E-Mobilität: Mobil mit Strom

 

Hier finden Sie einen Überblick über alle aktuellen Themen im Bereich Elektromobilität:

 

Das Landratsamt setzt auf Elektromobilität!

Im Rahmen des regionalen Klimaschutzmanagements wurde 2018 ein E-Golf für den Fahrzeugpool gekauft. Das Fahrzeug ersetzt ein Auto mit Verbrennungsmotor. Die Kosten für den Austausch des Fahrzeugs sowie die Installation der Ladeinfrastruktur werden im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative als ausgewählte Maßnahme mit 50 Prozent gefördert.

 

Und auch bei Dienstfahrten mit dem Fahrrad können die Mitarbeiter elektrischen Rückenwind genießen. Seit 2018 besteht die Möglichkeit, ein E-Bike auszuleihen und damit entspannt zum Diensttermin zu fahren.


Fördermöglichkeiten

Sowohl von der Bundesregierung als auch von der Industrie werden die Käufe von Elektrofahrzeugen gefördert. Beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) kann man einen entsprechenden Antrag stellen. Mit der Änderung der Fördersätze wurden auch die Anträge für die Förderung bürgerfreundlicher gemacht und vereinfacht. Auch unterstützt werden Anträge, die bis zum 5. November 2019 zugelassen wurden. Das Programm läuft noch bis Ende 2025.

Der Umweltbonus wird bis zum 31. Dezember 2025 verlängert und deutlich erhöht. Bei rein Batterieelektrofahrzeugen und Brennstoffzellenfahrzeugen bis 40.000 Euro Nettolistenpreis wird der Umweltbonus auf 6.000 Euro angehoben. Bei Fahrzeugen über 40.000 Euro werden 5.000 Euro gezahlt.

Für von außen aufladbare Hybridelektrofahrzeuge (sogenannte Plug-In-Hybride) bis 40.000 Euro Nettolistenpreis gibt es 4.500 Euro. Bei Fahrzeugen über 40.000 Euro werden 3.750 Euro gezahlt.

Private Investoren, Städte und Gemeinden können ab sofort wieder Anträge auf Förderung für den Ladeinfrastrukturaufbau für E-Fahrzeuge stellen. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert in seinem sechsten Förderaufruf zur Förderrichtlinie „Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland“ die Errichtung von bis zu 3.000 Normal- und 1.500 Schnellladepunkten. Voraussetzung für eine Förderung ist u. a., dass die Ladepunkte öffentlich zugänglich sind. Die Zugänglichkeit ist mindestens werktags an zwölf Stunden sicherzustellen. 

 

Wichtig zu wissen:

  • Wenn Sie Ihr Auto bei Ihrem Arbeitgeber aufladen, so erfolgt dies steuerfrei. Es wird nicht als geldwerter Vorteil versteuert. Arbeitgeber können sich im Gegenzug den Bau von Ladestationen auf dem Betriebsgelände über die Lohnsteuer bezuschussen lassen.
  • Fahrzeuge mit einem CO2-Ausstoß von unter 50 Gramm pro Kilometer sind für zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit.
  • Zwei E-Autos können mit einem einzigen Nummernschild gefahren werden: So sparen Sie sich die Versicherungsprämie.
  • Als E-Auto-Besitzer können Sie Sonderparkflächen sowie die Busspur benutzen und von gelockerten Zufahrtsverboten profitieren.

Informationen zum Thema Elektromobilität

Im Wegweiser Elektromobilität, der 2016 von der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE) vorgelegt wurde, sind die Strategien für die Elektromobilität in den nächsten Jahren aufgeführt: So soll vor allem die Forschung und Entwicklung an E-Mobilität ausgebaut und die Unternehmen wirtschaftlich unterstützt werden. Zusätzlich wird ein großes Augenmerk darauf gelegt, die Ladeinfrastruktur weiter auszubauen.

Ansprechpartner

Vorname Name Telefon Fax Raum Mail
Mareike
Hartung
Mobilitätsmangerin
(0821) 3102-2178 (0821) 3102-1178 031

E-Mobilität