Landkreis richtet zentrale Schnittstelle für Gesundheitsregionplus ein

Neue Geschäftsstellenleiterin vorgestellt

Mit dem Konzept „Gesundheitsregionplus“ zielt das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege darauf ab, die allgemeine medizinische Versorgung und Prävention zu verbessern. Auch der Landkreis Augsburg ist seit diesem Jahr eine von bayernweit 50 geförderten Gesundheitsregionen, in der das Angebot durch Vernetzung der lokalen Akteure optimiert werden soll. Im Wesentlich wird dazu ein Gesundheitsforum mit verschiedenen Arbeitsgruppen eingerichtet, die sich aus Vertretern der Gesundheitsversorgung, Gesundheitsförderung und Prävention zusammensetzen. Die zentrale Schnittstelle für die Organisation und Koordination der Gesundheitsregionplusstellt die Geschäftsstelle dar, die beim Staatlichen Gesundheitsamt im Landratsamt Augsburg angesiedelt ist. Als neue Geschäftsstellenleiterin wurde Anfang Juli Jana Schlosser vorgestellt, die bislang in anderer Funktion unter anderem an der Organisation von Gesundheitsprogrammen für Kindergärten und Schulen im südbayerischen Raum mitgewirkt hat.

 

So sehen die nächsten Schritte für die Gesundheitsregionplus im Landkreis aus

 

Als Grundlage für alle künftigen Projekte erstellt die Geschäftsstelle eine Bedarfsanalyse, die einen ganzheitlichen Überblick über das bestehende Angebot im Gesundheitsbereich anstrebt. Anschließend wird erarbeitet, mit welchen konkreten Maßnahmen sich sowohl die Gesundheitsversorgung, als auch die Gesundheitsförderung ausbauen ließen. „Ein Hauptziel wird es sein, darauf hinzuarbeiten, dass im Sinne der Chancengleichheit das Angebotsspektrum im Gesundheitsbereich allen Landkreisbürgerinnen und -bürgern zur Verfügung stehen wird“, erklärt die neue Geschäftsstellenleiterin Jana Schlosser. Je nach Ausgangslage könnte das beispielsweise dadurch erreicht werden, dass einzelne Akteure bei der Differenzierung ihrer Angebote unterstützt und auf diese Weise unnötige Konkurrenzen vermieden werden. „Mit der Geschäftsstelle schaffen wir eine kompetente Schnittstelle, in der der Gesundheitssektor in unserem Landkreis zentral überblickt wird und die einzelnen Einrichtungen und Gemeinden kompetent beraten werden“, sagte Landrat Martin Sailer. „Mittel- und langfristig bauen wir auf diese Weise die Kooperation und Vernetzung innerhalb der medizinischen Infrastruktur aus, was sich unmittelbar positiv auf die Lebensqualität in unserer Region auswirkt.“