Springe zum Hauptinhalt der Seite Drücken Sie Alt + c, um zum Hauptinhalt der Seite zu springen. Springe zur Hauptnavigation Drücken Sie Alt + n, um zur Hauptnavigation zu springen. Springe zur Suche Drücken Sie Alt + s, um zur Suche zu springen. Seite vorlesen Springe zu den Einstellungen zur Barrierefreiheit Drücken Sie Alt + a, um zu den Einstellungen zur Barrierefreiheit zu springen.

Interne Veranstaltungen am 4. und 11. Dezember 2025 Die Hauptgeschäftsstelle des Jobcenters Augsburger Land in der Hermanstraße in Augsburg bleibt am Donnerstag, 11. Dezember 2025, ab 9.45 Uhr wegen einer internen Veranstaltung geschlossen. Die Zweiggeschäftsstelle des Jobcenters Augsburger Land in der Fuggerstraße in Schwabmünchen bleibt am Donnerstag 4. Dezember 2025, ab 9.45 Uhr wegen einer internen Veranstaltung geschlossen. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, dies bei ihrer Terminplanung zu berücksichtigen.

Alle Informationen

Landrat Sailer: „Wir brauchen ein Hochwasserschutz-Gesamtkonzept. Der Freistaat muss endlich handeln“

Anliegerkommunen besprechen Herausforderungen vor Ort

Im Landratsamt Augsburg haben sich kürzlich Vertretende der an der Schmutter gelegenen Kommunen getroffen, um über die Herausforderungen des Hochwasserschutzes, eine mögliche Kostenverteilung und die rechtlichen Rahmenbedingungen zu beraten. Landrat Martin Sailer hatte die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister eingeladen, um die nächsten Schritte für einen verbesserten, überörtlich abgestimmten Schutz vor Hochwassergefahren zu definieren.

Zwar erlaubt die aktuelle Rechtslage in Bayern, Beiträge oder Vorschüsse für Hochwasserschutzmaßnahmen von unmittelbar Begünstigten zu erheben. In der Praxis übernehmen jedoch die Gemeinden bei kommunalen wie auch staatlichen Hochwasserschutzprojekten häufig freiwillig die Kostenanteile. Zusätzlich erschwert wird die Situation dadurch, dass der Freistaat in einigen Fällen aufgrund eines vermeintlich geringen Schadenspotenzials keine Finanzierung vorsieht – weshalb konkrete Schutzmaßnahmen bislang nicht geplant werden. 

Um diese Einschätzung zu überprüfen, soll nun ein externes Fachbüro beauftragt werden. Es soll klären, ob ein integrales Gesamtkonzept für den Hochwasserschutz an der Schmutter sinnvoll und förderfähig ist: „Nur wenn wir gemeinsam ein schlüssiges Konzept vorlegen, das zeigt, welche Maßnahmen notwendig sind, können wir den Freistaat zum Handeln bewegen“, betonte Landrat Sailer. 

 

Dringender Appell an die Staatsregierung

Bereits im Vorfeld hatte Landrat Sailer in einem Schreiben an Ministerpräsident Dr. Markus Söder gefordert, dass der Freistaat Bayern die Verantwortung für ein übergreifendes Hochwasserschutzkonzept übernimmt und dessen Finanzierung sicherstellt. „Unsere Gemeinden stehen finanziell mit dem Rücken zur Wand“, so Sailer. „Der Freistaat muss investieren. Wir brauchen Gesamtkonzepte, damit wir die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger bei zukünftigen Hochwasserereignissen langfristig gewährleisten können!“

Die betroffenen Kommunen wollen nun geschlossen die weiteren Schritte vorbereiten – fachlich fundiert, regional abgestimmt und mit klarer Erwartungshaltung gegenüber dem Freistaat. „Unser Ziel ist ein nachhaltiger, wirkungsvoller Hochwasserschutz für die gesamte Region“, schloss der Landrat.

Zurück
Besprechungsszene in einem modernen Büro: Zwei Personen sitzen an einem Tisch mit Laptops, Tablets und Getränken, im Hintergrund ein abstraktes Gemälde und eine Tür, daneben ein Blumenarrangement.
Landrat Martin Sailer hat kürzlich Vertreterinnen und Vertreter der an der Schmutter anliegenden Gemeinden eingeladen, um über Vorteilsberechnung und mögliche Kostenaufteilung bei kommunalen Hochwasserschutzmaßnahmen zu sprechen. (Bildquelle: Julia Pietsch)