Informationen für Eltern und Einrichtungen zu Schulen und Kinderbetreuung

 

Bei den Downloads in der rechten Spalte finden Sie viele wichtige rechtliche Informationen, die für die Kindertagesbetreuung und den Unterricht an Schulen während der Corona-Pandemie von Bedeutung sind.

Angebote, u. a. für Kinder, Jugendliche und Familien wie zum Beispiel die der Familienbüros und der Jugendeinrichtungen, finden Sie auf dem neu eingerichteten Corona-Portal "für alle." (siehe Links in der rechten Spalte).

 


Aktuelle Informationen zum Schulbetrieb im Landkreis Augsburg

 

Angesichts der weiterhin hohen Infektionszahlen findet in der Zeit von 11. bis 29. Januar 2021 an allen bayerischen Schulen und in allen Jahrgangsstufen ausschließlich Distanzunterricht statt. Ziel dieser Maßnahme ist es, einen Beitrag zur Senkung der Zahl der Neuinfektionen zu leisten. Wenn dies gelingt, ist für Anfang Februar – wenigstens in bestimmten Jahrgangsstufen – ein Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht vorgesehen, ggf. auch Präsenzunterricht. Ob dies möglich sein wird, bleibt abzuwarten.

Detaillierte Informationen zum Unterrichtsbetrieb ab dem 11. Januar finden Sie in der rechten Spalte unter "Downloads".

 

Für Kinder, für die sonst keine Betreuungsmöglichkeit besteht, bieten die Schulen vom 11. bis zum 29. Januar eine Notbetreuung an. Nähere Informationen zur Notbetreuung entnehmen Sie bitte dem Merkblatt (siehe Downloads in der rechten Spalte) bzw. erhalten Sie direkt von Ihrer Schule.

 

Um die pandemiebedingten Beeinträchtigungen des Unterrichtsbetriebs ein Stück weit auszugleichen, findet anstelle der Faschingsferien (ursprünglich geplant für 15.-19. Februar 2021) in diesem Jahr Unterricht – im Idealfall in Präsenzform - statt.


Aktuelle Informationen zum Betrieb in Kindertageseinrichtungen im Landkreis Augsburg

 

Die Regelungen, die bereits seit dem 16. Dezember 2020 in den Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen gelten, finden auch nach dem 10. Januar 2021 weiterhin bis 31. Januar 2021 unverändert Anwendung. Das bedeutet konkret:

Der Betrieb von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, organisierten Spielgruppen sowie Maßnahmen zur Ferientagesbetreuung bleibt grundsätzlich weiterhin untersagt. Die Aufrechterhaltung eines Notbetriebs ist in den Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, in der Ferientagesbetreuung sowie in organisierten Spielgruppen für Kinder für folgende Personengruppen zulässig:

  • Kinder, deren Eltern die Betreuung nicht auf andere Weise sicherstellen können, insbesondere, wenn sie ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen müssen,
  • Kinder, deren Betreuung zur Sicherstellung des Kindeswohls von den zuständigen Jugendämtern angeordnet worden ist,
  • Kinder, deren Eltern Anspruch auf Hilfen zur Erziehung nach den §§ 27 ff. SGB VIII haben,
  • Kinder mit Behinderung und Kinder, die von wesentlicher Behinderung bedroht sind.


Anders als im Frühjahr wurden keine spezielle Berufsgruppen festgelegt, die zur Notbetreuung berechtigen. Vielmehr wird auf den Bedarf der Eltern abgestellt. Es wird daher an die Eltern appeliert, Kinderbetreuung tatsächlich nur dann in Anspruch zu nehmen, wenn eine Betreuung im häuslichen Umfeld nicht sichergestellt werden kann. 


Klar ist, dass auch weiterhin keine Kinder mit reduziertem Allgemeinzustand oder Kinder, die in Quarantäne sind oder die in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer mit COVID-19 infizierten Personen hatten, die Notbetreuung besuchen dürfen. Insoweit gelten die Regelungen des Rahmenhygieneplans unverändert fort. Dies gilt auch für die Regelungen zu Kindern mit Erkältungssymptomen (Kapitel 1.1.1).

 

Private Zusammenkünfte sind ab Montag, den 11. Januar 2021, grundsätzlich nur noch im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet sind. Abweichend davon ist allerdings die wechselseitige, unentgeltliche, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung für Kinder unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften zulässig, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfasst. Damit erhalten Eltern eine Alternative zur Notbetreuung.

 

Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen

  • Kinder dürfen nicht in der NOtbetreuung der Kindertageseinrichtung betreut werden, wenn eine SARS-CoV2-Infektion mit oder ohne Symptomatik (beim Kind) vorliegt oder sich das Kind in Quarantäne befindet. 
  • Kranke Kinder in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, starkem Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen, Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall haben keinen Zugang zur Kindertagesbetreuung. 
  • Kindern bis zum Schulalter ist bei leichten, neu aufgetretenen, nicht fortschreitenden Symptomen (wie Schnupfen ohne Fieber und gelegentlicher Husten ohne Fieber) ein Besuch der Kindertagesbetreuung ohne negatives SARS-CoV-2-Testergebnis oder ärztliches Attest weiterhin möglich.
  • Kranke Kinder bis zum Schulalter in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürfen nicht in die Kindertagesbetreuung. Die Wiederzulassung zur Kindertagesbetreuung nach einer Erkrankung ist erst wieder möglich, sofern das Kind bei gutem Allgemeinzustand mindestens 48 Stunden symptomfrei (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) ist. Der fieberfreie Zeitraum soll 48 Stunden betragen. Auf Verlangen der Einrichtungsleitung müssen die Eltern/Personensorgeberechtigten eine schriftliche Bestätigung über die Symptomfreiheit von mind. 48 Stunden vorlegen. Die Vorlage eines negativen Testergebnisses auf SARS-CoV2 (PCR- oder AG-Test) oder eines ärztlichen Attests ist nicht erforderlich.

 


Kostenloser iPad-Verleih der Kommunalen Jugendarbeit für weiterführende Schulen

Im Sinne von Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit bietet die Kommunale Jugendarbeit ab sofort einen kostenlosen iPad-Verleih für weiterführende Schulen an. Pädagogische Fachkräfte der Jugendarbeit oder Jugendsozialarbeit an Schulen können die iPads im Medienzentrum für bedürftige Schüler ausleihen, die kein angemessenes Gerät für den Online-Unterricht haben. Aktuell stehen 16 Geräte zur Verfügung. Ansprechpartner ist [email protected]LRA-a.bayern.de oder 0821/3102-2325.

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