Blumenerde ohne Torf

Gärtnern ohne Torf ist ein wirksamer Beitrag für den Naturraum Moor und den Klimaschutz

Es ist wieder soweit, die Gartensaison beginnt. Blumenkübel auf der Terrasse, Blumentöpfe für die Fensterbank und unsere Gärten werden frisch bepflanzt und farbenfroh gestaltet. In Gartencentern und Baumärkten stapeln sich die Säcke mit Blumenerde. Viele HobbygärtnerInnen greifen auf scheinbar bewährte Blumenerden zurück. Doch die wenigsten wissen, was sich hinter der harmlosen Bezeichnung „Erde” verbirgt. Die meisten Blumenerden bestehen überwiegend aus Torf — dem Stoff, aus dem die Moore sind. Für den Abbau von Torf werden Moore entwässert und große Mengen Kohlendioxid treten aus — zum Schaden unseres Klimas. Auch die Lebensräume für eine ganze Reihe seltener Tier- und Pflanzenarten werden durch den Torfabbau zerstört.

Aber es gibt Alternativen!
Zum Glück gibt es mittlerweile viele torffreie Blumenerden auf Basis von Kompost, Rindenhumus, Holz- und Kokosfasern. Diese Blumenerden lockern, düngen, beleben und toppen die torfhaltigen Blumenerden in jeder Hinsicht. Für ihre Gewinnung werden keine Moore oder andere Naturschätze geplündert, sondern Pflanzenabfälle verwertet. Diese torffreie Blumenerde kann man nahezu überall, wo Blumenerde angeboten wird, erwerben. Bestimmt auch in Ihrer Nähe!

Blumenerde ohne Torf