Aktuelle Gesundheitsthemen

Landkreis Augsburg trifft Vorbereitungen für mögliche Ausbreitung des Corona-Virus

Gesundheitsamt richtet Coronavirus-Hotline für Verdachtsfälle ein

Das Staatliche Gesundheitsamt im Landratsamt Augsburg hat eine Telefon-Hotline für Coronavirus-Verdachtsfälle eingerichtet, die allen Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises Augsburg ab sofort rund um die Uhr zur Verfügung steht. Alle Personen, die aus einer ausgewiesenen Risiko-Region zurückkehren und die für das Corona-Virus typischen Grippesymptome aufweisen, mit einem bestätigten Krankheitsfall in Kontakt waren oder anderweitig Grund zur Annahme haben, sich mit dem Virus angesteckt zu haben, sollen sich umgehend unter der Telefonnummer (0821) 3102-3999 an das Gesundheitsamt wenden. Von unangemeldeten Besuchen in Arztpraxen, Krankenhäusern oder im Gesundheitsamt ist in allen Verdachtsfällen aufgrund der akuten Infektionsgefahr unbedingt abzusehen. Der Kontakt mit anderen Personen ist nach Möglichkeit ebenfalls zu vermeiden. Über ein eigens geschaffenes Ticketsystem werden die gemeldeten Fälle anschließend bearbeitet und die Anrufer dem individuellen Sachstand entsprechend versorgt. Bürgerinnen und Bürger anderer Landkreise oder Städte werden gebeten, sich über die Kontaktmöglichkeiten zu den für sie zuständigen Gesundheitsbehörden zu informieren und die Zuständigkeiten zu beachten.


Masernschutzgesetz

Schul- und Kindergartenkinder sollen wirksam vor Masern geschützt werden. Das ist Ziel des Masernschutzgesetzes, das am 14. November 2019 in 2./3. Lesung im Bundestag beschlossen und am 20. Dezember 2019 durch den Bundesrat gebilligt wurde.

Der Gesetzentwurf sieht vor, dass alle Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr beim Eintritt in die Schule oder den Kindergarten die von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Masern-Impfungen vorweisen müssen. Auch bei der Betreuung durch eine Kindertagespflegeperson muss in der Regel ein Nachweis über die Masernimpfung erfolgen.

Gleiches gilt für Personen, die in Gemeinschaftseinrichtungen oder medizinischen Einrichtungen tätig sind wie Erzieher, Lehrer, Tagespflegepersonen und medizinisches Personal (soweit diese Personen nach 1970 geboren sind). Auch Asylbewerber und Flüchtlinge müssen den Impfschutz vier Wochen nach Aufnahme in eine Gemeinschaftsunterkunft aufweisen.

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten des Robert-Koch-Instituts und des Bundesministerium für Gesundheit (siehe Links in der rechten Spalte).