Schulbesuch in Bobingen: Warum Müllvermeidung und Klimaschutz schon beim Pausenbrot beginnen

Landkreis verteilt 2700 Brotzeitdosen

Zu Beginn jedes Schuljahres erhalten die neuen Erstklässler im Augsburger Land vom Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises praktische Brotzeitdosen zur Schuleinschreibung geschenkt. In diesem Jahr wurden 2700 der stabilen und wiederverwendbaren Kunststoffboxen ausgegeben. Rund 60 Exemplare sind seit knapp zwei Wochen an der Bobinger Grundschule im Einsatz, die Landrat Martin Sailer kurz nach Schuljahresbeginn besuchte.

Nachhaltigkeit geht uns alle an

In einem Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern der ersten Klassen erklärte der Landrat in einfachen Worten, wie die Kinder mit ihren Brotdosen zum Umweltschutz beitragen können: „Der beste Müll ist derjenige, der erst gar nicht entsteht. Wenn ihr euer Pausenbrot jeden Tag in dieser Dose mitbringt, dann verhaltet ihr euch vorbildlich“, sagte der Landrat. Durch die langjährige Verwendung der Brotzeitdosen würden viele Verpackungsmaterialien wie Alufolie, Frischhaltefolie und Butterbrotpapier eingespart und damit Rohstoffe und Energie eingespart. Müllvermeidung beginne somit schon bei unseren alltäglichen Gewohnheiten. Zustimmung erhielt der Landrat auch von den anderen Gästen des Schulbesuchs, Bobingens Bürgermeister Bernd Müller, Schulrätin Elisabeth Wieland sowie Helga Thalmann-Schwarz vom Abfallwirtschaftsbetrieb.

Ziel der Aktion des Abfallwirtschaftsbetriebs ist es, auch in unseren jüngsten Landkreisbürgern schon frühzeitig ein Bewusstsein für ökologische Nachhaltigkeit zu wecken. Die Initiative reiht sich in die übrigen Bemühungen des Landkreises für verbesserten Klimaschutz ein, zu denen unter anderem das Pädagogische Energiesparprojekt für Schulen, die Energiespar-Checks auf der Internetseite und beispielsweise auch die Solaroffensive zählen.