Landkreis ehrt Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren für ihr langjähriges Engagement

Insgesamt 114 Ehrenkreuze verliehen

Im Rahmen festlicher Abendveranstaltungen hat der Landkreis Augsburg stellvertretend für den Freistaat Bayern 114 langjährige Mitglieder der örtlichen Feuerwehren für ihr langjähriges, ehrenamtliches Engagement geehrt. Dabei wurden die Ehrungen für das Jahr 2020 nachgeholt, die im Vorjahr coronabedingt nicht stattfinden konnten. An drei aufeinanderfolgenden Abenden wurden in der Singoldhalle in Bobingen insgesamt 55 Ehrenkreuze in Silber für 25 Jahre, 56 Ehrenkreuze in Gold für 40 Jahre und drei Große Ehrenkreuze für 50 Jahre aktiven Feuerwehrdienst verliehen. Die staatlichen Ehrungen beginnen bei 25 Jahren aktiver Dienstzeit.

 

Landrat Martin Sailer, der im Wechsel mit seinem Stellvertreter Hubert Kraus die Ehrungen vornahm, stellte in seinem Grußwort den Wert des Ehrenamts für die Gesellschaft in den Vordergrund: „In diesem Raum sind heute in Summe viele Jahrzehnte der Erfahrung, Routine, Einsatzbereitschaft und des beispiellosen Gemeinschaftssinns versammelt. Menschen wie Sie, die sich für ihre Heimat und Mitmenschen einbringen, halten unsere Gesellschaft im Kern zusammen“, so der Landrat. Die langjährige Bereitschaft, sich in den Dienst der Gesellschaft zu stellen, verdiene höchsten Respekt. Auch Kreisbrandrad Alfred Zinsmeister betonte die gesellschaftliche Bedeutung der Feuerwehren in Ihrem besonderen, sicherheitsrelevanten Ehrenamt: „Man will sich nicht vorstellen, wie es wäre, wenn nach Auslösen des Alarms keine Hilfe käme“, sagte Zinsmeister.

 

Drei Große Ehrenkreuze für je 50 Jahre aktiven Dienst

Besondere Anerkennung wurde drei verdienstvollen Feuerwehrmännern aus dem Landkreis zuteil, die sich seit je 50 Jahren aktiv in den Feuerwehren ihrer Heimatgemeinden einbringen. Günter Klaus, inzwischen Ehrenkommandant der Feuerwehr Neumünster, war 16 Jahre deren Kommandant, langjähriger Jugendausbilder und Vorstandsmitglied. Werner Gerthofer von der Feuerwehr Adelsried blickt auf fünf Jahrzehnte zurück, in denen er als Jugendwart, Maschinist und Gruppenführer Verantwortung übernommen hat. Von der Feuerwehr Welden wurde Josef Kuhn geehrt, der 16 Jahre lang deren 2. Vorsitzender war. Alle drei wurden mit dem Großen Ehrenkreuz für ihren fortgeführten, tatkräftigen Einsatz geehrt.

 

Die feierlichen Ehrungsveranstaltungen, die von einem Auftritt der Gruppe „Die andere Feuerwehrkapell’n“ aus den Stauden abgerundet wurden, fanden unter Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften statt.