Wird das Staudenschloss in Mickhausen an den künftigen Radweg entlang der A13 angebunden?

Landrat Martin Sailer tauscht sich vor Ort mit den Bauverantwortlichen über die nächsten Schritte für das Schloss aus

Auf Einladung der Hermann Messerschmidt Kulturerbe-Stiftung, vertreten durch deren Vorsitzenden Dr. Dr. Wolfgang Knabe, informierten sich Landrat Martin Sailer und Altlandrat Dr. Karl Vogele gemeinsam mit weiteren Beteiligten des Bauprojektes kürzlich über den Fortschritt der Instandsetzung des Staudenschlosses in Mickhausen. Dabei besichtigten sie unter anderem die Orangerie des Schlossparks und wurden über den laufenden Ausbau des Daches unterrichtet. Da aktuell insbesondere die Baukostensteigerung sowie bestimmte notwendige Bauverfahrensschritte, unter anderem zur geplanten Erschließung über nahegelegene Parkplätze nordwestlich des Schlosses, den endgültigen Abschluss des Projektes negativ beeinflussen, lag der Fokus der Gespräche natürlich verstärkt auf diesen Themen. „Die Instandsetzung des Staudenschlosses ist für uns ein Bauvorhaben von nationaler Bedeutung“, betonte Landrat Martin Sailer. „Deshalb ist es mir ein großes Anliegen, dass wir die Messerschmidt Kulturerbe-Stiftung von Seiten des Landkreises nach Kräften bei ihren Planungen und deren Umsetzung unterstützen.“ Um den Beteiligten eine gewisse Planungssicherheit zu gewährleisten, stellte der Landrat der Stiftung eine weitere Teilbaugenehmigung sowie für deren denkmalpflegerischen Mehraufwand einen weiteren Zuschuss des Kreistags in Höhe von 100.000 Euro in Aussicht. Außerdem wird das Landratsamt prüfen, ob eine Anbindung des Staudenschlosses an den künftigen Radweg entlang der Kreisstraße A13 zwischen Langenneufnach und Mickhausen möglich ist: „Da Radfahren eine beliebte Freizeitgestaltung in unserer Region ist, könnten wir durch den Anschluss des Staudenschlosses an den neuen Radweg dessen Attraktivität für Tagesausflüge deutlich steigern“, erklärt der Landrat die dahintersteckende Idee.