sei aber auch langfristig angedacht, dass die niedergelassenen Hausärzte die Impfungen der breiten Bevölkerung in ihren Praxen übernehmen können.

 

Informationen zur Corona-Impfung im Landkreis im Internet

Bürgerinnen und Bürger, die aufgrund der seitens des Bundes vorgenommenen Einstufung zu einer priorisiert zu impfenden Bevölkerungsgruppe zählen, werden – sobald zugelassene Impfstoffe verfügbar sind – über die Möglichkeit und Terminierung der Impfung informiert. Es wird deshalb darum gebeten, vorerst von E-Mails oder Anrufen bezüglich Terminvereinbarungen abzusehen. Informationen zu den Corona-Impfungen im Landkreis Augsburg werden zudem fortlaufend im Internet unter www.landkreis-augsburg.de/corona-impfung aktualisiert.


+++ UPDATE, Sonntag, 27. Dezember 2020 +++
Corona-Impfdosen können doch verwendet werden

 

Erste Impfungen können noch heute stattfinden

Aufgrund der zunächst nicht nachvollziehbaren Kühlkette der Corona-Impfstoffdosen, haben wir uns heute Morgen dazu entschlossen, auf Nummer sicher zu gehen und den Impfstart im Landkreis Augsburg bis zur Klärung der Umstände mit dem Hersteller BioNTech zu verschieben. Inzwischen haben wir aber glücklicherweise grünes Licht von BioNTech erhalten und können so noch heute den geplanten Impfstart zeitversetzt nachholen.


+++ UPDATE, Sonntag, 27. Dezember 2020 +++
Corona-Impfstart im Landkreis muss aus Sicherheitsgründen verschoben werden

 

Nicht nachvollziehbare Kühlkette macht Impfstoff eventuell unbrauchbar

Eigentlich hätten die mobilen Impfteams der Firma Ecolog am Sonntag, 27. Dezember 2020, mit den ersten Dosen des langersehnten Corona-Impfstoffs den Impfstart in den Alten- und Pflegeheimen im Landkreis Augsburg einläuten sollen. Doch die 100 Impfdosen mit dem BioNTech Impfstoff COMIRNATY, die am späten Samstagnachmittag zum Impfzentrum nach Gablingen geliefert wurden, sind aufgrund einer Unsicherheit im Hinblick auf die Aufrechterhaltung der Kühlkette während des Transports leider vorerst nicht einsetzbar. „Aus dem integrierten Kühlprotokoll geht hervor, dass die erfasste Temperatur während des Transportes zunächst drei Grad Celsius und später minus ein Grad Celsius betragen hat“, erläutert Landrat Martin Sailer. Der Grund hierfür sei derzeit noch nicht nachvollziehbar. Möglich ist eine Fehlfunktion der Kühlbox, aber auch eine Absenkung der erfassten Temperatur in der Box durch den ursprünglich noch tiefgekühlten Impfstoff. „Bis zum jetzigen Zeitpunkt konnte man uns aus medizinischer Sicht nicht bestätigen, dass die Impfdosen bedenkenlos verwendet werden können. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschlossen, die gelieferten Impfdosen vorerst nicht zu verwenden und den Impfstart im Landkreis Augsburg zunächst zu verschieben, um die Gesundheit der impfwilligen Bürgerinnen und Bürger nicht zu gefährden“, so Sailer. Man werde in den nächsten Stunden versuchen, herauszufinden, warum die Temperaturschwankungen während des Transports so dokumentiert wurden. Sollte man zu dem rechtssicheren und belastbaren Ergebnis kommen, dass der Impfstoff bei seiner Übergabe noch tiefgefroren war, könne man den für heute geplanten Impfstart morgen nachholen. „Allerdings werden wir auch hier auf Nummer sicher gehen und die gelieferten Impfstoffdosen nur verwenden, wenn auch der letzte Restzweifel ausgeräumt ist“, macht Sailer deutlich. Sollte das nicht der Fall sein, werde man mit den ersten Impfungen erst nach Erhalt der nächsten Impfstoffdosen beginnen. „Es ist überaus wichtig, dass derartige Probleme schnellstmöglich behoben werden, damit die geringen Impfstoffmengen, die uns derzeit zur Verfügung stehen, auch zielführend verwendet werden können“, betont der Landrat. Vorrangig sei aber zu jedem Zeitpunkt die Sicherheit des Impfstoffes und damit auch die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger.


+++ UPDATE, Dienstag, 22. Dezember 2020 +++
Corona-Impfungen im Landkreis Augsburg

 

Mobile Impfteams machen den Anfang

Nachdem nun voraussichtlich ab Sonntag, 27. Dezember 2020, ein zugelassener Corona-Impfstoff zur Verfügung stehen wird, macht sich der Landkreis Augsburg derzeit in Zusammenarbeit mit seinem Dienstleister Ecolog dafür bereit, in mobilen Teams die Personengruppen impfen zu können, die von der Bundesregierung die höchste Priorität zugesprochen bekommen haben. Zu diesen Personengruppen gehören insbesondere über 80-Jährige, Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen von Alten- und Pflegeeinrichtungen, Pflegekräfte in ambulanten Pflegeeinrichtungen sowie Beschäftigte in Intensivstationen, Notaufnahmen und Rettungsdiensten. „Das Impfzentrum in Gablingen wird zunächst unseren mobilen Impf-Einheiten als Basis dienen“, erklärt Landrat Martin Sailer. Dementsprechend werde aktuell alles vor Ort so vorbereitet, dass diese bestmöglich arbeiten können. Wie viele Impfdosen letzten Endes täglich im Landkreis Augsburg ankommen werden und ob die Impfchargen gegebenenfalls mit anderen Gebietskörperschaften geteilt werden müssen, ist bisher nicht bekannt. Man sei aber mit der derzeitigen Infrastruktur dazu in der Lage, bis zu 300 Impfungen pro Tag durchzuführen. Hierfür wird die anfangs zur Verfügung gestellte Impfstoffmenge aber vermutlich nicht ausreichen. Eine Ausweitung der Kapazitäten ist je nach Menge des zur Verfügung stehenden Impfstoffes möglich.

 

Bürgerinnen und Bürger, die aufgrund der seitens des Bundes vorgenommenen Einstufung zu einer priorisiert zu impfenden Bevölkerungsgruppe zählen, werden – sobald zugelassene Impfstoffe verfügbar sind – über die Möglichkeit und Terminierung der Impfung informiert. Das Landratsamt Augsburg bittet deshalb darum, vorerst von E-Mails oder Anrufen bezüglich Terminvereinbarungen abzusehen.


+++ UPDATE, Donnerstag, 17. Dezember 2020 +++
CORONA-IMPFUNGEN: LANDKREIS STELLT INFRASTRUKTUR VOR


Die Vorbereitungen des Landkreises Augsburg für die Verteilung eines Corona-Impfstoffs sind abgeschlossen. „Unser Auftrag als Kreisverwaltungsbehörde war es, die Infrastruktur zu stellen und im Vorfeld alles für die Impfung vorzubereiten“, sagte Landrat Martin Sailer im Rahmen eines Pressetermins am 16. Dezember 2020 am Standort des neuen Impfzentrums in Gablingen. Diesem Wunsch der Bayerischen Staatsregierung ist der Landkreis fristgerecht nachgekommen. „Unser Impfzentrum ist betriebsbereit und auch die mobilen Teams sind kurzfristig einsatzfähig“, erklärte Sailer. Besonderen Dank richtete der Landrat an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens Ecolog, mit dem der Landkreis Augsburg schon seit Anfang September am Testzentrum in Hirblingen zusammenarbeitet: „Das Personal unseres Partners hat trotz der zeitlich knappen Planungsphase eine tragfähige Lösung für unseren Landkreis innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens umgesetzt“, so Sailer.

 

Für die Aufnahme des Impfbetriebs ist der Landkreis Augsburg nun vorbereitet. Vorerst offen ist, wann die erste Lieferung eines Impfstoffs eintreffen wird. „Unabhängig davon, ob wir noch in diesem oder erst zu Beginn des kommenden Jahres mit einem zugelassenen Impfstoff versorgt werden, können wir mit kurzer Vorlaufzeit mit dem Impfen beginnen“, sagte Landrat Martin Sailer. Ausschlaggebend für die Reihenfolge, in der die Bevölkerung die Möglichkeit der Impfung in Anspruch nehmen kann, wird der Impfplan der Bayerischen Staatsregierung sein. Es ist zu erwarten, dass Risikogruppen insbesondere in der Alten- und Behindertenpflege vorrangig versorgt werden. „Mit der Impfung gegen das Coronavirus wird uns eine weitere Möglichkeit zur Verfügung stehen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen und auf eine Rückkehr zur Normalität im Jahr 2021 hoffen zu dürfen“, sagte der Landrat. Dennoch läute die Verfügbarkeit eines Impfstoffs nicht automatisch das Ende der Pandemie ein. „Die konsequente Einhaltung der Kontakt- und Hygieneregeln bleiben noch immer unser wichtigstes Mittel im Kampf gegen Corona“, so Sailer.

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