Coronavirus


Bitte prüfen Sie zunächst, ob Ihr Anliegen durch unsere gesammelten Informationen (FAQs, Informationen für Eltern, Unternehmen, Rückkehrer aus Risikogebieten, Kontaktpersonen etc.) beantwortet werden kann.

Falls dies nicht der Fall ist und Sie sind Bürgerin/Bürger des Landkreises Augsburg, rufen Sie bitte ausschließlich bei der eingerichteten Hotline 0821 3102-3999 an. Über andere Telefonnummern oder E-Mail-Adressen des Landratsamtes Augsburg kann keine Auskunft zu Corona-Fragen gegeben werden.

Bürgerinnen und Bürger der Stadt Augsburg oder der angrenzenden Landkreise wenden sich bitte an das für sie zuständige Gesundheitsamt:

  • Stadt Augsburg: 0821 324-4444
  • Landkreis Augsburg: 0821 3102-3999
  • Landkreis Aichach-Friedberg: 08251 92-444
  • Landkreis Landsberg: 08191 1291291
  • Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117
  • Hotline Coronavirus Bayern: 09131 6808-5101

Wir müssen aus gegebenem Anlass darauf hinweisen, dass das Staatliche Gesundheitsamt im Landratsamt Augsburg VON GESETZES WEGEN KEINE MEDIZINISCHE VERSORGUNG / BERATUNG LEISTEN DARF!

 

Testergebnisse:
Wenn bei Ihnen vom Abstreich-Team des Staatlichen Gesundheitsamtes im Landkreis Augsburg ein Corona-Test durchgeführt wurde, werden Sie von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Gesundheitsamtes kontaktiert, sobald das Testergebnis vorliegt. Bitte sehen Sie deshalb von Nachfragen dazu bei der Corona-Hotline ab. Vielen Dank!
Hinweis: Ergebnisse von Tests, die durch die Teams der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) vorgenommen wurden, liegen dem Gesundheitsamt nicht vor.

 


+++ UPDATE, Freitag, 3. April 2020 +++

Aktuell 242 bestätigte Fälle des Coronavirus im Landkreis Augsburg. Davon wieder genesene Personen: 86


+++ UPDATE, Donnerstag, 2. April 2020 +++

Aktuell 224 bestätigte Fälle des Coronavirus im Landkreis Augsburg. Davon wieder genesene Personen: 74


+++ UPDATE, Mittwoch, 1. April 2020 +++

Schließung der Wertstoffhöfe bis 19. April 2020

Im Zuge der offiziellen Verlängerung der Ausgangsbeschränkungen durch die Bayerische Staatsregierung bis zum 19. April bleiben auch die Wertstoffhöfe im Landkreis Augsburg weiter geschlossen.

Diese Maßnahme dient dem Schutz des Personals, aber auch der Bürgerinnen und Bürger: Insbesondere im Falle kleinerer Anlagen kann der vorgeschriebene Mindestabstand nicht eingehalten werden. Zudem wäre das Risiko gegeben, dass es während der Öffnungszeiten zu zahlreichen Anlieferungen kommen würde und Menschenansammlungen in der Folge nicht auszuschließen wären.

Die Abholung der Restmüll-, Bio- und Papiertonnen läuft derzeit planmäßig weiter. Haussperrmüllabholungen finden ebenfalls statt. Alle Informationen sind im Internet auf der Seite des Abfallwirtschaftsbetriebs unter www.awb-landkreis-augsburg.de erhältlich.


+++ UPDATE, Mittwoch, 1. April 2020 +++

Aktuell 208 bestätigte Fälle des Coronavirus im Landkreis Augsburg.


+++ UPDATE, Dienstag, 31. März 2020 +++

Unterstützung für Corona-Team der KVB in Neusäß

 

Landkreis führt zusätzlich bewährte mobile Abstreichteams fort

Auf Bitte des Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration hat der Landkreis Augsburg zur Unterstützung der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) eine stationäre Abstreichstelle am Schulzentrum in Neusäß eingerichtet, um auch deren Patienten entsprechend wirkungsvoll zu versorgen: „Obwohl uns von Seiten der KVB noch einige Antworten auf wesentliche Fragen des Betriebs einer solchen Einrichtung fehlen, starten wir ab sofort mit den Tests, um hier schnellstmöglich Abhilfe zu leisten“, erklärt Landrat Martin Sailer. Die bewährten mobilen Abstreichteams der Staatlichen Gesundheitsamtes im Landratsamt Augsburg bleiben laut Sailer zeitgleich weiter im Einsatz: „Im Gegensatz zu den meisten anderen Landkreisen in Bayern, hat der Landkreis Augsburg seit nunmehr vier Wochen mobile Abstreichteams geschaffen, die mit zwei Krankenwagen in der Lage sind, bis zu 75 Patienten am Tag zu Hause aufzusuchen und entsprechende Abstriche vorzunehmen. Durch sie können wir bis heute alle Anforderungen des Staatlichen Gesundheitsamtes abarbeiten und die Patienten fühlen sich bestens versorgt.“ Ein weiteres Plus: Der Landkreis könne auf diese Weise sicherstellen, dass die Ergebnisse der entsprechenden Tests sehr zeitnah an die Patienten übermittelt werden. Deshalb bestehe zum jetzigen Zeitpunkt kein Grund, die bewährte Methode zu verändern.


+++ UPDATE, Dienstag, 31. März 2020 +++

Aktuell 201 bestätigte Fälle des Coronavirus im Landkreis Augsburg.


+++ INFO, Montag, 30. März 2020 +++

An alle Unternehmen im Landkreis Augsburg: Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat eine neue Liste mit „Häufig gestellten Fragen zu Betriebsuntersagungen“ herausgegeben. Diese finden Sie hier.

Bitte informieren Sie sich mithilfe dieser Liste eigenständig darüber, ob Sie Ihr Gewerbe weiterbetreiben dürfen oder nicht.

Bei Unklarheiten können Sie sich an die Kollegen der Wirtschaftsförderung unter [email protected]LRA-a.bayern.de wenden.

Zusätzlich haben wir für Sie unter www.landkreis-augsburg.de/corona-unternehmen viele wichtige Informationen (u. a. zu finanziellen Hilfen) zusammengestellt. Außerdem können Sie unter www.landkreis-augsburg.de/regionale-angebote die Spezial-Angebote Ihres Unternehmens während der Corona-Krise bewerben.


+++ UPDATE, Montag, 30. März 2020 +++

Ab morgen, Dienstag, 31. März 2020, gilt die Änderung der Allgemeinverfügung „Ausnahmegenehmigung für die Durchführung von Bestattungen im Landkreis Augsburg". Die Änderung der Allgemeinverfügung finden Sie in der rechten Spalte unter "Downloads".


+++ UPDATE, Montag, 30. März 2020 +++

Aktuell 181 bestätigte Fälle des Coronavirus im Landkreis Augsburg.


+++ UPDATE, Sonntag, 29. März 2020 +++

Gute Nachrichten am Sonntag:

  • 36 Corona-Infizierte im Landkreis wieder genesen
  • Schulen bieten auch in den Osterferien Betreuung an

Insgesamt haben sich im Landkreis Augsburg bis heute 171 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert. Nun gibt es auch erste erfreuliche Zahlen von Personen, die die Krankheit unbeschadet überstanden haben: insgesamt 36 Menschen sind nach ihrer Infektion wieder gesund. „Jeder genesene Bürger und jede genesene Bürgerin ist ein Zeichen der Hoffnung, die wir in diesen Tagen so dringend brauchen“, sagt Landrat Martin Sailer und wünscht allen Erkrankten eine schnelle Besserung und alles Gute. „Die Ausgangsbeschränkung und sämtliche Begleiterscheinungen machen uns allen derzeit zu schaffen. Dennoch sind sie dringend nötig, um unserem Gesundheitssystem die Chance zu geben, möglichst allen Erkrankten – unabhängig ob coronainfiziert, oder an einer anderen Erkrankung leidend – die notwendige medizinische Versorgung zukommen zu lassen“, betont Sailer weiter. Die Lage werde sich weiter zuspitzen, deshalb müssten sich alle Menschen weiterhin diszipliniert an die aktuellen Regeln halten.
 

Betreuung auch in Osterferien gesichert

Wie das Bayerische Kultusministerium berichtet, wird es für Kinder von Eltern in systemrelevanten Berufen auch in den Osterferien eine Betreuung geben. In einem Schreiben sowie auf der Homepage des Ministeriums heißt es: „Die Notfallbetreuung wird im Bedarfsfall von der Schule in der ersten Ferienwoche von Montag bis Donnerstag und in der zweiten Ferienwoche von Dienstag bis Freitag aufrechterhalten. Sie erstreckt sich bedarfsgerecht auf den Zeitraum von 8 bis 16 Uhr. Ganztags- und Mittagsbetreuungsangebote stehen in diesem Zeitraum nicht zur Verfügung, die Verpflegung der Kinder ist durch die Erziehungsberechtigten sicherzustellen. Angekündigte Ferienangebote sind augenblicklich aufgrund der Bayerischen Verordnung über eine vorläufige Ausgangsbeschränkung anlässlich der Corona-Pandemie nicht durchführbar. Schülerinnen und Schüler, die an Unterrichtstagen eine Kindertageseinrichtung besuchen, werden auch in den Osterferien in der Notfallbetreuung dieser Kindertageseinrichtung betreut.“

Link zur Internetseite des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus.


+++ UPDATE, Samstag, 28. März 2020 +++


Aktuell 164 bestätigte Fälle des Coronavirus im Landkreis Augsburg.


+++ UPDATE, Freitag, 27. März 2020, 17.30 Uhr +++

Beratung für Familien läuft weiter

 

Familienbüros und Beratungsstellen telefonisch und online zu erreichen
Die Ausgangsbeschränkung während der Corona-Krise stellt auch Familien vor große Herausforderungen. Dies gilt insbesondere für diejenigen, die bereits unter normalen Umständen mit Schwierigkeiten wie Überforderungssituationen, häuslicher Gewalt oder Alkoholproblemen der Eltern zu kämpfen haben. Auf derart betroffene Eltern und Kinder hat das Jugendamt im Landkreis Augsburg derzeit ein ganz besonderes Auge, insbesondere um Kinder in potentieller Gefahr zu schützen. „Die fehlende Tagesstruktur erschwert die häusliche Situation dieser Tage enorm, deshalb bleiben unsere Sozialpädagogen in sehr engem Kontakt mit den uns bekannten Familien und schutzbedürftigen Kindern“, erklärt Landrat Martin Sailer. Über Telefon oder das Internet hielten die Ansprechpartner im Jugendamt Kontakt zu den Familien und achteten sensibel darauf, erste Warnzeichen von Gewalt oder Vernachlässigung zu erkennen. 

 

Auch die generelle Beratungsinfrastruktur für Familien im Landkreis Augsburg wird von den Familienbüros, Familienstationen und Erziehungsberatungsstellen weiterhin aufrechterhalten. Die persönlichen Gespräche werden durch Telefonate oder Online-Beratung ersetzt. „Ich möchte allen Familien – auch gut funktionierenden in harmonischen Verhältnissen – ans Herz legen, sich frühzeitig pädagogischen Rat einzuholen. Wir alle befinden uns in einer absoluten Ausnahmesituation, da liegen auch die stärksten Nerven irgendwann einmal blank“, legt Landrat Sailer verständnisvoll nahe.

 

Von Montag bis Samstag stehen größtenteils ganztägig diverse Beratungsangebote verschiedener Träger zur Verfügung. Online oder am Telefon erhalten Eltern hier ohne Wartezeiten und überwiegend ohne Terminvereinbarung praktische pädagogische Tipps und Hilfestellungen. Eine Übersichtsliste mit allen Angeboten und Kontaktdaten steht im Internet unter www.landkreis-augsburg.de/corona-eltern zum Download zur Verfügung.


+++ UPDATE, Freitag, 27. März 2020 +++

Aktuell 152 bestätigte Fälle des Coronavirus im Landkreis Augsburg.


+++ UPDATE, Donnerstag, 26. März 2020, 12 Uhr +++

Mit helfenden Händen durch die Corona-Krise


Landkreis Augsburg veröffentlicht Handlungsempfehlung für Nachbarschaftshilfe-Gruppen in der Region
Das Coronavirus stellt unsere Gesellschaft in diesem Jahr vor große Herausforderungen. Zum jetzigen Zeitpunkt haben sich bereits 143 Personen im Landkreis Augsburg nachweislich mit dem neuartigen Virus angesteckt, wie viele von ihnen inzwischen wieder genesen sind, wird aktuell ermittelt. „Die exponentielle Verbreitung der Pandemie muss zwingend eingebremst werden“, drängt Landrat Martin Sailer ernst. Auch wenn die deshalb erforderlichen Maßnahmen große Auswirkungen auf den Alltag jedes einzelnen hätten. Dabei gelte es nun insbesondere die gefährdeten Risikogruppen zu schützen, die momentan – soweit möglich – ihr Haus nicht verlassen sollen. Doch diese Menschen sind glücklicherweise nicht alleine, denn überall in der Region gründen sich sogenannte Nachbarschaftshilfe-Gruppen, die den betroffenen Personen unter anderem beim Einkaufen, Gassi gehen oder für Fahrdienste und Botengänge helfend zur Seite stehen. „Es ist unglaublich beeindruckend zu sehen, wie viele Privatpersonen sich uneigennützig im Augsburger Land für ihre Mitmenschen engagieren“, freut sich Landrat Martin Sailer. Die Nachbarschaftshilfe beweise erneut, wie gut das Miteinander in der Region funktioniere. Um die aufkommenden Fragen der Helferinnen und Helfer zu beantworten, hat der Landkreis Augsburg nun eine entsprechende Handlungsempfehlung verfasst, die ab sofort auf der Internetseite www.landkreis-augsburg.de/nachbarschaftshilfen zur Verfügung steht. 


+++ UPDATE, Donnerstag, 26. März 2020 +++

Zulassungsstelle Schwabmünchen schließt


Ab Montag, 30. März 2020, bleibt die Zulassungsstelle in Schwabmünchen bis auf Weiteres geschlossen. Grund dafür ist die Schließung der ansässigen Schilderfirmen aufgrund des Coronavirus. 

Wann die Zulassungsstelle Schwabmünchen wieder geöffnet werden kann, ist derzeit nicht bekannt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden daher zur Verstärkung in der Zulassungsstelle Gersthofen eingesetzt. Bereits gebuchte Termine zur Fahrzeugzulassung können in der Zulassungsstelle Gersthofen wahrgenommen werden.


+++ UPDATE, Mittwoch, 25. März 2020, 17.35 Uhr +++

Miteinander, füreinander, gemeinsam gegen Corona


Landkreis unterstützt kostenfrei Unternehmen während der Corona-Pandemie
Die Maßnahmen, die aktuell aufgrund der Corona-Pandemie eingehalten werden müssen, treffen die heimische Wirtschaft – insbesondere Kleinunternehmer und Selbstständige – außerordentlich hart. „Um die Betroffenen bestmöglich zu unterstützen, haben wir uns dazu entschlossen, die besonderen Angebote von Unternehmen aus dem Landkreis Augsburg, wie zum Beispiel einen gesonderten Online-Verkauf, Lieferungen, Take-Away oder Verkaufsautomaten, zu sammeln und kostenfrei auf unserer Homepage sowie den Social-Media-Kanälen des Landkreises zu veröffentlichen“, erläutert Landrat Martin Sailer. Wer sein Unternehmen während der Corona-Krise auf diese Weise bewerben möchte, findet im Internet unter www.landkreis-augsburg.de/regionale-angebote ab sofort den Fragebogen „Besondere Angebote von Unternehmen im Landkreis Augsburg während der Corona-Pandemie“. Diesen kann man direkt online ausfüllen und per E-Mail an die zuständigen Mitarbeiter des Landratsamtes verschicken. Wer möchte, kann auch noch ein Foto für die sozialen Medien hinzufügen. In diesem Fall ist aber zwingend die Angabe der Bildquelle erforderlich. „Wir hoffen, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger solidarisch zeigen und die angebotenen Alternativen nutzen. Gemeinsam gewinnen wir den Kampf gegen Corona“, so Sailer weiter.


Stundung von Soziaversicherungsbeiträgen
Am 27. März müssen Unternehmen und Selbstständige in der Regel die Sozialversicherungsabgaben für ihre Betriebe an den Sozialversicherungsträger überweisen. Dies kann aufgrund der derzeitigen Krisenlage bei vielen Unternehmen zu erheblichen finanziellen Belastungen führen, da momentan die Umsätze vielerorts einbrechen. Nach einem aktuellen Beschluss des Deutschen Bundestages können die Sozialversicherungsbeiträge der Arbeitgeber für die Monate März und April 2020 ab sofort zinslos und ohne den Nachweis von Sicherheiten gestundet werden, wenn die Arbeitgeber aufgrund der Corona-Pandemie in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. Der entsprechende Musterantrag für die Krankenkasse steht unter www.landkreis-augsburg.de/finanzielle-hilfen zum Download zur Verfügung. 
 


 

+++ UPDATE, Mittwoch, 25. März 2020 +++

Abfallwirtschaft im Landkreis Augsburg: Einschränkungen wegen Corona

 

Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Augsburg versucht zusammen mit den Entsorgungsfirmen, die Abholung der Restmüll-, Biomüll- und Papiertonnen sowie des Gelben Sacks weiterhin zu den regulären Terminen zu gewährleisten. Derzeit werden auch noch alle Wertstoffinseln für die Abgabe von Glas und Dosen regelmäßig entleert und angemeldete Sperrmüllabholungen finden durch die Firma Remondis weiterhin statt. Aktuell gibt es in der kommunalen Abfallwirtschaft folgende Einschränkungen:
 

Wertstoffhöfe
Alle Wertstoffhöfe im Landkreis Augsburg haben bis mindestens Freitag, 3. April 2020, geschlossen. Die Bürger werden gebeten, die Wertstoffe zu Hause zwischenzulagern. Über Wiedereröffnungen wird rechtzeitig informiert.
 

Problemmüllsammlungen
Alle Problemmüllsammlungen, die bis Sonntag, 19. April 2020, vorgesehen waren, finden nicht statt. Über nachfolgende Termine wird zeitnah entschieden und informiert.
 

Altpapiersammlungen der Vereine
Viele Vereine sagen derzeit die Haussammlungen ab. Die Vereine teilen Absagen oft über die Presse bzw. das entsprechende Gemeindeblatt mit.
 

Verkauf amtlicher Müllsäcke
Ein Verkauf der amtlichen Müllsäcke über die Rathäuser ist derzeit nicht möglich. Dringend benötigte Säcke können für einen Stückpreis von sieben Euro per E-Mail an [email protected]LRA-a.bayern.de oder telefonisch unter 0821 3102 3226 bestellt werden. Der Versand erfolgt samt Gebührenbescheid per Post.
 

Bestellung von Papiertonnen und Biotonnen
Papier- und Biotonnen können weiterhin bestellt werden. Die Auslieferung erfolgt jedoch erst nach der Corona-Krise. Derzeit werden nur Restmülltonnen ausgeliefert.
 

Reklamationen nicht geleerter Mülltonnen
Nicht geleerte Tonnen können per E-Mail an [email protected]LRA-a.bayern.de oder telefonisch unter 0821 3102-3221 oder -3222 reklamiert werden. Wir versuchen eine Nachleerung zu beauftragen. Aufgrund der aktuellen Situation bitten wir aber um Verständnis, wenn nicht jede Nachleerung erfolgen kann. Eingefrorene Biotonnen werden generell nicht nachgefahren.

 

Erreichbarkeit Abfallwirtschaftsbetrieb
Der Abfallwirtschaftsbetrieb ist für den Parteiverkehr geschlossen. Ein Kontakt ist per Telefon unter 0821 3102 3211 oder per E-Mail an [email protected]LRA-a.bayern.de möglich.
 

Aktuelle Informationen
Der Abfallwirtschaftsbetrieb informiert über weitere Änderungen über die Medien, im Internet (www.awb-landkreis-augsburg.de), über Facebook und über die AbfallApp. 
 


+++ UPDATE, Mittwoch, 25. März 2020 +++

Aktuell 122 bestätigte Fälle des Coronavirus im Landkreis Augsburg.


 

+++ UPDATE, Dienstag, 24. März 2020 +++

 

Corona-Pandemie: Landratsamt unterstützt Herstellung von Desinfektionsmitteln

 

Die Rohstoffe Isopropanol und Ethanol sind besonders gefragt

Zur Eindämmung der fortschreitenden Corona-Pandemie hat die Vorbeugung weiterer Neuinfektionen höchste Priorität. „Indem wir unsere persönlichen Kontakte auf ein absolutes Minimum reduzieren, erreichen wir sehr viel“, sagt Landrat Martin Sailer. Dennoch müsse man den Schutz der Menschen auch dort erhöhen, wo sie trotz der geltenden Ausgangsbeschränkungen zwangsläufig aufeinandertreffen – beispielsweise im Bereich der Pflege oder bei Arztbesuchen. In diesen Situationen spielen Desinfektionsmittel und desinfizierende Reinigungsmittel eine wichtigere Rolle denn je. Aufgrund der hohen Nachfrage sind die Bestände der Mittel jedoch dauerhaft niedrig. Auch die chemischen Bestandteile sind inzwischen kaum mehr auf herkömmlichem Wege erhältlich.

Das Landratsamt Augsburg richtet daher einen Appell an alle Firmen und Betriebe in der Region, die Rohstoffe Isopropanol und Ethanol je nach Möglichkeit zur Verfügung zu stellen: „Aus beiden Stoffen lassen sich effektive Desinfektionsmittel herstellen, die aktuell einen immensen Beitrag zum Schutz von Risikogruppen, aber auch von allen anderen Menschen leisten können“, so der Landrat.

 

Dinkelscherbener Firma Witty GmbH bietet Produktion an

Regionale Unternehmen, die über ungenutzte Bestände eines der beiden Stoffe verfügen, werden gebeten, sich mit dem Dinkelscherbener Unternehmen Witty in Verbindung zu setzen. Die Firma ist auf die Produktion verschiedener Reinigungs- und Desinfektionsmittel spezialisiert und hat sich kurzfristig bereit erklärt, die Herstellung der im Landkreis akut benötigten Mittel zu übernehmen. Die Kontaktaufnahme ist über die E-Mail-Adresse [email protected]witty.de möglich. „Mein ausdrücklicher Dank gilt allen Betrieben, die diesem Aufruf folgen und damit den Schutz unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger tatkräftig unterstützen“, sagt Landrat Martin Sailer.

 


+++ UPDATE, Dienstag, 24. März 2020 +++
Aktuell 100 bestätigte Fälle des Coronavirus im Landkreis Augsburg.


+++ UPDATE, Dienstag, 24. März 2020 +++

Ab morgen, Mittwoch, 25. März 2020, gilt die Allgemeinverfügung „Ausnahmegenehmigung für die Durchführung von Bestattungen im Landkreis Augsburg". Die Allgemeinverfügung finden Sie in der rechten Spalte unter "Downloads".


+++ UPDATE, Montag, 23. März 2020 +++

Aktuell 88 bestätigte Fälle des Coronavirus im Landkreis Augsburg.


+++ UPDATE, Sonntag, 22. März 2020 +++

Aktuell 78 bestätigte Fälle des Coronavirus im Landkreis Augsburg.


 

+++ UPDATE, Samstag, 21. März 2020 +++

 

Krisenbewältigung geht alle an - Landrat Sailer nimmt Ärzte und Kita-Personal in die Pflicht

 

Die Zahlen der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Augsburg steigen täglich. Am Samstag waren im Landkreis Augsburg 68 Menschen mit COVID-19 infiziert.

 

Bei der Corona-Hotline des Landkreises zeigte sich unterdessen eine besorgniserregende Entwicklung: es häufen sich Anrufe von besorgten Bürgerinnen und Bürgern mit Krankheitssymptomen, die von Hausärzten mit Verweis auf die Hotline abgewiesen wurden. „Wir können erkrankten Personen keinerlei medizinische Versorgung oder Beratung bieten“, betont Landrat Martin Sailer. „Von Gesetzes wegen haben wir dazu keine Befugnis. Ich appelliere daher dringend an die niedergelassenen Ärzte, ihrer Behandlungspflicht nachzukommen. Es ist absolut inakzeptabel, dass sich einzelne Mediziner in dieser Situation ihrer Verantwortung entziehen und erkrankte Menschen sich selbst überlassen. Wir alle befinden uns in einer Ausnahmesituation und jeder hat nun seinen Teil im jeweiligen Verantwortungsbereich dazu beizutragen. Allen medizinischen Berufsgruppen, die täglich unter diesen erschwerten Bedingungen arbeiten und helfen, sage ich herzlich Danke!“

 

Kinderbetreuung für Eltern in systemrelevanten Berufen muss sichergestellt sein

Auch Schulen, Kindertagesstätten und weitere Betreuungseinrichtungen müssen in diesen Tagen ihrer Aufgabe nachkommen und die sogenannte Notfallbetreuung für Kinder von Eltern in systemrelevanten Berufen gewährleisten. Hier stehe im Vordergrund, dass Kinder möglichst geschützt vor einem Ansteckungsrisiko in ihrer zuständigen Einrichtung betreut werden. Eine Zusammenlegung von Gruppen oder gar ganzer Einrichtungen sowie ein ständiger Wechsel des Betreuungspersonals sei an dieser Stelle absolut kontraproduktiv und müsse unbedingt unterlassen werden, so Landrat Martin Sailer. „Es geht hier nicht um einen möglichst sparsamen Umgang mit personellen Ressourcen, sondern um das Unterbrechen von Infektionsketten.“ Die Fachstelle für Kindertagespflege des Landratsamtes werde hier streng darauf achten, dass die entsprechenden Regelungen eingehalten würden.
 

Landratsamt warnt vor Trickbetrügern

Die Corona-Krise zeigt unangenehme Begleiterscheinungen: Trickbetrüger machen sich die aktuelle Situation zunutze. In den vergangenen Tagen haben sich Polizeiberichten zufolge Unbekannte an Haustüren fälschlicherweise als Mitarbeiter der Staatlichen Gesundheitsämter, der Rettungsdienste oder der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) ausgegeben. Die Gauner erkundigen sich wohl unter anderem nach Corona-Testergebnissen oder anstehenden Testterminen, um sich so Zutritt zu den Wohnungen zu verschaffen. Landrat Martin Sailer versichert: „Die Mitarbeiter des Staatlichen Gesundheitsamtes im Landratsamt Augsburg werden niemals unangekündigt vor Ihrer Türe stehen.“ Sollten betroffene Bürgerinnen und Bürger nach vorherigem Telefonat mit einem Mitarbeiter des Gesundheitsamtes ein mobiles Abstreichteam erwarten, so ist dieses an folgenden Merkmalen zu erkennen:

  • Das Team kommt in der Regel in einem Krankenwagen, der eindeutig gekennzeichnet ist. Der Abstrich erfolgt in diesem Krankenwagen, außer bei bettlägerigen Personen.  
  • Der Fahrer des Krankenwagens trägt eine Warnweste des Landkreises mit entsprechender Beschriftung.
  • Der Abstreicher trägt einen Schutzanzug und eine Maske.
  • Betroffene erhalten ein Merkblatt mit wichtigen Informationen.

Neben den mobilen Einheiten des Gesundheitsamtes sind auch Abstreichteams der KVB unterwegs. Diese unterscheiden sich optisch von den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes. Keinesfalls wird im Zuge des Tests Bargeld oder sonstige Bezahlung gefordert. Der Landrat rät allen Bürgerinnen und Bürgern: „Sollten Sie nicht auf den ersten Blick erkennen, dass es sich um seriöse Mitarbeiter von KVB oder Gesundheitsamt handelt, fordern Sie in jedem Fall eine Identifizierung.“

 


 

+++ UPDATE, Freitag, 20. März 2020 +++

 

Aufgrund der heute erlassenen Allgemeinverfügung der Bayerischen Staatsregierung bleiben sämtliche Wertstoffhöfe im Augsburger Land bis auf weiteres geschlossen. Der Abfallwirtschaftsbetrieb wird rechtzeitig über die Medien, im Internet, auf Facebook und über die AbfallApp mitteilen, sobald die Anlagen wieder geöffnet werden. Die Problemmüllsammlungen finden bis zum 19. April nicht statt. Über die nachfolgenden Termine wird zeitnah entschieden.

 

Müllabfuhr und Containerleerungen finden regulär statt

Die Müllabfuhr (Restmüll, Bioabfälle, Altpapier) und die Abholung der Gelben Säcke findet weiter zu den regulären Terminen statt. Sofern es Einschränkungen durch die beauftragten Entsorgungsbetriebe gibt, werden wir umgehend informieren. Die Leerungen der Glas- und Dosencontainer finden aktuell regulär statt.


 

+++ UPDATE, Freitag, 20. März 2020, 14 Uhr +++
 

Vorläufige Ausgangsbeschränkung anlässlich der Corona-Pandemie
 

Jeder wird angehalten, die physischen und sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Wo immer möglich ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten.
 

Untersagt werden Gastronomiebetriebe jeder Art. Ausgenommen ist die Abgabe und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen.
 

Untersagt wird der Besuch von


a) Krankenhäusern sowie Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, ausgenommen hiervon sind Geburts- und Kinderstationen für engste Angehörige und Palliativstationen und Hospize

 

b) vollstationären Einrichtungen der Pflege

 

c) Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen

 

d) ambulant betreuten Wohngemeinschaften

 

e) Altenheimen und Seniorenresidenzen

 

Das Verlassen der eigenen Wohnung ist nur bei Vorliegen triftiger Gründe erlaubt. Triftige Gründe sind insbesondere:


a) die Ausübung beruflicher Tätigkeiten

b) die Inanspruchnahme medizinischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen (z. B. Arztbesuch, medizinische Behandlungen; Blutspenden sind ausdrücklich erlaubt) sowie der Besuch bei Angehörigen helfender Berufe, soweit dies medizinisch dringend erforderlichist (z. B. Psycho- und Physiotherapeuten)


c) Versorgungsgänge für die Gegenstände des täglichen Bedarfs (z. B. Lebensmittelhandel, Getränkemärkte, Tierbedarfshandel, Brief- und Versandhandel, Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Optiker, Hörgeräteakustiker, Banken und Geldautomaten, Post, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Reinigungen sowie die Abgabe von Briefwahlunterlagen).
Nicht zur Deckung des täglichen Bedarfs gehört die Inanspruchnahme sonstiger Dienstleistungen wie etwa der Besuch von Friseurbetrieben.

 

d) der Besuch bei Lebenspartnern, Alten, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen (außerhalb von Einrichtungen) und die Wahrnehmung des Sorgerechts im jeweiligen privaten Bereich

 

e) die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen

 

f) die Begleitung Sterbender sowie Beerdigungen im engsten Familienkreis

 

g) Sport und Bewegung an der frischen Luft, allerdings ausschließlich alleine oder mit Angehörigen des eigenen Hausstandes und ohne jede sonstige Gruppenbildung

 

h) Handlungen zur Versorgung von Tieren

 

Die Polizei ist angehalten, die Einhaltung der Ausgangsbeschränkung zu kontrollieren. Im Falle einer Kontrolle sind die triftigen Gründe durch den Betroffenen glaubhaft zu machen.

 

Die vollständige Allgemeinverfügung finden Sie zum Download in der rechten Spalte.

 


+++ UPDATE, Freitag, 20. März 2020, 12 Uhr +++

Aktuell 58 bestätigte Fälle des Coronavirus im Landkreis Augsburg.


 

+++ UPDATE, Donnerstag, 19. März 2020, 15.55 Uhr +++

Abfallentsorgung im Landkreis Augsburg: Diese Hinweise sind aktuell zu beachten
 

Müllabfuhr

Die Müllabfuhr (Restmüll, Bioabfälle, Altpapier) und die Abholung der Gelben Säcke findet aktuell zu den regulären Terminen statt. Sofern es Einschränkungen durch die beauftragten Entsorgungsbetriebe gibt, werden wir umgehend informieren.

 

Glas- und Dosencontainer

Die Leerungen finden aktuell regulär statt.

 

Wertstoffhöfe

Ab sofort sind nur noch die folgenden Wertstoffhöfe im Landkreisgebiet geöffnet: Altenmünster, Aystetten, Fischach, Gablingen, Königsbrunn, Meitingen, Schwabmünchen, Stadtbergen-Leitershofen, Zusmarshausen und die Deponie Hegnenbach. Die Öffnungszeiten dieser Wertstoffhöfe sind eingeschränkt. Die aktuellen Zeiten sind auf der Internetseite des Abfallwirtschaftsbetriebes unter www.awb-landkreis-augsburg.de abrufbar. Für diese Wertstoffhöfe gelten die folgenden Regelungen:

 

  • Vorab ist unbedingt kritisch zu prüfen, ob die Fahrt zum Wertstoffhof zwingend notwendig ist.
  • Normale und somit aufschiebbare Anlieferungen werden zurückgewiesen.
  • Es dürfen maximal vier Fahrzeuge gleichzeitig entladen.
  • Das Personal hilft nicht beim Ausladen.
  • Zum Personal ist ein Abstand von 1,50 m einzuhalten.
  • Kinder müssen in den Fahrzeugen bleiben.
  • Nach der Anlieferung ist der Wertstoffhof unverzüglich zu verlassen.

 

Die Einschränkungen sind notwendig, um die Ausbreitung des Coronavirus bestmöglich einzudämmen. Wir bitten ausdrücklich darum, dass alle Bürgerinnen und Bürger die Wertstoffhöfe nur in begründeten Sonderfällen aufsuchen.

 

Problemmüllsammlungen

Problemmüllsammlungen finden bis zum 19. April nicht statt. Über die nachfolgenden Termine wird zeitnah entschieden.

 

Über weitere Änderungen wird der Abfallwirtschaftsbetrieb über Pressemitteilungen, die Internetseite, Facebook und die AbfallApp aktuell informieren.


 

+++ UPDATE, Donnerstag, 19. März 2020, 15.15 Uhr +++

Landratsamt stellt interne Betriebsabläufe vorsorglich auf längerfristigen Krisenmodus um

 

Ziel der Maßnahmen ist Wahrung der Handlungsfähigkeit

Das Landratsamt Augsburg richtet sich mit internen Umstrukturierungen vorsorglich auf einen längerfristigen Krisenmodus im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ein. „Wir stellen vorsichtshalber die Weichen dafür, dass unsere Behörde auch im Fall einer deutlichen Verschlechterung der jetzigen Lage handlungsfähig bleibt“, sagt Landrat Martin Sailer. Zweck aller Maßnahmen sei es, dass das Landratsamt auch weiterhin für die Daseinsvorsorge der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis sorgen könne. „Bislang ist keine unserer Mitarbeiterinnen und kein Mitarbeiter an Covid-19 erkrankt – wir wollen zum Schutz unserer Belegschaft und zur Aufrechterhaltung des Betriebs dafür sorgen, dass dies so bleibt“, so der Landrat. Die organisatorischen Änderungen treten ab dem kommenden Montag, 23. März 2020, in Kraft und betreffen neben der Belegschaft des Landratsamts auch den Kundenverkehr.

 

Änderungen im Parteiverkehr und der personellen Besetzung

Der Parteiverkehr im Hauptgebäude am Prinzregentenplatz sowie in den Außenstellen beschränkt sich vorerst ausschließlich auf dringende Fälle, die keinen zeitlichen Aufschub zulassen. Bürgerinnen und Bürger, die einen Termin vereinbaren möchten, müssen sich vorab zwingend anmelden. Zur Vorbesprechung und Vereinbarung eines Termins wird explizit um Kontaktaufnahme mit der zuständigen Sachbearbeiterin bzw. dem Sachbearbeiter per E-Mail gebeten, in Ausnahmefällen stehen spezielle Telefonnummern zur Verfügung. Diese sind unter www.landkreis-augsburg.de/termin zu finden. Wir bitten zu beachten, dass die telefonische Erreichbarkeit nur vormittags von 8 bis 12.30 Uhr gewährleistet werden kann. Zugang zum Hauptgebäude und den Außenstellen erhält nur, wer eine Terminvereinbarung wegen eines dringlichen Grunds vorweisen kann. Die Zulassungsstelle bleibt zwar für den Kundenverkehr geöffnet, allerdings auch nur nach vorheriger Terminvereinbarung und mit Einschränkungen: Bearbeitet werden grundsätzlich nur Fälle, die dem handwerklichen und gewerblichen Bereich zuzuordnen sind und damit der Aufrechterhaltung der Arbeitsfähigkeit von Unternehmen dienen. Prinzipiell ausgeschlossen sind vorerst Zulassungen und Wiederzulassungen von Freizeitfahrzeugen wie Motorrädern und Cabrios. Private Zulassungen sonstiger Art sind nur in begründet dringlichen Einzelfällen möglich.

 

Für den Dienstbetrieb in allen Geschäftsbereichen des Landratsamts wird ab der kommenden Woche ein Schichtsystem eingeführt. Dazu wird die gesamte Belegschaft in zwei Teams unterteilt, die sich tageweise im Amt abwechseln. „Auf diese Weise stellen wir sicher, dass wir im Falle einer Ausbreitung des Virus in unserem Kollegenkreis in jedem Bereich unseres Hauses weiterhin über Kräfte verfügen, die den Betrieb aufrecht halten können“, erklärt Landrat Martin Sailer. An den Tagen, an denen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Teams nicht im Amtsgebäude arbeiten, unterstützen sie ihre Fachbereiche von ihren Heimarbeitsplätzen aus. Alle Kolleginnen und Kollegen, die selbst oder deren Angehörige im gleichen Haushalt zu einer der sogenannten Risikogruppen zählen, wechseln dauerhaft in die Heimarbeit. Diese Regelung gilt vorerst bis zum 19. April – je nach allgemeiner Lage wird dann entschieden, ob das System in dieser Form weitergeführt werden muss. „Da wir im Zuge der vorübergehenden Umstrukturierung über weniger Personal im Amt verfügen und unsere Kapazitäten dementsprechend eingeschränkt sein werden, bitten wir um Verständnis, falls es bei der Abarbeitung verschiedener Anliegen aus der Bevölkerung zu zeitlichen Verzögerungen kommen sollte“, fügt Landrat Sailer hinzu. Als weitere Präventivmaßnahme müssen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die aus dem Ausland zurückkehren, dem Amtsgebäude und den Außenstellen für 14 Tage fernbleiben. Zudem gilt ab sofort eine Urlaubssperre, um die Personaldecke stabil zu halten.

 

Verstoß gegen die Allgemeinverfügung gilt als Straftat

Die Bayerische Staatsregierung hat per Allgemeinverfügung angeordnet, welche Plätze, Geschäfte und Einrichtungen ab sofort geschlossen sind. Dazu zählen beispielsweise Spiel- und Sportplätze sowie Straßencafés. Außerdem sind Versammlungen von Personengruppen im öffentlichen Bereich verboten. In Abstimmung mit dem Landratsamt Augsburg kontrolliert die Polizei die Einhaltung dieser Regeln. Die Nichtbeachtung gilt als Straftat.

 

Informationen weiterhin über Internetseite und Hotline erhältlich

Nach wie vor ist die Corona-Hotline des Landkreises unter (0821) 3102-3999 täglich von 8 bis 19 Uhr für die Landkreisbürgerinnen und -bürger erreichbar. Für die Beantwortung aller Anfragen aus der Öffentlichkeit wurden bereits vor knapp zwei Wochen zusätzliche Kapazitäten durch interne Personalverlegungen geschaffen. „Wegen der sich ständig verändernden Lage ist das Aufkommen an Anrufen nach wie vor hoch“, sagt Landrat Martin Sailer. Die Bevölkerung wird gebeten, vor dem Anruf zu prüfen, ob die Frage in der Übersicht unter www.landkreis-augsburg.de/corona beantwortet wird. Wichtig: Die Telefonisten der Hotline sind von Gesetzes wegen nicht befugt, medizinische Versorgung oder Beratung zu leisten.

 

Aktuelle Zahlen

Derzeit verzeichnet das Staatliche Gesundheitsamt im Landratsamt Augsburg 53 bestätigte Fälle von Covid-19. Ab sofort wird das Landratsamt täglich um 12 Uhr die aktuellen Infiziertenzahlen auf der Homepage des Landkreises unter www.landkreis-augsburg.de/corona veröffentlichen.

 

Landratsamt weist auf abgesagte Termine und Veranstaltungen hin

Um die Verbreitung des Coronavirus zu hemmen, sagt das Landratsamt Augsburg unabhängig von der Weisung der Bayerischen Staatsregierung folgende Veranstaltungen ab:

  • 26.03.2020: Girls‘/Boys’Day
  • 30.03 bis 09.05.2020: 6. Energiekarawane Schwabmünchen durch Birkach, Klimmach und Schwabegg (wird auf Ende des Jahres verschoben)
  • Schüler- und Schnupperpraktika im Landratsamt Augsburg bis zum Ende der Osterferien
  • Bürgersprechstunden, Gesprächskreise und Vorträge der Betreuungsstelle im gesamten Landkreis Augsburg
  • 02./03.04.2020: Erörterungstermin zum Antrag Lechstahlwerke, Ort: Großer Sitzungssaal
  • 18.04.2020 – Hegeschau (Veranstaltung der Jägervereinigung Augsburg e.V. und der unteren Jagdbehörde) – Gaststätte Adler, Hauptstr. 31, Diedorf
  • 24.04.2020 – Hegeschau (Veranstaltung der Jägervereinigung Schwabmünchen e.V. und der unteren Jagdbehörde) – Gasthof zur Post, Lindauer Str. 22, Großaitingen

 

+++ UPDATE, Mittwoch, 18. März 2020, 16.30 Uhr +++

Corona-Krise: Hilfen für Betriebe und Freiberufler

 

Einschränkungen verursachen vielfältige Fragestellungen

Neben dem öffentlichen Leben wirkt sich die Ausbreitung des Coronavirus auch auf Unternehmen und Betriebe aus. Durch vielfältige Einschränkungen, unterbrochene Lieferketten, reduzierte Vertriebstätigkeiten und vor allem durch den Ausfall von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ergeben sich umfangreiche Einschnitte in die Betriebsabläufe und eine Vielzahl an Fragen rund um finanzielle Überbrückungshilfen, Darlehensprogramme, Hygieneregeln, Kinderbetreuungsmöglichkeiten, Steuerstundung und Kurzarbeit.

 

Soforthilfen können ab sofort beantragt werden

Die von der Bayerischen Staatsregierung zugesagten Soforthilfen für Betriebe und Freiberufler können ab sofort beantragt werden. Das Formular ist unter www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona abrufbar. Der ausgefüllte Antrag kann bei der Regierung von Schwaben eingereicht werden (siehe Kontaktinformationen am Ende dieser Mitteilung).

 

Umfangreiche Informationen auf der Website des Landkreises

Da die meisten Fragen von Unternehmern durch die Ministerien, die Landesbank, die Arbeitsagentur oder andere Fachstellen beantwortet werden, findet sich auf der Internetseite des Landkreises unter www.landkreis-augsburg.de/corona-unternehmen eine Übersicht mit wichtigen Informationen, Kontaktmöglichkeiten und Links zu weiterführenden Informationsseiten. „Die Inhalte auf unseren Informationsseiten werden regelmäßig aktualisiert, für alle anderen Fragen stehen unsere Fachbereiche zur Verfügung“, sagt Landrat Martin Sailer. Sollte ein Anliegen vorliegen, für das weder eine Antwort noch ein direkter Kontakt zu finden sein sollte, ist die Wirtschaftsförderung des Landkreises Augsburg via [email protected]LRA-a.bayern.de erreichbar.


 

+++ UPDATE, Montag, 16. März 2020 +++

Aktuelle Informationen der Bayerischen Staatsregierung:  Allgemeinverfügung

 

Um der schnellen Verbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken, hat Ministerpräsident Markus Söder für die nächsten zwei Wochen für Bayern den Katastrophenfall ausgerufen. 

 

Ab Dienstag bis zum Ende der Osterferien sind in ganz Bayern Veranstaltungen und Versammlungen untersagt. Ebenfalls ab Dienstag und bis zum Ende der Osterferien sind in ganz Bayern Freizeiteinrichtungen geschlossen, insbesondere Sauna- und Badeanstalten, Kinos, Tagungs- und Veranstaltungsräume, Clubs, Bars und Diskotheken, Spielhallen, Theater, Vereinsräume, Bordellbetriebe, Museen, Stadtführungen, Sporthallen, Sport- und Spielplätze, Fitnessstudios, Bibliotheken, Wellnesszentren, Thermen, Tanzschulen, Tierparks, Vergnügungsstätten, Fort- und Weiterbildungsstätten, Volkshochschulen, Musikschulen und Jugendhäuser.

 

An Gastronomiebetrieben dürfen ab Mittwoch bis zum 30. März nur noch Betriebskantinen sowie Speiselokale und Betriebe, in denen überwiegend Speisen zum Verzehr an Ort und Stelle abgegeben werden, in der Zeit von 6 bis 15 Uhr, öffnen. Hierbei muss sichergestellt werden, dass Gäste einen Mindestabstand von 1,5 Metern zueinander einhalten. Das Abholen und Liefern von Speisen ist weiterhin gestattet.

 

Untersagt wird ebenfalls ab Mittwoch (bis 30. März) die Öffnung von Ladengeschäften des Einzelhandels jeder Art. Ausnahmen sind der Lebensmittelhandel, Getränkemärkte, Banken, Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Optiker, Hörgeräteakustiker, Filialen der Deutschen Post, Tierbedarf, Bau- und Gartenmärkte, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Reinigungen und der Online-Handel. Für all diese sind sogar erweiterte Öffnungszeiten möglich: an Werktagen von 6 bis 22 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 12 bis 18 Uhr.

 

Genaue Informationen zur Schließungsanordnung für unterschiedliche Betriebe sowie Öffnungszeiten für Lebensmittelgeschäfte, Apotheken, Banken, Tankstellen etc. entnehmen Sie bitte dem entsprechenden Dokument bei den Downloads in der rechten Spalte.


 

+++ UPDATE, Sonntag, 15.März 2020, 18.30 Uhr +++

Corona-Virus: Zahl der bestätigten Fälle im Landkreis Augsburg auf 35 gestiegen

Das Staatliche Gesundheitsamt im Landratsamt Augsburg verzeichnet aktuell insgesamt 35 bestätigte Fälle des neuartigen Coronavirus im Landkreisgebiet.

 


 

+++ UPDATE, Samstag, 14. März 2020, 21 Uhr +++

Schließungen, Absagen, Notfallpläne

 

Coronavirus fordert Gesellschaft in allen Lebensbereichen

Weiterhin sind im Landratsamt Augsburg auch über das Wochenende rund 50 Personen damit beschäftigt, die aktuelle Corona-Situation zu bewältigen. Derzeit liegt die Zahl der infizierten Personen bei 31. Dass es noch nicht mehr positive Fälle im Landkreis Augsburg zu verzeichnen gibt, liegt daran, dass die Ergebnisse aus den untersuchenden Laboren inzwischen erst nach einigen Tagen vorliegen. Nach wie vor sind mobile Abstreichteams im Einsatz, um all jene Personen zu testen, die von den Ärzten des Staatlichen Gesundheitsamts im Landratsamt Augsburg entsprechend eingestuft wurden. In Quarantäne befinden sich derzeit 284 Menschen. Diese werden täglich von einem großen Team an medizinisch ausgebildeten Telefonisten angerufen und bei Bedarf beraten. Auch die allgemeine Corona-Hotline wird nach wie vor sehr intensiv nachgefragt. Um die personellen Ressourcen im Gesundheitsamt auch langfristig aufrecht erhalten zu können, hat Landrat Martin Sailer inzwischen einen Schichtdienst einrichten lassen. Sowohl bei den Ermittlungen in Bezug auf infizierte Patienten als auch für die Telefonisten der Bürgerhotline gilt ein Schichtplan, um das Personal gesund und leistungsfähig zu halten.

 

Landratsamt stellt Daseinsvorsorge sicher

Derzeit verzeichnet das Landratsamt selbst noch keinen bestätigten Corona-Fall, deshalb sind alle Fachbereiche personell gut aufgestellt und können zudem bei der Abarbeitung der Corona-Krise unterstützen. Um auch in den kommenden Wochen und Monaten alle Bereiche der Daseinsvorsorge sicherstellen zu können, will Landrat Martin Sailer auch hier vorbereitet sein: „Wir möchten auch für unsere eigenen Beschäftigten vorplanen und für den Fall der Fälle gerüstet sein. Deshalb werden wir in den kommenden Tagen Redundanzen schaffen und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter voraussichtlich in zwei Teams aufteilen, die sich wöchentlich abwechseln. Außerdem sollen alle Beschäftigten, die die Möglichkeit haben von zu Hause aus zu arbeiten, dies tun. Dadurch bleiben wir im Falle einer Ansteckung und etwaiger Kontaktpersonen in der Belegschaft weiterhin arbeitsfähig.“ Begleiterscheinung dieser Maßnahme werde zwangsläufig sein, dass der Service des Landratsamtes langsamer läuft als gewohnt. „Wir möchten unsere Bürgerinnen und Bürger bitten, nur noch zwingend notwendige Behördengänge zu tätigen und möglichst viele Anliegen telefonisch oder per E-Mail abzuwickeln. Des Weiteren bitte ich um Verständnis für die Verzögerungen, die sich gewiss ergeben werden“, so Landrat Martin Sailer. „Wir leben gerade in einem Ausnahmezustand und sind alle gezwungen, unsere Gewohnheiten den äußeren Gegebenheiten anzupassen. Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ich geben unser Bestes, um die Verwaltung gut funktionierend aufrechtzuerhalten“, so Sailer weiter.

 

Herausforderung für Eltern – Landratsamt sucht nach einheitlichem System für Notfallbetreuung

Die Eltern von mehr als 1.6 Mio. Schülerinnen und Schülern in Bayern stehen ab Montag vor der großen Herausforderung, ihre Kinder längerfristig selbst betreuen zu müssen. Der Freistaat hat in seiner Allgemeinverfügung von 13. März 2020 geregelt, dass für Elternteile, die alleinerziehend und in sogenannten systemrelevanten Berufen tätig sind, eine Notfallbetreuung sichergestellt werden muss. Wie dies in der Umsetzung genau aussehen wird, wird sich erst in der kommenden Woche zeigen. Das Landratsamt Augsburg ist sich der Herausforderung für Eltern bewusst und möchte so gut wie möglich unterstützen. So soll ein Fragebogen erarbeitet werden, der die Voraussetzungen für eine Notfallbetreuung gezielt abfragt und Kindertageseinrichtungen sowie Schulen bei der Beurteilung eines Notfallbedarfs helfen soll. Landrat Martin Sailer sieht die Liste der relevanten Berufsgruppen als noch nicht vollständig an. „Dies können wir aber erst genau beurteilen, wenn wir einen Überblick haben, welche Berufsgruppen und Einzelschicksale sich tatsächlich am Montag in den Einrichtungen melden“, so Sailer. Er rechnet erst Mitte oder Ende der Woche mit einer klaren Systematik in Kindertagesstätten und Schulen. „Wichtig ist, dass diese Notplätze für Eltern mit echtem Bedarf vorgehalten werden. Dass beide Elternteile berufstätig sind, reicht an dieser Stelle leider nicht aus. Ich appelliere an alle Eltern, mit diesem Angebot gewissenhaft umzugehen. Hier muss jede einzelne Familie Verantwortung übernehmen und eine individuelle Lösung suchen, um das System nicht von vornherein zu sprengen und um möglichst viele Kontakte unter Kindern und damit ein Ansteckungsrisiko zu vermeiden. Ich möchte alle Arbeitgeber herzlich bitten, hier flexible Lösungen anzubieten und Eltern in dieser Situation möglichst gut zu unterstützen. Dies tun wir auch im Landratsamt.“

 

Ebenso appelliert Landrat Martin Sailer noch einmal an Inhaber von Unterhaltungs- und Sporteinrichtungen wie Kinos oder Schwimmbäder: „Derartige Einrichtungen sollten dringend geschlossen werden, um Infektionsketten zu unterbrechen. Dasselbe gilt für Gottesdienste.“


 

+++ INFO, Samstag, 14. März 2020, 19.30 Uhr +++

Infektionsrisiko in Wahllokalen gering
 

Gesundheitsamt: die Sorge vor Ansteckung ist unbegründet

Am morgigen Sonntag finden in Bayern die Kommunalwahlen statt und in einigen Gemeinden äußern Wahlhelfer die Sorge, sich in einem Wahllokal oder beim Auszählen der Stimmzettel mit dem Coronavirus zu infizieren. „Diese Sorge möchten wir den Ehrenamtlichen gerne nehmen“, betont Landrat Martin Sailer. „Unser Gesundheitsamt stuft das Ansteckungsrisiko in einem Wahllokal als verhältnismäßig gering ein, wenn sich sowohl Wahlhelfer als auch Wählerinnen und Wähler an bestimmte Regeln – die inzwischen hinreichend bekannt sind – halten.“ Wahlkabinen stünden ohnehin weit auseinander und die Wahlhelferteams seien angehalten, sehr regelmäßig zu lüften und die Tische zu reinigen. Wer möchte, darf Handschuhe tragen, das Gesundheitsamt hält dies aber nicht für unbedingt notwendig. Denn: ein Stimmzettel sei keine Oberfläche, auf der sich Viren gut ansiedeln, weshalb auch die Auszählungsteams unbesorgt arbeiten könnten. Wählerinnen und Wählern wird empfohlen, einen eigenen Stift zum Ausfüllen des Stimmzettels, mitzubringen. Es gäbe überdies nur einen unmittelbaren Kontaktmoment zwischen Wahlhelfern und Wählerinnen und Wählern, nämlich die Übergabe des Wahlscheins und Entgegennahme des Stimmzettels – eine vernachlässigbare Zeit, so das Gesundheitsamt.

„Wir leben in einer Zeit, in der das Wahlrecht und die Demokratie wichtiger sind denn je. Insbesondere angesichts der Tatsache, dass unsere Gesellschaft in den vergangenen Monaten und Jahren beunruhigend weit auseinandergerückt ist. Bei der morgigen Wahl haben wir alle die Chance, politische Vertreter in unsere Kommunalparlamente zu wählen, die unsere Region auch in Krisenzeiten zusammenhalten und für Sicherheit und Stabilität sorgen“ appelliert Landrat Martin Sailer an alle Bürgerinnen und Bürger, die morgen die Gelegenheit haben, ihre Stimme abzugeben.

 

 

+++UPDATE, Freitag, 13. März 2020, 12 Uhr +++

Corona: Landrat Martin Sailer stellt erweiterte Strategie zur Eindämmung des Virus vor

 

Ausbreitung des Erregers muss drastisch verlangsamt werden

Seit den ersten positiven Befunden im Landkreis in der vergangenen Woche ist die Zahl der Neuinfektionen im Augsburger Land mit dem neuartigen Coronavirus beinahe täglich gestiegen, von einer hohen Dunkelziffer ist auszugehen. Bislang wurden 29 Krankheitsfälle im Augsburger Land registriert, über 200 Personen befinden sich in Quarantäne. „Unsere bisherige Verfahrensweise, Verdachtsfälle zu testen und die Kontaktpersonen im persönlichen und beruflichen Umfeld zu ermitteln und zu isolieren, wird alleine nicht ausreichen“, erklärte Landrat Martin Sailer im Rahmen einer Pressekonferenz am Freitag im Landratsamt Augsburg. Das liege vor allem an der Geschwindigkeit, mit der sich das Virus verbreite. „Wir müssen die Leistungsfähigkeit unserer Behörden zwingend aufrechterhalten und auch unsere Kliniken davor bewahren, unter der steigenden Last zu kollabieren“, sagte der Landrat. Im Trend sei in Deutschland der gleiche exponentielle Anstieg an Neuinfektionen zu beobachten wie in anderen Ländern. „Wir haben momentan noch die Chance, frühzeitig zu handeln und die Ausbreitungsgeschwindigkeit zu verlangsamen und damit unser Gesundheitssystem zu entlasten, bevor es zu spät ist“, so der Landrat. Aus diesem Grund müsse die bestehende Strategie im Umgang mit dem Coronavirus erweitert werden.

 

Eindämmung des Virus ist gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Um die Ausbreitung des Erregers zu verlangsamen sind neben Vereinen, Verbänden oder anderen Organisationen auch alle Bürgerinnen und Bürger privat gefordert: „Wir alle müssen unser Verhalten ändern, unsere Sozialkontakte auf ein Minimalmaß reduzieren und jegliche verzichtbare Veranstaltung rigoros meiden oder absagen“, sagte Landrat Sailer im Zuge der Pressekonferenz. Das Prinzip ist simpel: Wer sich selbst vor einer Ansteckung schützt, handelt auch seinen Mitmenschen gegenüber verantwortungsvoll. „Bitte denken Sie an diejenigen unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger, für die eine Erkrankung durch den Corona-Erreger ein lebensbedrohliches Problem darstellen könnte – ältere und gesundheitlich vorbelastete Menschen“, appellierte der Landrat. Der Aufruf richte sich insbesondere auch an Veranstalter, die bislang noch an der Durchführung ihrer Pläne festhalten. Mithilfe eines eigens dafür produzierten Videos, das der Landkreis über die sozialen Medien verbreitet, soll die Botschaft möglichst viele Menschen erreichen.

 

Landrat begrüßt Entscheidung, Schulen und Kitas bayernweit zu schließen

In einer Pressemitteilung hatte der Landrat seiner Forderung nach einer bayernweiten Schließung aller Schulen und Kindertagesstätten gegenüber der Landesregierung am Donnerstag Nachdruck verliehen. „In der vergangenen Woche habe ich mich mehrmals an die Staatsregierung und die zuständigen Ministerien gewandt und die Dringlichkeit dieses Schrittes betont“, so der Landrat. Die nun getroffene Entscheidung trage entscheidend dazu bei, potenzielle Infektionswege konsequent zu durchbrechen.

 

Corona-Hotline des Gesundheitsamts ab sofort zwischen 8 und 19 Uhr erreichbar

Die telefonische Hotline des Gesundheitsamts, über die sich Bürgerinnen und Bürger des Landkreises mit ihren Fragen an die Behörde wenden können, ist ab sofort täglich von 8 bis 19 Uhr erreichbar. „Wir haben beobachtet, dass die Stunde zwischen 19 und 20 Uhr im bisherigen Betrieb die nachfrageärmste war, weswegen wir die personellen Kapazitäten beibehalten aber die tägliche Erreichbarkeit um eine Stunde reduzieren“, erklärte Landrat Martin Sailer. Weiterhin informiert der Landkreis auch über die Website unter www.landkreis-augsburg.de/corona über die Entwicklungen im Augsburger Land. Bürgerinnen und Bürger werden vor dem Anruf der Hotline dringend gebeten, den Fragenkatalog „Häufige Fragen zum Coronavirus“ einzusehen, ob ihre Fragen dort beantwortet werden. Sailer bittet um Verständnis der Bürgerinnen und Bürger, dass es im klassischen Alltagsbetrieb der Behörde zu Einschränkungen und Verzögerungen kommen kann.

 

+++ INFO, Freitag, 13. März 2020 +++

Ab Montag, 16. März 2020, sind bayernweit alle Schulen und Kindertagesstätten geschlossen.

 

+++ UPDATE, Donnerstag, 12. März 2020, 18.30 Uhr +++

Landrat empfiehlt bayernweite Schließung von Schulen und Kindertagesstätten

 

Sailer: „Situation erfordert endlich konsequentes Handeln!“

In den letzten Wochen hat sich das Coronavirus in einer Geschwindigkeit über Ländergrenzen hinweg verbreitet wie es zuvor niemand für möglich gehalten hätte. Landrat Martin Sailer sieht nur eine Möglichkeit das Virus zu stoppen, um das exponentielle Wachstum einzudämmen und so zu vermeiden, dass die Epidemie die Kapazitäten unseres Gesundheitssystems überfordert: „Wir müssen dafür sorgen, dass die Menschen in unserem Land ihr Verhalten ändern und wir müssen Menschenansammlungen jeglicher Art vermeiden. Andernfalls wird es uns in kürzester Zeit nicht anders ergehen, als der Bevölkerung in Italien“, macht der Landrat deutlich. Die Situation erfordere endlich ein rasches und konsequentes Handeln – und das nicht nur in Bezug auf Hygienemaßnahmen. Neben der rigorosen Absage von öffentlichen Veranstaltungen, müssten natürlich auch Schulen und Kindertagesstätten geschlossen werden. „Wie kann es sein, dass wir unseren Bürgerinnen und Bürgern raten, unter anderem nicht mehr in die Chorstunde zu gehen, aber gleichzeitig unsere Kinder jeden Tag zu hunderten in die Bildungs- und Betreuungseinrichtungen schicken“, fragt Sailer irritiert. Auch in den Sozialen Medien stößt die bisherige Vorgehensweise auf viel Unverständnis. „Die Eltern sind zurecht besorgt, schließlich ist jeden Tag mit neuen Infektionen zu rechnen. Wenn wir die Schulen und Kindertagesstätten geöffnet lassen, weiß ich langsam nicht mehr, wie wir das rechtfertigen sollen“, so Sailer.



+++ UPDATE, Donnerstag, 12. März 2020, 17 Uhr +++

Keine neuen Fälle im Landkreis Augsburg

 

Aktuelle Testergebnisse alle negativ

Die Anzahl der bestätigten Corona-Fälle im Landkreis Augsburg beläuft sich weiterhin auf 27. „Damit die Zahl der neu-infizierten Personen so gering bleibt, ist es sehr bedeutend, dass wir uns jetzt alle an ein paar Richtlinien halten“, insistiert Landrat Martin Sailer. Dazu würden unter anderem das Meiden von unnötigen Versammlungen und Veranstaltungen, regelmäßiges Händewaschen, Lüften und die Einhaltung der Hust- und Niesetikette gehören. „Zum aktuellen Zeitpunkt ist es unsere wichtigste Aufgabe, das exponentielle Wachstum des Virus einzudämmen, um so zu vermeiden, dass die Epidemie die Kapazitäten unseres Gesundheitssystems überfordert“, betont der Landrat.

 

Neue Erreichbarkeit der Corona-Hotline täglich von 8 bis 19 Uhr

Trotz der steigenden Anzahl der zu bearbeitenden Fälle bleibt das Staatliche Gesundheitsamt im Landratsamt Augsburg weiter leistungsfähig. Die extra eingerichtete Corona-Hotline wird ab Freitag, 13. März 2020, sogar noch weiter optimiert: „Die letzten Tage haben uns gezeigt, wann wir vermehrt mit Anrufen zu rechnen haben. Aus diesem Grund verstärken wir die Hotline zu den Stoßzeiten personell und kürzen die Erreichbarkeit am anrufarmen Abend um eine Stunde. So können wir unsere Kapazitäten perfekt nutzen und den Bürgerinnen und Bürgern für ihre Fragen zur Verfügung stehen“, erläutert Sailer. Insgesamt seien aktuell mehr als 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich bis weit in die Abendstunden hinein damit beschäftigt, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen und die Situation besonnen und konzentriert abzuarbeiten.

Man sei auch deshalb so stark aufgestellt, weil Kolleginnen und Kollegen aus der gesamten Behörde in die Abläufe miteingebunden seien und so die Kompetenzen gebündelt würden. Sailer ergänzt: „Wir bitten deshalb um das Verständnis der Bürgerinnen und Bürger, dass es im klassischen Alltagsbetrieb der Behörde zu Einschränkungen und Verzögerungen kommen kann.“

 

Corona-Hotline darf keine medizinische Versorgung oder Beratung leisten

Einen wichtigen Punkt bittet der Landrat aber zu beachten: „Wir müssen aus gegebenem Anlass darauf hinweisen, dass wir an der Corona-Hotline des Staatlichen Gesundheitsamts im Landratsamt Augsburg von Gesetzes wegen keine medizinische Versorgung oder Beratung leisten dürfen! Dementsprechend müssen wir unsere Bürgerinnen und Bürger bitten, sich bei normalen Krankheitssymptomen und ohne begründeten Verdacht auf eine Corona-Infektion an die niedergelassenen Hausärzte zu wenden.“


+++ INFO, Freitag, 13. März 2020, 9 Uhr +++

Aufgrund der derzeitigen Lage sehen wir uns leider gezwungen, die bereits geplanten Schüler- und Schnupperpraktika vorerst bis zum Ende der Osterferien sowie den Girls‘/Boys’Day am 26. März 2020 abzusagen. Die betroffenen Schülerinnen und Schüler werden von den Kollegen des Fachbereichs Personalmanagement des Landratsamtes Augsburg persönlich informiert.

 

+++ INFO, Donnerstag, 12. März 2020, 15.03 Uhr +++

Der Augsburger Verkehrsverbund AVV hat auf seiner Webseite www.avv-augsburg.de/corona alle wichtigen Informationen für seine Fahrgäste zusammengestellt und informiert hier gegebenenfalls auch direkt über die aktuellen Auswirkungen auf den ÖPNV in unserer Region.

 

+++ INFO, Donnerstag, 12. März 2020, 14.35 Uhr +++

Die Heilpraktikerprüfungen (sowohl allgemeine Heilpraktiker als auch Psychotherapie) am Mittwoch, 18. März 2020, sind aufgrund der aktuellen Corona-Lage abgesagt. Nähere Informationen werden den Kandidat*Innen auf dem Postweg zugesandt.

 

+++ INFO, Donnerstag, 12. März 2020, 14.10 Uhr +++

Wir müssen aus gegebenem Anlass darauf hinweisen, dass das Staatliche Gesundheitsamt im Landratsamt Augsburg VON GESETZES WEGEN KEINE MEDIZINISCHE VERSORGUNG / BERATUNG LEISTEN DARF!

 

+++ INFO, Mittwoch, 11 März, 21 Uhr +++

Kurzzeitig wurde über die Homepage der Grundschule Walkertshofen kommuniziert, dass der Schulbetrieb für die kommenden 14 Tage ausgesetzt werden muss.

Dies ist NICHT korrekt. Aktuell liegen dem Gesundheitsamt keine neuen Ergebnisse vor. Die Information auf der Schulhomepage war einem internen Missverständnis geschuldet.


+++ UPDATE, Dienstag, 10. März 2020, 19 Uhr  +++

Das Staatliche Gesundheitsamt im Landratsamt Augsburg verzeichnet aktuell insgesamt 27 bestätigte Fälle des neuartigen Coronavirus im Landkreisgebiet.

 

+++ UPDATE, Dienstag, 10. März 2020, 15.45 Uhr  +++

Wie bereits zu erwarten war, ist das Anrufaufkommen auf der vom Staatlichen Gesundheitsamt im Landratsamt Augsburg eigens eingerichteten Coronavirus-Hotline sehr hoch. „Deshalb haben wir nun auf unserer Internetseite www.landkreis-augsburg.de/corona eine Unterseite mit Antworten zu den häufigsten Fragen unserer Bürgerinnen und Bürgern eingerichtet, um die Kollegen am Telefon zu entlasten“, erklärt Landrat Martin Sailer. Die Seite soll auch künftig immer weiter aktualisiert werden. Auf diese Weise soll es möglich gemacht werden, dass sich Bürgerinnen und Bürger ihren Anruf bei der Hotline sparen und sich ihre Fragen selbst beantworten können. (Sie finden die Seite rechts bei den weiterführenden Themen.)


+++ UPDATE, Montag, 9. März 2020, 19 Uhr +++

Coronavirus: Weitere Schulen im Landkreis von vorsorglichen Schließungen betroffen
 

Schulbetrieb an insgesamt fünf Schulen für 14 Tage ausgesetzt; Bürgertelefon heute bis 22 Uhr für Fragen rund um Corona und die Schulschließungen erreichbar (Telefon: 0821 – 3102 3999)

Nach der Anordnung zur vorübergehenden Schließung der Grundschule in Adelsried am Montagnachmittag muss auf Grundlage neuester Laborbefunde auch der Betrieb an vier weiteren Schulen im Landkreis vorsorglich ruhen: Ab dem morgigen Dienstag wird an der Grund- und Mittelschule Großaitingen, der Grundschule Kutzenhausen, der Grund- und Mittelschule Zusmarshausen sowie an der benachbarten Realschule Zusmarshausen für die kommenden zwei Wochen kein Unterricht stattfinden, die Schulen bleiben geschlossen. Ausschlaggebend für diese präventive Maßnahme sind die positiven Laborbefunde einer Lehrerin, die an den verschiedenen Schulen in Kutzenhausen und Zusmarshausen unterrichtet sowie zweier Schüler der Grundschule in Großaitingen, die beide am neuartigen Corona-Virus erkrankt sind. 

 

Zahl der Infektionen im Landkreis Augsburg auf 21 gestiegen

Mit den elf neuesten Befunden beläuft sich die Zahl der im Augsburger Land positiv getesteten Personen auf insgesamt 21.


+++ UPDATE, Montag, 9. März 2020, 15 Uhr +++

Zehnter Corona-Fall im Landkreis: Grundschule in Adelsried wird für zwei Wochen geschlossen

 

Staatliches Gesundheitsamt veranlasst präventive Maßnahme

Seit Montag ist ein weiterer Fall des neuartigen Corona-Virus im Landkreis Augsburg bekannt. Wie der Laborbefund belegt, ist eine Schülerin der Grundschule in Adelsried mit dem Virus infiziert und damit der zehnte bestätigte Fall im Augsburger Land. Bislang ist unklar, auf welchem Wege die Ansteckung erfolgt ist. Das Staatliche Gesundheitsamt im Landratsamt Augsburg ermittelt derzeit sämtliche Kontaktpersonen im Umfeld der Schülerin, die ebenfalls betroffen sein könnten. Zudem muss die Grundschule Adelsried ab dem morgigen Dienstag als präventive Sofortmaßnahme für 14 Tage geschlossen bleiben. „Da sich der Kreis der Kontaktpersonen an einer Grundschule nicht sicher eingrenzen lässt, können wir nur durch deren vorsorgliche Schließung verhindern, dass sich das Virus an dieser Stelle weiter ausbreitet“, sagt Landrat Martin Sailer zur Maßnahme des Gesundheitsamts. Entscheidungsgrundlage für diesen Schritt ist das Infektionsschutzgesetz.

 

Ermittlungen dauern auch in den übrigen Erkrankungsfällen an

Zwischenzeitlich laufen auch in den zuvor bekannt gewordenen Corona-Fällen im Landkreis die Kategorisierungen der Kontaktpersonen sowie die Probenahmen weiter. „Wir betreiben großen Aufwand, um alle Kontaktpersonen schnellstmöglich zu testen und etwaige Sofortmaßnahmen zeitnah veranlassen können“, erklärt Landrat Martin Sailer. Zudem befinde sich das Gesundheitsamt im täglichen Austausch mit den in klinischer und häuslicher Quarantäne untergebrachten Personen und Familien. „Wir nehmen jeden Tag Kontakt mit den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern auf, um uns nach dem gesundheitlichen Befinden und dem Genesungsprozess der Menschen zu erkundigen“, so der Landrat.


+++ UPDATE, Sonntag, 8. März 2020, 18.50 Uhr +++

Aktuell neun bestätigte Fälle im Landkreis Augsburg

 

Rund 40 Beschäftigte des Landratsamtes im Dauereinsatz

Seit Freitagmittag hat das Landratsamt Augsburg sechs neue bestätigte Fälle von Corona-Infizierten zu verzeichnen. Insgesamt sind es damit aktuell neun an COVID-19 erkrankte Personen im Landkreis Augsburg. Vier davon stehen mit den erstbekannten Fällen aus Kutzenhausen und Bonstetten in Verbindung, zwei sind Rückkehrer aus einem Urlaub in Südtirol. Alle Betroffenen sowie ihre Familien stehen unter Quarantäne. Mögliche Kontaktpersonen werden derzeit vom Gesundheitsamt ermittelt.



Öffentliche Suche nach Kontaktpersonen läuft gut

Die Entscheidung vom Freitag, die möglichen Kontaktpersonen des Bürgermeisterkandidaten aus Bonstetten öffentlich zu suchen, habe sich bewährt, stellt Landrat Martin Sailer fest. Insbesondere am Freitag erhielt die Behörde mehrere hundert Anrufe von potenziell Betroffenen. Mithilfe eines detaillierten Fragebogens kategorisierten die Telefonisten alle Anrufer, besprachen mit ihnen etwaig notwendige Maßnahmen und standen vor allem für Fragen zu Sorgen und Ängsten zur Verfügung. Insgesamt ist am Landratsamt Augsburg derzeit ein Team aus knapp 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern täglich und auch am Wochenende damit beschäftigt, die Auswirkungen des Coronavirus zu bearbeiten. Dazu gehören neben Landrat Martin Sailer Mitglieder des Katastrophenschutzes, medizinisches Personal, Telefonisten, Kollegen aus dem Schulamt, dem Arbeitsschutz, der Kantine, der Verwaltung und viele mehr. „Wir profitieren in dieser Situation sehr von unseren geübten Szenarien aus dem Katastrophenschutz,“ berichtet Landrat Sailer. Die Teams seien eingespielt, so dass es nur weniger Worte bedarf, um ein strukturiertes und durchdachtes Vorgehen zu gewährleisten.



Diagnosestelle hat sich bewährt

Auch die gemeinsame Diagnosestelle mit der Stadt Augsburg und dem Landkreis Aichach-Friedberg sei eine richtige Entscheidung gewesen, so Sailer weiter. Über das gesamte Wochenende sind dort Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes im Einsatz, um bei Kontaktpersonen der Kategorie 1 Abstriche für die entsprechenden Labortests durchzuführen. Die Anzahl der zu testenden Personen blieb dabei bislang überschaubar, da hier nur diejenigen getestet werden, die die notwendigen Kriterien erfüllen und von den Ärzten des Gesundheitsamtes entsprechend eingestuft und angemeldet werden. Neben den Abstrichteams in der Diagnosestelle sind auch weiterhin mobile Einheiten im Landkreis unterwegs, um betroffene Bürgerinnen und Bürger mit Verdacht auf Corona zuhause abzustreichen.


Durch eine sorgfältige telefonische Vorauswahl gelang es, den Personenkreis der zu testenden Bürgerinnen und Bürger auf ein verhältnismäßig geringes Maß zu beschränken. Es wurden mehr als 50 Personen durch mobile Teams getestet und am Wochenende kamen insgesamt 37 Personen für einen Abstrich zur gemeinsamen Diagnosestelle. „Angesichts der mehreren hundert Anrufe, die uns nach dem öffentlichen Aufruf erreicht haben, ist es erfreulich, dass es im Verhältnis offensichtlich nur wenige Personen gibt, die tatsächlich dem Risiko einer Ansteckung ausgesetzt waren“, betont Landrat Martin Sailer. Dies trage hoffentlich auch dazu bei, die Sorgen der Bevölkerung im Allgemeinen ein wenig zu lindern.


Voraussichtlich am Montagmittag wird der Betrieb der gemeinsamen Diagnosestelle wieder eingestellt, denn die Kassenärztliche Vereinigung Bayern (KVB) hat in Aussicht gestellt, zu diesem Zeitpunkt mit mobilen Teams zu übernehmen. „Sollte sich im Laufe der Woche herausstellen, dass die Kapazitäten der KVB nicht ausreichen, planen wir vor und können bei Bedarf mit eigenen mobilen Einheiten ergänzen“, erklärt Landrat Martin Sailer.



Am Montag keine Schließung von Schulen oder Kindertagesstätten notwendig

Nach derzeitigem Stand gibt es im Zusammenhang mit den neun bestätigten Corona-Fällen im Landkreis aktuell keine Veranlassung zu Maßnahmen, die für den morgigen Montag Einfluss auf Schulen oder Kindertagesstätten hätten. Keines der bisher positiven Ergebnisse steht in unmittelbarem Kontakt mit einer Schule oder einer Kita. Seitens des Gesundheitsamtes muss daher am Montag keine Einrichtung geschlossen werden. Weitere Testergebnisse werden für Montagnachmittag erwartet, dann muss neu entschieden werden, ob Schließungen ab Dienstag notwendig werden.


Landrat dankt Werner Halank für seine Unterstützung

Die Ereignisse der vergangenen Tage zeigen, dass wir gemeinsam mit dem betroffenen Bürgermeisterkandidaten Werner Halank die richtige Entscheidung getroffen haben, nämlich proaktiv an die Öffentlichkeit zu gehen, um mögliche Kontaktpersonen zu ermitteln. Es ist Werner Halank hoch anzurechnen und mehr als ehrenhaft, dass er sich sofort freiwillig bereit erklärt hat, diesen Weg mitzugehen und die Interessen unserer Bürgerinnen und Bürger vor seine persönlichen zu stellen. Dafür danke ich ihm aufrichtig und wünsche ihm und seiner Familie sowie auch allen anderen Betroffenen eine gute Genesung und alles Gute!“


+++ UPDATE, 7. März 2020, 18.45 Uhr +++

Allgemeinverfügung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege zum Besuch von Schulen, Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und Heilpädagogischen Tagesstätten

 

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat eine Allgemeinverfügung zum Besuch von Schulen, Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und Heilpädagogischen Tagesstätten erlassen. Darin heißt es:

 

„Schülerinnen und Schüler sowie Kinder bis zur Einschulung, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet entsprechend der aktuellen Festlegung durch das Robert Koch-Institut (RKI) aufgehalten haben, dürfen für einen Zeitraum von 14 Tagen seit Rückkehr aus dem Risikogebiet keine Schule, Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle oder Heilpädagogische Tagesstätte betreten. Ausreichend ist, dass die Festlegung des Gebietes als Risikogebiet durch das RKI innerhalb der 14-Tages-Frist erfolgt. Die Risikogebiete sind unter hier tagesaktuell abrufbar.

Schülerinnen und Schüler sowie Kinder bis zur Einschulung haben sich in einem Risikogebiet aufgehalten, wenn sie dort kumulativ mindestens 15-minütigen Kontakt zu einer anderen Person als den Mitreisenden im Abstand von weniger als 75 cm hatten.“

 

Die vollständige Verfügung finden Sie bei den Downloads in der rechten Spalte.


 

+++ UPDATE, 6. März 2020, 12.20 Uhr +++

Gesundheitsamt verzeichnet dritten bestätigten Fall von COVID-19: Bürgermeisterkandidat aus Bonstetten infiziert

Großangelegte Suche nach Kontaktpersonen läuft an

 

Der Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler Bonstetten, Werner Halank, hat sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Er zeigt aktuell keine Symptome einer Erkrankung, so dass er die kommenden zwei Wochen ohne Kontakt nach außen zuhause verbringen kann. Bei seiner Frau handelt es sich um die zweite Patientin im Landkreis, deren Fall bereits am Mittwoch veröffentlicht wurde. Die Kinder sind NICHT mit dem Coronavirus infiziert.

 

Das Staatliche Gesundheitsamt im Landratsamt Augsburg hat sofort nach Eintreffen des positiven Testergebnisses des Bürgermeisterkandidats erste Schritte eingeleitet und bei den Ermittlungen festgestellt, dass der Betroffene zahlreiche Kontakte zu Menschen im Landkreis Augsburg und darüber hinaus hatte. Um festzustellen, ob die betroffenen Bürgerinnen und Bürger zur Risikogruppe der sogenannten Kontaktpersonen gehören, müssen nun all diejenigen ausfindig gemacht und befragt werden, die ab dem 29. Februar einen nicht nur flüchtigen Kontakt mit Werner Halank hatten (genauere Definition zu Kontaktpersonen Kategorie I und II siehe unten).

 

Aufgrund der Menge an Veranstaltungen und Vielzahl an Menschen, die Halank persönlich getroffen hat, nennt das Landratsamt – entgegen der sonst üblichen Vorgehensweise – seinen Namen und geht aktiv auf die Öffentlichkeit zu. „In der Regel steht der Schutz der Persönlichkeitsrechte eines Betroffenen für uns an erster Stelle, in diesem Fall jedoch sind wir gezwungen, von dieser Regel abzuweichen, da wir sonst keine Chance hätten, alle betroffenen Kontaktpersonen, zu finden“, betont Landrat Martin Sailer. Um eine Ausbreitung des Coronavirus möglichst gering zu halten, sei jedoch genau das nötig.

 

Landrat Martin Sailer hat noch am gestrigen Abend mit Herrn Halank telefonisch Kontakt aufgenommen und diesem seine Unterstützung und die Unterstützung des Landratsamtes zugesichert. In diesem Gespräch erklärte sich Herr Halank freiwillig dazu bereit, dass seine persönlichen Daten der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden dürfen.

 

Aufruf: Personen, die Kontakt mit Halank hatten, bitte melden

Das Landratsamt hat ein klares Procedere vorbereitet, um Kontaktpersonen zu ermitteln, Details abzufragen, zu kategorisieren und bei Bedarf zu testen. Bei folgenden Orten konnten nicht alle Kontaktpersonen identifiziert werden, deshalb werden die Medien gebeten, diese mit einem entsprechendem Aufruf zu veröffentlichen:

 

Samstag, 29. Februar 2020
Brechtbühne Augsburg, Reihe 10, Platz 8

Sonntag, 1. März 2020
Freie Wähle Treffen, Sportheim Bonstetten


Montag, 2. März 2020
Sportheim Bonstetten, Wahlkampfaktion Äpfel verteilen

Dienstag, 3. März 2020

  • Kindergarten Bonstetten, Wahlkampfaktion Äpfel verteilen
  • Jahreshauptversammlung JFG Holzwinkel
     

Bürgerinnen und Bürger, die sich an den genannten Orten aufgehalten haben und Kontakt zu dem Betroffenen hatten, werden gebeten, den „Fragebogen für potenzielle Kontaktpersonen von mit dem Coronavirus infizierten Personen“ (siehe Downloads in der rechten Spalte) auszufüllen und per E-Mail an [email protected]LRA-a.bayern.de zu schicken. Wer keine Möglichkeit hat, den Fragebogen online auszufüllen und zu verschicken, kann sich bei der Corona-Hotline des Landratsamtes unter 0821 3102 3999 melden.

 

Hier werden dann die Details der Begegnung erfasst und entsprechend sortiert. Alle Anrufer erhalten im Laufe des Wochenendes eine Rückmeldung, ob und wenn ja, welche Maßnahmen sie zu ergreifen haben. Idealerweise halten sie sich bis zum Rückruf zuhause auf. Personell wird die Hotline deutlich aufgestockt und auch über das Wochenende aufrechterhalten. Betroffene Personen haben dadurch täglich zwischen 8 und 20 Uhr die Möglichkeit, sich bei der Hotline zu melden. Wir bitten ausdrücklich darum, bei Fragen zum Thema „Corona“ ausschließlich die eingerichtete Hotline anzurufen und keine anderen Telefonnummern des Staatlichen Gesundheitsamtes im Landratsamt Augsburg. „Selbstverständlich ist bei dem zu erwartenden Aufkommen an Anrufen durchaus auch einmal damit zu rechnen, dass Betroffene nicht sofort durchgestellt werden können. Hier bitte ich um ein wenig Geduld und erneutes Anrufen zu einem späteren Zeitpunkt“, bittet Landrat Sailer um Verständnis. „Wir tun alles, um sämtliche Themen rund um Corona zielgerichtet und besonnen abzuarbeiten.“

 

Ein wichtiger Baustein für die erfolgreiche Abarbeitung ist die Einrichtung einer gemeinsamen Diagnosestelle für Verdachtsfälle mit der Stadt Augsburg und dem Landkreis Aichach-Friedberg. (Details siehe unten.)

 

Landrat Martin Sailer hat unterdessen seine Teilnahme an Wahlveranstaltungen abgesagt und appelliert sowohl an Parteien als auch an alle Vereine und Verbände, seinem Beispiel zu folgen. „Ein Verzicht auf große Zusammenkünfte ist eine unkomplizierte Möglichkeit, die Ausbreitung des Virus einzuschränken. Ebenso tragen gute Handhygiene, eine entsprechende Hust- und Niesetikette sowie die Einhaltung allgemeingültiger Hygieneregeln dazu bei, das Risiko für jeden Einzelnen zu minimieren.“ Der überzogene Einsatz von handelsüblichem Mundschutz oder Desinfektionsmitteln sei jedoch ebenso kontraproduktiv wie unverhältnismäßig große Vorratskäufe oder das Schüren von Panik, so Sailer weiter.

 


DEFINITION KONTAKTPERSONEN KATEGORIE 1 UND 2

 

Kontaktpersonen der Kategorie I mit engem Kontakt
(„höheres“ Infektionsrisiko):

  • Personen mit kumultativ mindestens 15-minütigem Gesichts- („face-to-face") Kontakt, z. B. im Rahmen eines Gesprächs. Dazu gehören z. B. Personen aus Lebensgemeinschaften im selben Haushalt.
  • Personen mit direktem Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten, insbesondere zu respiratorischen Sekreten eines bestätigten COVID-19-Falls, wie z.B. Küssen, Kontakt zu Erbrochenem, Mund-zu-Mund Beatmung, Anhusten, Anniesen, etc.
  • Medizinisches Personal mit Kontakt zum bestätigten COVID-19-Fall im Rahmen von Pflege oder medizinischer Untersuchung (≤ 2m), ohne verwendete Schutzausrüstung.

 

Kontaktpersonen der Kategorie II („geringeres“ Infektionsrisiko)

Beispielhafte Konstellationen:

  • Personen, die sich im selben Raum wie ein bestätigter COVID-19-Fall aufhielten, z. B. Klassenzimmer, Arbeitsplatz, jedoch keinen kumulativ mindestens 15-minütigem Gesichts- („face-to-face“) Kontakt mit dem COVID-19-Fall hatten.
  • Familienmitglieder, die keinen mindestens 15-minütigen Gesichts- (oder Sprach-) kontakt hatten.
  • Medizinisches Personal, welches sich ohne Verwendung adäquater Schutzbekleidung im selben Raum wie der bestätigte COVID-19-Fall aufhielt, aber eine Distanz von 2 Metern nie unterschritten wurde.

 

+++ UPDATE, 6. März 2020, 11.20 Uhr +++

Coronavirus: Gemeinsame Diagnosestelle für Verdachtsfälle

Stadt und Landkreise Augsburg sowie Aichach-Friedberg stärken gemeinsam Strukturen im Gesundheitswesen
 

Um sich gemeinsam auf eine weitere, mögliche Ausbreitung des Coronavirus vorzubereiten und die Beprobung der Kontaktpersonen bestätigter Fälle zu beschleunigen, bündeln die Stadt Augsburg und die Landkreise Augsburg sowie Aichach-Friedberg ihre Kompetenzen. Die Gesundheitsämter der Stadt und der Landkreise richten eine gemeinsame Diagnosestelle ein. Kontaktpersonen bestätigter Coronavirus-Fälle, die in den Landkreisen oder im Stadtgebiet nachgewiesen wurden, sollen dort ab Samstag, 7. März, ausschließlich nach jeweiliger Zuweisung durch die Gesundheitsämter, auf den Erreger getestet werden.

 

Die Diagnosestelle befindet sich in Haunstetten, in einem gewerblich genutzten Gebiet. Der noch nicht in Betrieb genommene Wertstoff- & Servicepunkt Unterer Talweg des Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetrieb der Stadt Augsburg wird vorübergehend von den Gesundheitsämtern der Landkreise und der Stadt Augsburg genutzt und nach der Nutzung keimfrei desinfiziert. Das Gelände ist ausschließlich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gesundheitsbehörden sowie benachrichtigten Kontaktpersonen der Kategorie I zugänglich. Dies sind Haushaltsangehörige und Personen, die engen Kontakt mit Infizierten hatten. Die Betroffenen werden von den zuständigen Gesundheitsämtern proaktiv informiert, müssen 14 Tage zuhause in Quarantäne bleiben und täglich ihren Gesundheitszustand überwachen. Zudem werden sie in der neu eingerichteten Diagnosestelle auf das Coronavirus getestet.

 

Keine Gefahr für die Bevölkerung

Wie die Gesundheitsämter von Stadt und Landkreisen betonen, besteht für die Bevölkerung und die Umgebung im Stadtteil keine Ansteckungsgefahr, da sich das Coronavirus durch Tröpfcheninfektion überträgt und die Stadtteilbevölkerung nicht in Kontakt mit zu testenden Personen kommt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gesundheitsämter arbeiten nach den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts, die Probenentnahme erfolgt mit Schutzanzug, Schutzmaske und Schutzbrille.

 

Hotlines bei Verdachtsfall

Bürgerinnen und Bürgern, die den Verdacht haben, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, steht das Diagnosezentrum vorerst nicht zur Verfügung. Sie werden ausdrücklich darum gebeten, sich weiterhin telefonisch an die eingerichteten Hotlines oder ihren Hausarzt zu wenden:
 

Infektionsschutz und Entlastung für Gesundheitsämter

Die Einrichtung einer gemeinsamen Diagnosestelle entlastet die Gesundheitsämter, die begründete COVID19-Verdachtsfälle und alle Kontaktpersonen bestätigter Fällen untersuchen. In der Diagnosestelle können bis zu 100 Verdachtsfälle pro Tag untersucht werden. Mit mobilen Einheiten, die Kontaktpersonen zuhause testen, können Kontaktpersonen zuhause getestet werden.

Auch aus Gründen des Infektionsschutzes ist die Stelle sinnvoll: Die benachrichtigten Personen müssen mit dem eigenen Auto zu einem festgelegten Termin in die Diagnosestelle kommen. Ihnen wird, während sie im Auto sitzen bleiben, eine Atemwegsprobe entnommen, anschließend wird die Probe labormedizinisch untersucht. Es kann aktuell mehrere Tage dauern, bis das Ergebnis vorliegt – abhängig von Transportwegen und Laborkapazitäten. Kontaktpersonen, die nicht mit dem eigenen Auto in die Diagnosestelle kommen können, werden weiterhin zuhause untersucht.


Corona-Virus: Familie des Corona-Patienten aus Kutzenhausen ist NICHT an Corona erkrankt

KVB-Bereitschaftsdienst übernimmt ab sofort mobile Probenahme

 

Das Staatliche Gesundheitsamt im Landratsamt Augsburg hat am frühen Donnerstagvormittag die Testergebnisse der Familie des an Corona erkrankten Familienvaters aus Kutzenhausen erhalten. Diese sind alle negativ, das heißt, keines der Familienmitglieder hat sich mit dem neuartigen Virus infiziert. Etwaige Schließungen der betroffenen Schulen der Kinder sind damit nicht notwendig. Die Testergebnisse der Familie in Bonstetten stehen aktuell noch aus.

 

„Um zu verhindern, dass potenziell infizierte Personen das Virus weiter verbreiten, arbeiten wir im Landratsamt Augsburg eng mit der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) zusammen. Der KVB-Bereitschaftsdienst übernimmt ab sofort die mobile Probenahme bei Bürgerinnen und Bürgern, die sich unter der vom Staatlichen Gesundheitsamt im Landratsamt Augsburg eingerichteten Telefon-Hotline (0821) 3102-3999 gemeldet haben und bei denen ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus besteht“, erklärt Landrat Martin Sailer.

 

Schulen im Landkreis wird Absage von Veranstaltungen angeraten

 

Das Staatliche Schulamt für den Landkreis Augsburg empfiehlt den Schulen im Augsburger Land nach eigenem Ermessen zu entscheiden, auf welche Veranstaltungen sie in der nächsten Zeit verzichten können. Eine zentrale Anordnung gibt es diesbezüglich allerdings nicht.


Verhalten auf Verdacht bei Infektion

Wer nach Aufenthalt in einem Risikogebiet (hohe Anzahl an Fällen) oder Verbreitungsgebiet (Gebiet, in dem Infektionen vorkommen) Krankheitssymptome zeigt oder Kontakt mit einer infizierten Person hatte, meldet sich bitte unbedingt telefonisch bei der Hausarztpraxis oder den Hilfs- und Notdiensten und kommt nicht unangemeldet in die Praxis oder Notaufnahme. So werden Ansteckungen vermieden. Am Telefon informiert das Fachpersonal über das weitere Vorgehen.
 

  • Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117
  • Hotline Coronavirus Bayern: 09131 6808 5101
  • Coronavirus-Hotline des Staatlichen Gesundheitsamts im Landratsamt Augsburg: 0821 3102 3999
  • Bürgertelefon der Stadt Augsburg: 0821 324 4444
  • Gesundheitsamt Stadt Augsburg
     

Landkreis Augsburg trifft Vorbereitungen für mögliche Ausbreitung des Coronavirus

 

Gesundheitsamt richtet Coronavirus-Hotline für Verdachtsfälle ein (Erreichbarkeit: 8 bis 20 Uhr)

Das Staatliche Gesundheitsamt im Landratsamt Augsburg hat eine Telefon-Hotline für Coronavirus-Verdachtsfälle eingerichtet, die allen Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises Augsburg ab sofort von 8 bis 20 Uhr zur Verfügung steht. Alle Personen, die aus einer ausgewiesenen Risiko-Region zurückkehren und die für das Corona-Virus typischen Grippesymptome aufweisen, mit einem bestätigten Krankheitsfall in Kontakt waren oder anderweitig Grund zur Annahme haben, sich mit dem Virus angesteckt zu haben, sollen sich umgehend unter der Telefonnummer (0821) 3102-3999 an das Gesundheitsamt wenden. Von unangemeldeten Besuchen in Arztpraxen, Krankenhäusern oder im Gesundheitsamt ist in allen Verdachtsfällen aufgrund der akuten Infektionsgefahr unbedingt abzusehen. Der Kontakt mit anderen Personen ist nach Möglichkeit ebenfalls zu vermeiden. Über ein eigens geschaffenes Ticketsystem werden die gemeldeten Fälle anschließend bearbeitet und die Anrufer dem individuellen Sachstand entsprechend versorgt. Bürgerinnen und Bürger anderer Landkreise oder Städte werden gebeten, sich über die Kontaktmöglichkeiten zu den für sie zuständigen Gesundheitsbehörden zu informieren und die Zuständigkeiten zu beachten.

 

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