Wichtige Informationen für Unternehmen zum Coronavirus

 

Inwiefern Ihr Betrieb von der Beschränkung betroffen ist, entnehmen Sie bitte der aktuell gültigen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung bei den Downloads in der rechten Spalte sowie den aktuellen Veröffentlichungen des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege unter https://www.stmgp.bayern.de/.  Hier: FAQ Corona-Krise und Wirtschaft. Wenn Sie sich unsicher sind, können Sie diesbezüglich auch gerne unter [email protected]LRA-a.bayern.de anfragen.

 

Eine Checkliste für die Erstellung eines Hygienekonzepts finden Sie ebenfalls rechts bei den Downloads.


Anwendung der 2G- oder 3G+-Regelung

 

Wollen Sie als Anbieter, Veranstaltende oder Betriebe von der Möglichkeit des § 3 a der 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung Gebrauch machen und freiwilliges 2G oder freiwilliges 3G plus einführen, müssen Sie dies dem Landratsamt Augsburg vorab anzeigen.

 

Bitte beachten Sie:

  • Die Anbieter oder Veranstaltenden haben durch wirksame Zugangskontrollen samt Identitätsfeststellung in Bezug auf jede Einzelperson sicherzustellen, dass Zugang nur für den vom freiwilligem 2G bzw. 3G plus erfassten Personenkreis besteht.
  • Sie müssen sich für eine der Varianten (freiwilliges 2G oder freiwilliges 3G plus oder gesetzlich 3G) entscheiden. Es ist nicht möglich, zwischen den Varianten zu wechseln oder gleichzeitig in einer Einrichtung – örtlich oder zeitlich getrennt -  unterschiedliche Varianten zur Anwendung zu bringen.

 

Hier können Sie die Anwendung der 2G- oder 3G+-Regelung anzeigen:

[email protected]LRA-A.bayern.de


+++ UPDATE, Mittwoch, 25. August 2021 +++

3G-Regeln im Landkreis Augsburg

Neue Regelungen ab Freitag, 27. August 2021

Nachdem die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Augsburg mit einem Wert von 42,6 am heutigen Mittwoch, 25. August 2021, drei Tage in Folge den Schwellenwert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner überschritten hat, tritt am Freitag, 27. August 2021, die sogenannte „3G-Regel“ in Kraft. Damit sind die drei Kriterien gemeint, die weiterhin einen Zutritt zu bestimmten Bereichen, Stätten oder Veranstaltungen ermöglichen: Geimpft, Genesen oder Getestet.

 

Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

 

Zutritt und Teilnahme nur für Geimpfte, Genesene oder negativ Getestete besonders in geschlossenen Räumen

In zahlreichen Bereichen und Stätten ist der Zutritt nur für geimpfte, genesene oder negativ getestete Personen zulässig. Dies gilt besonders in geschlossenen Räumen, wie die folgende Übersicht des Zutritts gemäß der 3G-Regel zeigt:

 

  • In der Innengastronomie
  • In geschlossenen Räumen bei öffentlichen oder privaten Veranstaltungen
  • In geschlossenen Räumen von Freizeit- und Kulturangeboten sowie beim Sport
  • In geschlossenen Räumen bei der Ausübung körpernaher Dienstleistungen wie Friseurbesuche
  • Bei der Beherbergung: Nicht Geimpfte oder Genesene müssen bei Anreise und alle weitere 72 Stunden einen negativen Test vorlegen
  • Bei Besuchen in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie Einrichtungen der Behindertenhilfe

Große Sport- und kulturelle Veranstaltungen mit länderübergreifendem Charakter sind weiterhin inzidenzunabhängig möglich. Die zulässige Höchstzuschauerzahl kann – geimpfte und genesene Personen miteingeschlossen – auf bis zu 50 Prozent der gesamten Kapazität der Veranstaltungsstätte bzw. auf 25.000 Zuschauer höchstens erweitert werden. Der Zutritt gemäß der 3G-Regel gilt auch hier.

 

Zulässige (negative) Testergebnisse gemäß dieser Regelung sind Antigen-Schnelltests bzw. unter Aufsicht vorgenommene Selbsttests, die jeweils vor höchstens 24 Stunden vorgenommen sein dürfen oder PCR-Tests, die nicht älter als 48 Stunden sein dürfen.

 

Die genannten Maßnahmen gelten im Landkreisgebiet so lange, bis die Sieben-Tage-Inzidenz an mindestens fünf aufeinanderfolgen Tagen unter der Schwelle von 35 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern binnen einer Woche liegt.


+++ UPDATE, Dienstag, 16. Februar 2021 +++

Landratsamt informiert: Einreise für systemrelevante Berufspendler in den Grenzregionen möglich

 

Stringente Vorgaben des Bundesinnenministeriums zu beachten

Trotz der Corona-Beschränkungen und der vorübergehenden Binnengrenzkontrollen bestehen für Berufspendler in den bayerischen Grenzregionen weiterhin Einreisemöglichkeiten. Dem Bundesinnenministerium zufolge ist eine der zwingenden Voraussetzungen für die Einreise, dass es sich bei den Personen um Beschäftigte aus systemrelevanten Bereichen handelt. Betroffen sind Berufspendler, die zwischen Bayern und der Tschechischen Republik oder dem österreichischen Bundesland Tirol unterwegs sind. Beide Regionen wurden unlängst als Virusvarianten-Gebiete eingestuft. Arbeitnehmer von im Landkreis ansässigen Betrieben müssen für die ungehinderte Einreise nach Bayern ihre Ausweispapiere, eine Arbeitgeberbescheinigung, einen negativen, maximal 48 Stunden zurückliegenden Coronatest sowie eine schriftliche Bestätigung der Kreisverwaltungsbehörde vorlegen, die die Tätigkeit in einem systemrelevanten Bereich bescheinigt. Die Ausstellung dieser Bescheinigung kann ab sofort über die eigens dafür eingerichtete Funktionsadresse [email protected]LRA-a.bayern.de beantragt werden. Die Behörde benötigt für die Bearbeitung die folgenden, arbeitnehmerbezogenen Informationen:

 

  • Benennung des Betriebes mit genauer Bezeichnung
  • Begründung, warum der Betrieb systemrelevant im Sinne der umseitig aufgeführten „Leitlinien zur Ausübung der Freizügigkeit der Arbeitskräfte währen des COVID19 Ausbruchs“ der EU-Kommission ist
  • Personenbezogene Daten des/der Beschäftigten: Name, Vorname, Geburtsdatum, Wohnort und Kfz-Kennzeichen des Fahrzeugs, das für die Einreise verwendet wird und welche Tätigkeit der betroffene Mitarbeiter ausübt und gegebenenfalls Angabe des Einsatzortes
  • Verantwortlicher Ansprechpartner des Betriebes mit Kontaktdaten

 

Wichtig: Das Landratsamt Augsburg bittet ausdrücklich darum, dass die im Kreis ansässigen Unternehmen vor Antragsstellung kritisch prüfen, ob ihre Beschäftigten nach Einsicht der nachstehenden Auflistung als systemrelevant einzustufen sind und die Grenzübertritte zwingend erforderlich sind! Zudem wird darauf hingewiesen, dass Anträge nur bearbeitet werden können, wenn die vorgenannten Angaben vollständig enthalten sind.

 

Systemrelevante Bereiche durch EU-Kommission festgelegt

Diese Branchen sind nach Angaben der EU-Kommission in den „Leitlinien zur Ausübung der Freizügigkeit der Arbeitskräfte währen des COVID-19 Ausbruchs“ als systemrelevant zu bewerten:

 

  • Berufe im Gesundheitswesen, einschließlich paramedizinischer Fachkräfte;
  • Betreuungsberufe im Gesundheitswesen, einschließlich Betreuungspersonal für Kinder, Menschen mit Behinderung und ältere Menschen;
  • wissenschaftliche Experten im Gesundheitssektor;
  • Arbeitskräfte in der Arzneimittel- und Medizinprodukteindustrie;
  • Arbeitskräfte, die an der Lieferung von Waren beteiligt sind, insbesondere an der Lieferkette von Arzneimitteln, medizinischen Hilfsmitteln, Medizinprodukten und persönlichen Schutzausrüstungen, einschließlich ihrer Installation und Wartung;
  • akademische und vergleichbare Fachkräfte in der Informations- und Kommunikationstechnologie;
  • Informations- und Kommunikationstechniker sowie sonstige Techniker für die grundlegende Instandhaltung der Ausrüstung;
  • Berufe im Bereich des Ingenieurwesens, wie Ingenieure, Energie- und Elektrotechniker;
  • Personen, die an systemrelevanten oder anderweitig wesentlichen Infrastrukturen arbeiten;
  • ingenieurtechnische und vergleichbare Fachkräfte (einschließlich Wasserwerker);
  • Schutzkräfte und Sicherheitsbedienstete;
  • Berufsfeuerwehrleute/Polizisten/Gefängnisaufseher/Sicherheitswachpersonal/Katastrophenschutzkräfte;
  • Personen, die in der Herstellung und Verarbeitung von Lebensmitteln tätig sind, sowie verwandte Berufe und Wartungspersonal;
  • Bediener von Maschinen für Lebensmittel und verwandte Erzeugnisse (einschließlich Lebensmittelproduktionsmitarbeiter);
  • Arbeitskräfte im Verkehrssektor, insbesondere: Personenkraftwagen-, Kleintransporter- und Kraftradfahrer, Fahrer schwerer Lastkraftwagen und Busse (einschließlich Busfahrer und Straßenbahnführer) sowie Rettungswagenfahrer, einschließlich Fahrer, die für die Beförderung im Rahmen des Katastrophenschutzverfahrens der Union eingesetzt werden, und Fahrer, die EU-Bürger im Zuge ihrer Rückkehr aus einem anderen Mitgliedstaat an ihren Herkunftsort befördern;
  • Linienflugzeugführer;
  • Schienenfahrzeugführer; Wagenmeister, Instandhaltungstechniker sowie Personal von Infrastrukturbetreibern, das mit der Verkehrssteuerung und Kapazitätszuweisung betraut ist;
  • Arbeitskräfte in der See- und Binnenschifffahrt;
  • Fischer;
  • mit systemrelevanten Funktionen betrautes Personal von öffentlichen Einrichtungen, einschließlich internationaler Organisationen.

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