Landratsamt Augsburg
Neubau Büroflächenerweiterung mit Tiefgarage
Bauherr:
Landkreis Augsburg
Projektleitung/-steuerung:
Hochbauverwaltung LRA Augsburg
Architekt:
3+Architekten
HLS-Projektierung:
Wimmer Ingenieure GmbH
Elektro-Projektierung:
Conplaning GmbH
Tragwerksplanung:
henke-rapolder-frühe Ingenieur- gesellschaft
Landschaftsplanung:
MNE Landschaftsarchitekten
Bauphysik:
IGG Ingenieurgemeinschaft Grundbau GmbH
| Bauzeit: | 2019 bis 2022 |
| Standort: | 86150 Augsburg, Prinzregentenplatz 4 |
| Energetik: | Der Neubau unterschreitet die damals gültige EnEV-Anforderungen um 44,3 %. Sohlplattenwärmetauscher und Deckenstrahlplatten zur aktiven Beheizung und Kühlung. Wärmebezug über Anschluss an die städtische Fernwärme |
| Kosten (KGR 200-700): | rund 16 Mio Euro |
| Kennwerte: | BRI 19.000 m³, BGF 6.100 m² (einschl. TG), HNF 1.760 m² |
| Besonderheiten: | Flexible „Openspace“ Büronutzungen, 3-geschossige Split-Level-Tiefgarage mit 109 Stellplätzen |
Im Innenhof des Landratsamtes Augsburg wurde das alte, stark sanierungsbedürftige Parkdeck abgerissen und an dessen Stelle ein neues Verwaltungsgebäude mit 3 Etagen im 1. bis 3. OG und vier Garagenebenen von UG 3 bis EG als Stahlbeton-Massivbau, mit vorgehängter, hinterlüfteter Fassade errichtet.
Das Gebäude wird an die Wärmezentrale des Bestandes angeschlossen, welche über das Fernwärmenetz der Stadtwerke Augsburg mit Wärmeenergie versorgt wird. Zur Reduzierung der Überhitzungsstunden im Sommer ist das Gebäude mit einer Verschattungsanlage ausgestattet und wird über einen Sohlplattenwärmetauscher passiv gekühlt. Die Wärme- und Kälteübergabe findet über Deckenstrahlplatten statt. Belüftet wird das Gebäude über eine zentrale Zu- und Abluftanlage mit Wärmerückgewinnung, welche in der Technikzentrale im 3.OG des Gebäudes untergebracht ist. Die Splittleveltiefgarage wird über Luftschächte und die ebenenweise offenen Bauart natürlich be- und entlüftet. Die Lüftungsanlage der Tiefgarage läuft nur 2 Stunden pro Tag zur Druchspülung und wenn die Luftverhältnisse es erfordern. Die Kontrolle findet über eine CO-Überwachungs- und Warnanlage statt.
Bruttorauminhalt: 19.000 m³
Bruttogeschossfläche: 6.100 m²
Hauptnutzfläche: 1.760 m² (Büroflächen)
Maßnahmengesamtkosten ca. 16 Mio Euro