Wie das Vorlesen bei Kindern neben Fantasie das Gefühl von Nähe und Geborgenheit fördert

Bundesweiter Vorlesetag findet am 15. November statt

Lesen ist ein Schlüssel – und das nicht nur für den Wissenserwerb. Es ist unter anderem auch ein Schlüssel für gesundes Aufwachsen. Wenn Kinder mit ihren Eltern gemeinsam ein Buch lesen und Zeit miteinander verbringen, fühlen sich Kinder zugehörig und geborgen. Dieses Gefühl von Nähe und Sicherheit kann suchtvorbeugend wirken, weil es das Kind innerlich stärkt. Das tägliche Vorlesen als Ritual verbindet nicht nur: Wer als Kind regelmäßig die Gelegenheit bekommt, Gedanken zu formulieren und über Erlebnisse zu sprechen, lernt, sich auszudrücken und fühlt sich wahrgenommen. Die Eltern wiederum bekommen mit, was und wie ihr Kind denkt und fühlt.

Bayernweites Projekt Elterntalk bietet Eltern tatkräftige Hilfe

Doch für viele Eltern ist das gar nicht so einfach. Häufig sind es schlicht Zeitprobleme, die dem gemeinsamen Lesen im Weg stehen. Das durch die Bayerische Staatsregierung geförderte Projekt Elterntalk ermuntert alle Eltern anlässlich des bundesweiten Vorlesetags am 15. November, ihren Kindern so oft wie möglich vorzulesen. Kernziel des Projekts ist es, Eltern eine Hilfestellung durch die Erfahrung anderer Eltern zu bieten. Das lebensnahe, wirksame Projekt gibt es seit 19 Jahren in ganz Bayern. Elterntalk basiert auf der Grundidee, dass Eltern Experten ihrer eigenen Lebenswelt und ihrer Kinder sind und von einem gemeinsamen Austausch mit anderen Müttern und Vätern profitieren sollen.

Am bundesweiten Vorlesetag beteiligt sich auch Landrat Martin Sailer, der den Kindern im Kindergarten Kutzenhausen vorlesen wird.

Weitere Informationen zum Thema Elterntalk sind über die Gesprächsrunden vor Ort oder bei der regionalen Ansprechpartnerin Frau Lubina Nikolov im Familienbüro Bobingen (Tel. 08234/967732) oder unter www.elterntalk.net erhältlich.