Aktuelle Gesundheitsthemen

Informationen zu Pneumonien durch ein neuartiges Coronavirus (2019-nCoV) in Wuhan, China

In China treten derzeit vermehrt Krankheitsfälle durch ein neuartiges Coronavirus (2019-nCoV) auf. Betroffen ist insbesondere die Metropole Wuhan (elf Millionen Einwohner) und die Provinz Hubei, zu der Wuhan gehört. Das neuartige Virus gehört wie das SARS-Virus zu den beta-Coronaviren.

Auch andere Länder haben inzwischen über Fälle berichtet. Der Großteil der Betroffenen war vorher in Wuhan, von einigen ist bekannt, dass sie Kontakt zu bestätigten 2019-nCoV-Fällen hatten. In Deutschland ist am 27. Januar 2020 der erste Fall bestätigt worden.

2019-nCoV ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Infektketten (eine fortgesetzte Mensch-zu-Mensch-Übertragung) und Erkrankungsfälle bei medizinischem Personal wurden bislang nur in China beobachtet.

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten des Robert-Koch-Instituts (RKI) und des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) (siehe Links in der rechten Spalte).

Zudem hat das LGL eine Telefon-Hotline eingerichtet. Unter der Telefonnummer
09131 6808 5101 können besorgte Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen stellen.


Masernschutzgesetz

Schul- und Kindergartenkinder sollen wirksam vor Masern geschützt werden. Das ist Ziel des Masernschutzgesetzes, das am 14. November 2019 in 2./3. Lesung im Bundestag beschlossen und am 20. Dezember 2019 durch den Bundesrat gebilligt wurde.

Der Gesetzentwurf sieht vor, dass alle Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr beim Eintritt in die Schule oder den Kindergarten die von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Masern-Impfungen vorweisen müssen. Auch bei der Betreuung durch eine Kindertagespflegeperson muss in der Regel ein Nachweis über die Masernimpfung erfolgen.

Gleiches gilt für Personen, die in Gemeinschaftseinrichtungen oder medizinischen Einrichtungen tätig sind wie Erzieher, Lehrer, Tagespflegepersonen und medizinisches Personal (soweit diese Personen nach 1970 geboren sind). Auch Asylbewerber und Flüchtlinge müssen den Impfschutz vier Wochen nach Aufnahme in eine Gemeinschaftsunterkunft aufweisen.

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten des Robert-Koch-Instituts und des Bundesministerium für Gesundheit (siehe Links in der rechten Spalte).