Hygiene in Einrichtungen

 

Die Überwachung der Hygiene in Krankenhäusern und anderen medizinischen und öffentlichen Einrichtungen zählt schon seit jeher zu den Kernaufgaben des Gesundheitsamtes. Eine Überwachung kann zwar keine Garantie für perfekte infektionshygienische Bedingungen bieten, durch sie werden aber das Bewusstsein des Fachpersonals für die hohe Bedeutung der Hygiene gewahrt und Risiken für die Gesundheit der Verbraucher verringert.

 

Im Rahmen der infektionshygienischen Überwachung werden auch zahlreiche öffentliche und private Einrichtungen kontrolliert, von denen eine erhöhte Infektionsgefahr ausgeht, darunter:

  • Obdachlosenunterkünfte
  • Gemeinschaftsunterkünfte für Asylbewerber
  • Justizvollzugsanstalten
  • Kindertageseinrichtungen und Schulen
  • Alten- und Pflegeheime
  • Einrichtungen der Gesundheits- und Körperpflege
  • Tätowier- und Piercingstudios
     

Im Rahmen der Überwachung und Beratung erfolgt eine Ortsbesichtigung, die Eigenüberwachung wird kontrolliert und Baupläne und Unterlagen werden im Hinblick auf hygienische Anforderungen bewertet.
 

  • Campingplätze, Häfen und Flughäfen
  • Einrichtungen des Leichen- und Bestattungswesens.
     

Überprüfung der Maßnahmen zum Schutz vor Übertragung von Krankheiten durch Verstorbene sowie der gesetzlichen Anforderungen an die Beschaffenheit der Friedhöfe. Zudem werden Empfehlungen zu den Ruhezeiten der Verstorbenen gegeben.

Die Überwachung soll die frühzeitige Erkennung von Infektionsrisiken ermöglichen und die Weiterverbreitung übertragbarer Krankheiten beim Menschen verhindern.

Hygiene in Einrichtungen