Im Landkreis Augsburg wird Fairtrade künftig schon an den Ortseingängen sichtbar. Gemeinsam haben sich der Landkreis sowie mehrere Fairtrade-Kommunen zusammengeschlossen, um
Fairtrade-Ortsschilder anzubringen, die dauerhaft auf die Bedeutung fairer Produktions- und Handelsbedingungen aufmerksam machen sollen. Die Schilder stehen für gelebtes regionales Engagement und dafür, dass der faire Handel auch im Landkreis Augsburg fest verankert ist. Die Idee zu dieser Aktion entstand beim landkreisweiten Fairtrade-Netzwerktreffen im Juli 2024, das vom Bildungsbüro im Landratsamt Augsburg ausgerichtet wurde. Vertreterinnen und Vertreter aller Fairtrade-Steuerungsgruppen aus den Kommunen waren eingeladen, um sich über Projekte, Ideen und gemeinsame Aktionen auszutauschen. Dabei fiel die Entscheidung, mit den Ortsschildern ein sichtbares und langfristiges Zeichen für Fairtrade zu setzen.
Mittlerweile sind die Schilder gedruckt, in den beteiligten Kommunen (Gersthofen, Horgau, Langweid, Schwabmünchen und Stadtbergen) eingetroffen und werden an zentralen Ortseingängen angebracht. Sie sollen nicht nur die Zertifizierung als Fairtrade-Kommunen zeigen, sondern auch Bewusstsein für globale Lieferketten und gerechte Handelsstrukturen schaffen. Landrat Martin Sailer betont die Bedeutung dieser Zusammenarbeit: „Mit den Fairtrade-Ortsschildern machen wir deutlich, dass wir im Landkreis Augsburg gemeinsam Verantwortung übernehmen – lokal wie global. Sie stehen für gelebtes Engagement vor Ort und für Solidarität mit den Menschen im globalen Süden.“
Mit dieser Initiative bekräftigt der Landkreis Augsburg seine Vorreiterrolle im Bereich nachhaltiger Entwicklung und setzt ein sichtbares Zeichen dafür, dass fairer Handel und regionale Verantwortung Hand in Hand gehen.