Wo der Generationenwechsel Früchte trägt

Landrat Martin Sailer besucht die Firmen TopM Software GmbH und Singold Stahlbau GmbH in Bobingen

Ein Generationenwechsel ist in mittelständischen inhabergeführten Unternehmen oft eine Herausforderung. Wie diese eindrucksvoll gelöst werden kann, zeigten die Firmen TopM Software GmbH und Singold Stahlbau GmbH Landrat Martin Sailer und dem zweiten Bürgermeister Klaus Förster beim Firmenbesuch im Juni in Bobingen.

 

Die seit 1991 bestehende TopM Software GmbH ist ein Allrounder in Sachen Entwicklung von Unternehmenssoftware aus einer Hand. Seit der Gründung ist die Firma stetig gewachsen und verzeichnet heute 82 Mitarbeiter. Auch die nächste Generation ist schon mit eingestiegen, um einen problemlosen Übergang zu gewährleisten. „Ziel ist es, ein langsames aber nachhaltiges Wachstum der Firma zu generieren, um somit auch für die nächste Generation eine gute Basis zu schaffen,“ so Geschäftsführer Uwe Iltgen. Die Firma arbeitet hauptsächlich in den Branchen Medizintechnik, Wartung militärischer Luftfahrzeuge, Reifenhandel sowie für Kunden aus dem Einzel- bzw. Großhandel. Dabei ist dem Unternehmen die Kundennähe enorm wichtig. Der Landrat zeigte sich beeindruckt von der hervorragenden Unternehmensstruktur, die sich auch an der Zufriedenheit der Mitarbeiter messen lässt. Diese sind teilweise nach der Ausbildung über mehrere Jahrzehnte im Betrieb und fühlen sich sehr wohl, was dem familiären Betriebsklima zu verdanken ist.

 

Ein weiteres Besuchsziel des Landrats an diesem Nachmittag war die Firma Singold Stahlbau GmbH, die bereits seit 1933 besteht. Mit acht Mitarbeitern setzte die Firma bereits bekannte Metallbauprojekte in der ganzen Region mit Erfolg um. Der Kundenkreis umfasst Kommunen, Privatkunden und Gewerbebetriebe. Ein breitgefächerter Kundenstamm, der eine gute Geschäftsentwicklung hervorbringt. Diese Entwicklung ist jedoch nur durch die entsprechenden Fachkräfte möglich, weshalb sich der Geschäftsführer, Thomas Gerhard, sehr für die Ausbildung in seinem Betrieb engagiert. Auch im kommenden Lehrjahr soll voraussichtlich wieder eine Ausbildungsstelle zum Metallbauer für Konstruktionstechnik besetzt werden. Der Ausbildungsberuf ist besonders spannend, da sich das Berufsprofil und die Tätigkeiten in der Stahlbaubranche im Laufe der Zeit enorm gewandelt haben. So passt sich auch die Singold Stahlbau GmbH stetig an und verfügt seit kurzen sogar über einen Schweiß-Roboter, den der Sohn des Geschäftsführers initiiert hat.

 

Abschließend zu den Unternehmensbesuchen stellte Landrat Martin Sailer fest: „Heute haben wir wieder zwei Unternehmen besuchen dürfen, die zurecht stolz auf ihre großartige Unternehmensstruktur und Mitarbeiterführung sein können. Der Landkreis ist glücklich darüber, Firmen dieses Formats in der Region zu wissen.“