OberottmOberottmarshausen liegt am westlichen Lechrain, etwa fünfzehn Kilometer südlich von Augsburg, wo Lechfeld und Hochfeld aneinandergrenzen. Seine Entstehung geht auf die Alemannen zurück, die im 6. Jahrhundert in diese Gegend kamen. Othmar, ein Waringe, gründete hier eine Tochtersiedlung von Wehringen. Die Namensgebung Ottmarshausen bedeutet wohl soviel wie „bei den Häusern Othmars“, ab 1914 wurde der Zusatz „Ober“ vorangestellt. Seit 1628 wird in den kaiserlichen Lehenbriefen die Straßenvogtei Ottmarshausen ausdrücklich genannt. Der Ort war dem Hochstiftlichen Pflegsamt Schwabmünchen zugeteilt. Nach einer Feuersbrunst 1799, der den größten Teil des Ortes einäscherte, entwickelte sich  ein reines Bauerndorf, das sich mit dem Bau des Militärstützpunktes Lechfeld und der Ansiedlung verschiedener Firmen in eine liebenswerte Gemeinde gewandelt hat. Durch die Bahnhaltestelle besteht eine gute Verkehrsverbindungen nach Augsburg, München und auch Richtung Landsberg. 1990 wurde die Pfarrkirche St. Vitus renoviert und ausgebaut und im Jahr 2000 der Friedhof erweitert. Der Kindergarten wurde 2010 um eine moderne Kinderkrippe erweitert, die Grundschule am Ort wird von den Kindern der ersten bis vierten Klasse besucht. Um eine sehr vielfältige kulturelle wie sportliche Lebensgemeinschaft kümmern sich die aktiven Vereine und kirchlichen Einrichtungen.